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Unser Tipp:
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Minihotels
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Wie heisst das auf Italienisch?
Pianura - Ebene
Valle - Tal
Colle - Hügel
Terme - Thermen
Acqua - Wasser
Pozzo - Brunnen
Chiesa - Kirche
Museo - Museum
Paese - Dorf
Castello - Schloss


Die "Casa Tipica - Sa Muredda in Villanovaforru"


Signor Pasqualino grillt Spanferkel

Wichtige Adressen:
Info
Centro di Turismo Culturale
Sa Corona Arrùbia

Piazza Regina Elena - Lunamatrona
E-Mail: museoterritoriale@tiscali.it



Mit über 60 auf Entdeckungstour in Villanovaforru

Wer seinen Urlaub mit einem prima Besichtigungsprogramm kombinieren möchte, ist in der Marmilla richtig aufgehoben: Vor allem in den kleinen Landhotels mit B&B-Service. Renovierte alte Bauernhäuser voller Erinnerungen, mit Bögen und halbrunden Fenstern. Große Holzportale, Ein- und Ausgänge für Ochsenkarren und urige Innenhöfe sind typisch für den Baustil der Region. Natursteine pflastern die Wege, Kletterpflanzen zieren die Laubengänge, die man hier „Lolla“ nennt. Ein solches Landhotel steht beispielsweise in Villanovaforru. Verschiedene Gegenstände aus dem bäuerlichen Leben schmücken das Haus. In den Wohnräumen sind sardische Bauernmöbel Blickfang. Bisweilen zieren Terrakotta-Platten die Fußböden. Holzmöbel, Kupfergegenstände, Truhen, Tische, Eisenbetten und Stühle haben die Gastgeber mit viel Stilgefühl platziert. Wer sich rechtzeitig meldet, kann bei Wein und traditionellen kulinarischen Köstlichkeiten relaxen - gekocht vom Herrn des Hauses: Signor Pasqualino.

Im Mai 2002 beschlossen wir unseren Badeort an der Südostküste für zwei Tage zu verlassen und einen Ausflug in die Marmilla zu unternehmen. Gegen Mittag des ersten Tages erreichten wir nach einer ruhigen Fahrt die Piazza des am Berg gelegenen Dorfes Villanovaforru. Als wir vom Bürgermeisteramt per Handy zum Haus "Sa Muredda" gelotst wurden, durchfuhr uns ein erster Gedanke: In welcher Wallachei sind wir hier gelandet? Doch was für eine Überraschung: Ein großes Schmiedeeisernes Tor öffnete sich für uns und ein freundlicher Hausherr geleitete uns in seine schöne "Casa Tipica". Kurz entschlossen fragten wir, ob wir ein Mittagessen bekommen könnten. Und siehe da, Signor Pasqualino zauberte uns nicht nur ein köstliches Mahl, sondern auch seine eigene Lebensfreude dazu! Nach einem erfrischenden Mittagsschlaf machten wir uns auf, die Umgebung zu erkunden. Freunde hatten uns von den geheimnisvollen Ureinwohnern, den Gräbern und den Nuraghen erzählt. Deshalb ging es zunächst in das nahe gelegene Gebiet von "Genna Maria". Uns erinnerten die Ringwälle an den Limes im Taunus, den die Römer als ihre Nordgrenze hinterlassen haben. Besonders beeindruckend war am zweiten Tag die Fahrt mit der Seilbahn - zum Hochplateau von Siddi (Giara di Siddi). Sie bietet einen phantastischen Ausblick auf die Marmilla-Region. Oben auf dem kleinen Hochplateau steht ein Nuragher-Grab "Sa Domu 'e s'Orcu", ganz in der Nähe des Nuraghen "Conca sa Cresia". Aber auch die Museen von Villanovaforru sind unbedingt lohnend.

So typisch kann Urlaub sein

Ein weiteres Highlight servierte uns der Hausherr am ersten Abend in Form eines opulenten Abendessens: Vor unseren Augen gegrilltes Fleisch vom Schwein, Lamm, Ziege und gefüllte Zucchini. Dazu ein fruchtiger sardischer Wein und sardisches Gebäck. Dies alles bei knisterndem Kaminfeuer im schönen altsardisch möblierten Eßraum, der für neun Personen ausgelegt ist. Als ahnungslose Norddeutsche machten wir an diesem Abend dann noch Bekanntschaft mit dem "Letto Matrimoniale". Es war ein nachhaltiges Erlebnis! Wir möchten eine rundum Empfehlung für einen Ausflug in die Marmilla und einen Stopp im "Sa Muredda" abgeben.

Elisabeth und Rudolf aus Hannover


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