Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Der Nuraghe Arrubiu bei Orroli
>> Die Nuraghenfestung "Su Nuraxi"
>> Barumini: Faszination antiker Kulturen
>>
Konsortium "Sa
Corona Arrubia"
>> Das Museum "Sa Corona Arrubia"
und
>> die Giara von Siddi
>> Interview
mit Goivanni Lilliu
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Die bedeutesten Bauwerke der sardischen Vorgeschichte sind die
rätselhaften
Nuraghen, die Sardinien und seine Landschaft bis heute prägen.
Als riesige Rundtürme aus tonnenschweren Granit- oder Basaltstein
stehen die Nuraghen überall auf der Insel, auf den Bergen und
an der Küste. Die Zeit ihrer Entstehung steht nicht mit Sicherheit
fest, man weiß nur, dass die Anfänge der Nuraghen-Kultur
in die Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. fallen. Genaue Vorstellung
über die Bestimmung dieser Bauten hat man auch noch nicht.
Viele meinen die Nuraghen dienten Wehrzwecken, denn von der obersten
Terrasse konnten ihre Bewohner den Feind frühzeitig ausmachen.
Wahrscheinlich dienten sie den Dorfbewohnern, die in Rundhütten
lebten, auch als Fluchtburg. Etwa 7000 Nuraghen-Ruinen gibt es heute
zu sehen, doch die ursprüngliche Anzahl dieser Turmbauten liegt
weitaus höher. Trotz aller Rätsel kennzeichnen diese riesigen
Rundtürme einen eigenständigen Entwicklungsabschnitt sardischer
Geschichte. Seit 1997 hat Sardinien eine besondere Erfolgsmeldung
zu verzeichnen: Der sicherlich eindrucksvollste Nuraghen-Komplex
bei Barumini - "Su Nuraxi", von dem man noch vor vierundfünfzig
Jahren auf der baumlosen Hügelkuppe nur "sa funtana",
den Brunnen, erkennen konnte, wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe
ernannt. Mit dieser Ernennung wird der Schutz der Nuraghen-Festung
nun auch durch die Unesco sichergestellt.
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