Home
  Rundreise
  Baronia
  Barbagia
  Campidano/Cagliari
  Costa del Sud
  Costaverde
  Gallura
  Marghine/ Planargia
  Ogliastra
  Oristanese/ Sinis
  Sarcidano/Marmilla
  Sarrabus/Costa Rei
  Sassarese
  Sulcsis/Iglesiente


Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien. Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
Der Nuraghe Arrubiu bei Orroli
Das Konsortium "Sa Corona Arrubia"
Das Hochplateau von Gesturi
Das Museum "Sa Corona Arrubia" und das Plateau von Siddi
Barumini: Faszination antiker Kulturen
Die Nuraghenfestung "Su Nuraxi"
Su Nuraxi Unesco-Ernennung 1997
Interview mit Nuraghen- Forscher Giovanni Lilliu
Sardegna in Miniatura - Sardinien im Kleinformat
Astronomie-Museum in Tuili
Auf Tour in Collinas, Siddi, Sardara und Villanovaforru






Minihotels
www.ferien-in-sardinien.com



Nuraghe "Su Nuraxi" in Barumini


Wichtige Adressen:

Info
Piccola Cooperativa "Il Coccio"

P.zza Risorgimento - Villanovafranca
Tel.: +39/070/9367458

Nähere Informationen zu Villanovafranca und dem archäologischen Museum auch unter
http://www.comune.villanovafranca.ca.it/
Die Ausgrabungen und das angeschlossene Museum sind auch im Winter täglich von 9.30 bis 13:00 Uhr und von 14.30 bis 17:00 Uhr geöffnet. Im Sommer gelten verlängerte Öffnungszeiten.


Info:
Centro di Turismo Culturale "Sa Corona Arrùbia"
Piazza Regina Elena - Lunamatrona
E-Mail:
museoterritoriale@tiscali.it


Marmilla - Geheimnisvolle Welt der Nuraghen

Eine endlos weite Landschaft und baumlose Hügel prägen dieses Gebiet. Jahrelang wurde der Name Marmilla fälschlicherweise von "mamilla" (lat. Busen) abgeleitet. Tatsächlich gibt es in der Gegend zahlreiche Hügel, die an weibliche Formen erinnern. In Wahrheit ist das Wort jedoch sumerisch-akkadischen Ursprungs: MAR-MIDDA bedeutet soviel wie "der Knecht der göttlichen Waffe" - damit meinten die Nuragher wahrscheinlich eine zweiseitige Axt. Die Bewohner der Marmilla leben heute vor allem vom Getreideanbau, vom Weinhandel und von den köstlichen, immer leicht bitteren Oliven. Im Frühjahr leuchten die Hügel in sattem Grün, im Sommer wirkt die Landschaft hingegen eher wie eine Wüste.



In den Hügeln der Marmilla befinden sich drei einzigartige Nuraghenfestungen. Der Nuraghe "Su Nuraxi" bei Barumini - der von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt wurde, der erst in den 1980-er Jahren entdeckte Nuraghe "Arrubiu" bei Orroli und der Nuraghe "Su Molinu" in Villanovafranca, der seit dem Sommer 2003 für Besucher zugänglich ist.
Die Arbeiten an den Ausgrabungen waren aufgrund bürokratischer Hindernisse über 10 Jahre lang ausgesetzt worden. Im Inneren der Festung wurde eine bisher einzigartige Entdeckung gemacht: ein Votivaltar in einer Verteidigungsanlage, außerdem Tausende Terrakotta-Lampen, die vermutlich einem Sommersonnwends-Kult dienten. Die Anlage war seit der Bronzezeit bis hin zur Zeit der römisch-punischen Herrschaft bewohnt. Ein Besuch in Villanovafranca lohnt sich für Archäologie-Fans auf jeden Fall, denn die Umgebung des 1600 Einwohner-Dorfs birgt weitere 22 archäologische Sehenswürdigkeiten. Seit 2002 werden fast 500 außergewöhnlichen Exponate, die rund um Villanovafranca gefunden wurden, im "Museo Nuragico" des kleinen Ortes dem Publikum zugänglich gemacht. In den Ausstellungsräumen des ehemaligen "Monte Granatico" können dann auch Sehbehinderte und Blinde sie durch Tasten wahrnehmen und bewundern. Ein weiterer Vorteil: Zusätzliche Informationen über die Ausstellungsgegenstände können speziell angebrachten Tafeln entnommen werden.

< zurück

 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung