Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele
Zona umida - Feuchtgebiet
Stagno - Weiher
Lago - See
Fiume - Fluss
Mare - Meer
Argine - Ufer
Barca - Boot
Uccelli - Vögel
Fenicotteri - Flamingos
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Etwa
vierzig Binnengewässer gilt es nach dem Abkommen von
Ramsar - der internationalen Abhandlung über die einheimische
Flora und Fauna - auf dem italienischen Festland und den Inseln
des Mittelmeerlandes zu schützen. Das sind insgesamt mehr als
50.000 ha, von denen allein 13.000 ha auf Sardinien liegen. Die
meisten Lagunenseen liegen in Feuchtgebieten um Cagliari
und Oristano.
An den Stränden Muraveras
und der Flussmündung des Flumendosa liegen die für die
Flora und Fauna Muraveras so wichtigen Stagni Saline,
Colostrai und Feraxi.
Mit ein bisschen Glück kann man hier den Rotschenkel
- einen großen Vogel mit sehr langen Beinen, roten Füssen
und schwarzweißen Federkleid - sehen. Oder die Tauchente
- die bei der Nahrungssuche und bei der Flucht taucht und ihre Jungen
auf dem Rücken spazieren führt. Im Frühling erwachen
die Binnenseen zum Leben, denn dann wird die Insel das Ziel zahlreicher
Vögel, die im Winter in Afrika heimisch sind.
Nicht immer finden sie sich zur gefragten Jahreszeit ein: besonders
eindrucksvoll ist das Schauspiel der Kormoranschwärme
im Winter. In geschlossener Anordnung fliegen sie dicht über
der Oberfläche des Wassers, die sie im Fluge aufwirbeln. Das
scheucht die Fische auf, die dann um so einfacher zu fangen sind.
Die Lagunenseen auf der Insel gehören übrigens noch zu
den wenigen Gebieten im Mittelmeerraum, wo Purpurhühner
und Flamingos nisten und überwintern.

Der
Stagno di Saline
Text: Andrea Behrmann. Foto: Paolo Succu.
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