Immer wieder Sardinien.
Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
Nuraghe "Su Nuraxi" in Barumini
Piccola
Cooperativa "Il Coccio"
P.zza
Risorgimento - Villanovafranca
Tel.: +39/070/9367458
Die Ausgrabungen des Nuraghen Su Molinu und das angeschlossene Museum
sind auch im Winter täglich von 9.30 bis 13:00 Uhr und von 14.30
bis 17:00 Uhr geöffnet. Im Sommer gelten verlängerte Öffnungszeiten.
Museo del Territorio Sa Corona Arrùbia
S.P. Lunamatrona - Collinas (VS)
E-Mail: museoterritoriale@gmail.com
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Eine endlos weite Landschaft und baumlose Hügel prägen
dieses Gebiet. Jahrelang wurde der Name Marmilla
fälschlicherweise von mamilla (lat. Busen)
abgeleitet. Tatsächlich gibt es in der Gegend zahlreiche Hügel,
die an weibliche Formen erinnern. In Wahrheit ist das Wort jedoch
sumerisch-akkadischen Ursprungs: MAR-MIDDA bedeutet
soviel wie "der Knecht der göttlichen Waffe" - damit
meinten die Nuragher
wahrscheinlich eine zweiseitige Axt. Die Bewohner der Marmilla
leben heute vor allem vom Getreideanbau, vom Weinhandel und von
den köstlichen, immer leicht bitteren Oliven. Im Frühjahr
leuchten die Hügel in sattem Grün, im Sommer wirkt die
Landschaft hingegen eher wie eine Wüste.
In den Hügeln der Marmilla befinden sich drei einzigartige
Nuraghenfestungen. Der Nuraghe Su
Nuraxi bei Barumini
(von der Unesco zum Weltkulturerbe
ernannt), der erst in den 1980-er Jahren entdeckte Nuraghe
Arrubiu bei Orroli
und der Nuraghe Su Molinu in Villanovafranca,
der seit dem Sommer 2003 für Besucher zugänglich ist.

Erlebnis, Entspannung und Archäologisches
auf dem Hochpalateau von Siddi
Die Arbeiten an den Ausgrabungen waren aufgrund bürokratischer
Hindernisse über 10 Jahre lang ausgesetzt worden. Im Inneren
der Festung wurde eine bisher einzigartige Entdeckung gemacht: ein
Votivaltar in einer Verteidigungsanlage, außerdem Tausende
Terrakotta-Lampen, die vermutlich einem Sommersonnwends-Kult dienten.
Die Anlage war seit der Bronzezeit bis hin zur Zeit der römisch-punischen
Herrschaft bewohnt.
Sarcidano
und Marmilla - geheimnisvolle Nuraghen auf einer größeren Karte
anzeigen
Ein Besuch in Villanovafranca lohnt sich für
Archäologie-Fans auf jeden Fall, denn die Umgebung des 1600
Einwohner-Dorfs birgt weitere 22 archäologische Sehenswürdigkeiten.
Seit 2002 werden
fast 500 außergewöhnlichen Exponate, die rund um Villanovafranca
gefunden wurden, im Museo Nuragico des kleinen
Ortes dem Publikum zugänglich gemacht. In den Ausstellungsräumen
des ehemaligen Monte Granatico können auch
Sehbehinderte und Blinde sie durch Tasten wahrnehmen und bewundern.
Ein weiterer Vorteil: Zusätzliche Informationen über die Ausstellungsgegenstände
können speziell angebrachten Tafeln entnommen werden.
Zuletzt aktualisiert: 14. April 2010
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