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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Der Nuraghe Arrubiu bei Orroli
>> Das Hochplateau von Gesturi
>> Konsortium "Sa Corona Arrubia"
>> Die Nuraghenfestung "Su Nuraxi"
>> Su Nuraxi Unesco-Ernennung 1997
>> Interview mit Giovanni Lilliu




Minihotels
www.ferien-in-sardinien.com


Wie heisst das auf Italienisch?
Altopiano - Hochebene
Montagna - Gebirge
Strapiombo - Abgrund
Ovile - Typische Schäferbehausung
Valle -Tal
Strada statale - Staatsstrasse
Strada bianca - Unbefestigte Strasse



Das Grab "Sa Domu 'e s'Orcu" auf der
"Giara di Siddi"

Wichtige Adressen:
Info
Centro di Turismo Culturale
"Sa Corona Arrùbia"

Piazza Regina Elena - Lunamatrona
E-Mail: museoterritoriale@tiscali.it




Von der Gobiwüste zur Wüstenlandschaft
bei Villanovaforru

Wer von Cagliari nach Norden reisst, muss die Staatsstraasse 131 nutzen; nach ungefähr sechzig Kilometern erreicht man Villanovaforru. Fährt man von der Staatsstrase ab, windet sich der Weg durch flaches bestelltes Land und kornbewachsene Felder; eine Landschaft von besonderm Reiz.


Die Seilbahn zur "Giara di Siddi", der Hochebene bei Villanovaforru

Die Farben inmitten dieser sardischen Idylle sind die des Monats Juni, sie machen den Blick auf endlose, auf die Regenknappheit zurückzuführende Gelbnuancen frei. Fährt man weiter, trifft man auf einige Hügel und zwischendrin vereinzelt auf kleine Weinberge. Setzt man die Fahrt fort breitet sich das Land kilometerweit menschenleer vor einem aus, nicht ein Haus unterbricht die Einöde. Doch gerade diese Einsamkeit macht den Reiz der Landschaft aus, in der der Wind die Sinne betört und einen in den Tag entführt. Einige Kilometer weiter liegt Villanovaforru, ein kleines Dorf mit schmucken Häuschen, von denen einige noch aus Granitstein sind. Die alte Kirche mit einem offenen Bogengang, gibt den Blick auf einen gepflegten Garten frei, in dem eine wunderschöne Palme ihre Wurzeln in den Boden gräbt. Man könnte meinen, sie stehe hier für alle diejenigen, die einen Blick für das Schöne haben. Eine enge Strasse bahnt sich ihren Weg über den Hügel, an dem, wie man glauben könnte, das Dorf emporgerankt ist, und endet brüsk an einem Abhang. Danach nichts als sanfte Hügel und Kornfelder die darauf warten abgeerntet zu werden und über die der Wind streicht.

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