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Unser Tipp:
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wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
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Das verschlafene
Collinas
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genießen in Siddi
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und Wellness in Sardara
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Die "Casa Tipica - Sa Muredda in Villanovaforru"

Signor
Pasqualino grillt Spanferkel
Info
Centro di Turismo Culturale
Sa Corona Arrùbia
Piazza Regina Elena - Lunamatrona
E-Mail: museoterritoriale@tiscali.it
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Wer seinen Urlaub mit einem prima Besichtigungsprogramm kombinieren
möchte, ist in der Marmilla richtig aufgehoben: Vor allem in
den kleinen Landhotels mit B&B-Service. Renovierte alte Bauernhäuser
voller Erinnerungen, mit Bögen und halbrunden Fenstern. Große
Holzportale, Ein- und Ausgänge für Ochsenkarren und urige
Innenhöfe sind typisch für den Baustil der Region. Natursteine
pflastern die Wege, Kletterpflanzen zieren die Laubengänge,
die man hier „Lolla“ nennt. Ein solches Landhotel steht beispielsweise
in Villanovaforru. Verschiedene Gegenstände aus dem bäuerlichen
Leben schmücken das Haus. In den Wohnräumen sind sardische
Bauernmöbel Blickfang. Bisweilen zieren Terrakotta-Platten
die Fußböden. Holzmöbel, Kupfergegenstände,
Truhen, Tische, Eisenbetten und Stühle haben die Gastgeber
mit viel Stilgefühl platziert. Wer sich rechtzeitig meldet,
kann bei Wein und traditionellen kulinarischen Köstlichkeiten
relaxen - gekocht vom Herrn des Hauses: Signor Pasqualino.
Im Mai 2002 beschlossen wir unseren Badeort an der Südostküste
für zwei Tage zu verlassen und einen Ausflug in die Marmilla
zu unternehmen. Gegen Mittag des ersten Tages erreichten wir nach
einer ruhigen Fahrt die Piazza des am Berg gelegenen Dorfes Villanovaforru.
Als wir vom Bürgermeisteramt per Handy zum Haus "Sa Muredda"
gelotst wurden, durchfuhr uns ein erster Gedanke: In welcher Wallachei
sind wir hier gelandet? Doch was für eine Überraschung:
Ein großes Schmiedeeisernes Tor öffnete sich für
uns und ein freundlicher Hausherr geleitete uns in seine schöne
"Casa Tipica". Kurz entschlossen fragten wir, ob wir ein
Mittagessen bekommen könnten. Und siehe da, Signor Pasqualino
zauberte uns nicht nur ein köstliches Mahl, sondern auch seine
eigene Lebensfreude dazu! Nach einem erfrischenden Mittagsschlaf
machten wir uns auf, die Umgebung zu erkunden. Freunde hatten uns
von den geheimnisvollen Ureinwohnern, den Gräbern und den Nuraghen
erzählt. Deshalb ging es zunächst in das nahe gelegene
Gebiet von "Genna Maria". Uns erinnerten die Ringwälle
an den Limes im Taunus, den die Römer als ihre Nordgrenze hinterlassen
haben. Besonders beeindruckend war am zweiten Tag die Fahrt mit
der Seilbahn - zum Hochplateau von Siddi (Giara di Siddi). Sie bietet
einen phantastischen Ausblick auf die Marmilla-Region. Oben auf
dem kleinen Hochplateau steht ein Nuragher-Grab "Sa Domu 'e
s'Orcu", ganz in der Nähe des Nuraghen "Conca sa
Cresia". Aber auch die Museen von Villanovaforru sind unbedingt
lohnend.
So typisch kann Urlaub sein
Ein weiteres Highlight servierte uns der Hausherr am ersten Abend
in Form eines opulenten Abendessens: Vor unseren Augen gegrilltes
Fleisch vom Schwein, Lamm, Ziege und gefüllte Zucchini. Dazu
ein fruchtiger sardischer Wein und sardisches Gebäck. Dies
alles bei knisterndem Kaminfeuer im schönen altsardisch möblierten
Eßraum, der für neun Personen ausgelegt ist. Als ahnungslose
Norddeutsche machten wir an diesem Abend dann noch Bekanntschaft
mit dem "Letto Matrimoniale". Es war ein nachhaltiges
Erlebnis! Wir möchten eine rundum Empfehlung für einen
Ausflug in die Marmilla und einen Stopp im "Sa Muredda"
abgeben.
Elisabeth und Rudolf aus Hannover
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