Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
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Alljährlich
findet in der kleinen Feldkirche am 7. und 8. September das Fest zu
Ehren der Heiligen Maria mit Musik, Tanz und Degustation statt
Chiesa - Kirche
Chiesa campestre - Feldkirche
Santa - Heilige
Edificio Termale - Thermalgebäude
Resti murari - Mauerreste
Museo
Archeologico di Villasimius
Via Frau 5 - 09049 Villasimius
Tel.: +39/070/7930290
E-Mail: museo@villasimiusweb.com
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Die kleine Feldkirche von Santa Maria an der Provinzstraße
17, wenige Kilometer vor den Toren von Villasimius,
ist eigentlich keine Kirche im herkömmlichen Sinne, sondern
eins der Gebäude einer römischen Villa, das in der Christenzeit
als Kultstätte genutzt wurde.
Die Villa rustica zu der eine römische Badeanlage
gehörte wurde aller Wahrscheinlichkeit nach im 1. Jahrhundert
n. Chr. erbaut und erst in den 1980-er Jahren ausgegraben.

Die Reste der Villa rustica, zu der
eine römische Badeanlage aus dem 1. Jahrhundert n. Chr gehörte,
liegen nur wenige Kilometer vor den Toren von Villasimius
Bei den Ausgrabungen in der fruchtbaren Ebene von Santa
Maria wurden ein Caldarium, ein Heißbad, Reste eines
Fußbodens, Baumaterial, wie Ziegeln, Backsteine und Putzfragmente,
sowie eine Frauenstatue freigelegt. Die Büste der ehrwürdigen
Dame des Hauses, die heute im kleinen archäologischen
Museum in Villasimius
aufbewahrt wird, wurde über Jahre fälschlicherweise als
Heiligenfigur der Madonna verehrt und im September zum Fest der
Heiligen Maria in einer zeremoniellen Prozession herumgetragen.
In die Irre geleitet wurden die Bewohner von Villasimius
vermutlich durch die Tatsache, dass der Fundort der Statue einst
als Kultstätte diente.
Heute wird das Gebäude wieder als Gotteshaus genutzt. Anlässlich
der Festa di Santa Maria am 7. und 8. September
wird neben einer feierlichen Festmesse alljährlich nun auch
wieder die richtige Madonnenfigur von der Pfarrkirche im Ort zur
kleinen Feldkirche von Santa Maria getragen. Ein
buntes Rahmenprogramm mit traditioneller sardische Musik an allen
Tagen begleitet die rituelle Prozession.
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Die Ausgrabungsstätte ist mit einem Hinweisschild gekennzeichnet,
doch leider gibt es dort nur noch wenige Überresten zu sehen.
Text und Fotos: Andrea Behrmann. Letztes
Update: 25. Juni 2010
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