Man könnte am Nachmittag Richtung Burcei
fahren - auf der S.S. 125 durch die einsame Berglandschaft des Sarrabus.
Oder soll man sich alte Jugendstilvillen ansehen? Hinter Cagliari,
vor Burcei liegt San Gregorio
- im Grünen. Neben einem Haufen alter Häuser, schmalen
Gassen, blühenden Gärten, einer Bushaltestelle und einer
Bar gibt es hier wirklich schmucke Villen. Viele von ihnen sind
- für den Jugendstil so typisch - mit geschwungenen Linien
und flächenhaft stilisierten, pflanzlichen oder abstrakten
Ornamenten geschmückt. Das Dorf - ehemals Sommerresidenz der
Reichen aus Sinnai - ist heute fast leer - die
meisten wollten rauskommen und sind gegangen.

Schmucke Villen
in San Gregorio
Weil es in San Gregorio noch idyllisch und grün ist, und weil
es in der Umgebung so viel zu sehen gibt, kann man hier schöne
Spaziergänge unternehmen. So kann man sich auf den Weg zur
Feldkirche von San Basilio machen,
die eingebettet in einem jahrhundertealten Olivenhain liegt. Oder
zur Forstkaserne wo sich das Museum des Parco dei Sette
Fratelli befindet. Auch zur Grommai -
einer Felswand aus der glasklares Quellwasser entspringt - und zum
Nuraghe sa Fraigada. Ein Naturerlebnis pur.
Text: Andrea Behrmann. Foto: Paolo Succu.

Das schmiedeeiserne
Tor einer Jugendstilvilla in San Gregorio
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