Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele

Castello - Schloss
Rovine - Ruinen
Pianura - Ebene
Valle - Tal
AAST Muravera
Via
Machiavelli, 3 - Muravera
Tel.: +39/070/9930760
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Was Touristen nach Villaputzu im südöstlichen
Sarrabus zieht, ist die etwa fünfzehn Kilometer entfernt liegende
Schlossruine von Quirra. Doch wenn die Strecke
dorthin so viel bietet, ist schon der Weg zum Schloss das Ziel:
eine schlichte romanische Kirche, ein kleines sardisches Tal, ein
Wanderweg aus Natursteinen, hier und da kleinere Baumgruppen die
angenehm Schatten spenden, eine atemberaubende Landschaft, eine
360°-Aussicht - und die Stille!
Hoch oben auf dem 296 Meter hohem Monte Cudias
steht das Castello di Quirra, dass in der ersten
Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Giudici di Cagliari
(den Richtern aus der Judikats-Zeit) zur sicheren Verteidigung der
Grenze zwischen den eigenständigen Judikaten Cagliari
und Gallura
gründet wurde.

Hoch oben auf dem Hügel thronte
einst das Schloss Castello di Quirra
Bis 1324 geriet das Schloss zunächst unter pisanische, später
dann unter aragonische Herrschaft. Im Jahre 1363 ernannte König
von Aragon Berengario Violante Carroz zum Grafen
von Quirra. Zu dieser Zeit herrscht eine legendäre
Frauenfigur im Castello. Es ist die habsüchtige
Donna Violante Carroz, die im Inneren des Gebirgszug
angeblich einen goldenen Webstuhl versteckt haben soll. Die Legende
porträtiert sie auch als Mörderin, die deshalb später
vom höchsten Fels in den Tod gesprungen ist.
Auf der Wanderung kann auch die zu Füßen des Monte
Cudias liegende kleine romanische Kirche aus Backsteinen
San Nicolò di Quirra (Ende des 12. Jahrhunderts)
bewundert werden.
Text: Andrea Behrmann
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