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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Der Nuraghe Arrubiu bei Orroli
>> Die Nuraghenfestung "Su Nuraxi"
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Die Giara di Gesturi
>> Das Museum "Sa Corona Arrubia"
>> Die Giara von Siddi
>> Interview mit Goivanni Lilliu


Seit 1997 gehört der Nuraghen-Komplex Su Nuraxi zum Weltkulturerbe Foto Seit 1997 gehört der Nuraghen-Komplex Su Nuraxi zum Weltkultur-
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Unterkünfte in der Marmilla:
Minihotel S'Antigu in Lunamatrona
Minihotel Sa Muredda - Villanovaforru
Agriturismo Su Boschettu

Unser Tipp:

Design-Hotel Diecizero in Barumini

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Palazzo Zapata Sardinien Foto in Barumini Der Palazzo Zapata ist nicht nur ein Beispiel der sardischen Architektur aus dem 16. Jahrhundert ...


Nuraghe im Palazzo Zapata Barumini Foto Sardinien ... er beherbergt auch einen einzigartigen Fund


Ausstellung im Palazzo Zapata Barumini Foto Sardinien Die Volkskundesammlung zeigt die vielseitigen Ausdrucksformen populärer Gestaltung auf Sardinien Die Volkskundesammlung zeigt die vielseitigen Ausdrucksformen populärer Gestaltung auf Sardinien



Comune di Barumini:
Via S. Anziana
09021 Barumini
Tel.: +39 070 9368024
Fax: +39 070 9368033
E-Mail: comunebarumini@tiscalinet.it


Museumspark Palazzo Zapata:
Museumspark Palazzo Zapata
Piazza Giovanni XXIII
09021 Barumini
Tel.: +39 070 9368476
Öffnungszeiten: 10.00 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr



 
Barumini: Die Faszination antiker Kulturen

Barumini liegt im Süden der Insel, in der Marmilla Ebene, etwa auf halber Strecke zwischen Sanluri und Laconi. Die Inselhauptstadt Cagliari ist knapp 60 km entfernt. Ein Hauch von Geheimnisvollen umgibt das Dorf im Reich der Nuraghen. Sagenumwobene antike Kulturen und wuchtige Megalithbauten aus der Bronzezeit ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher nicht nur nach Barumini. Auch Villanovafranca, Villanovaforru, Orroli, Turri und Tuili sind immer wieder Ausflugsziel begeisterter Archäologie-Freunde.


Die spätgotische Pfarrkirche der Beata Vergine Immacolata wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut Barumini Foto Kirche Die spätgotische Pfarrkirche der Beata Vergine Immacolata wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut

Berühmt wurde das 1500-Seelen-Dorf Barumini wegen des nahegelegenen und seit 1997 zum Weltkulturerbe gehörenden Nuraghen-Komplexes Su Nuraxi. Die Festung und ein Dorf wurden in den 1950er Jahren vom Archäologen Giovanni Lilliu entdeckt und ausgegraben. Zutage kam der bis heute größte freigelegte Nuraghen-Komplex Sardiniens. Experten schätzen, dass der Bau der über 1000 Quadratmeter großen Anlage von 1200 bis 500 v. Chr. dauerte. Sie besteht aus einem Hauptturm und einer rautenförmigen Bastion mit vier weiteren Türmen an den Ecken. In unmittelbarer Nähe stießen die Forscher auf Hüttenreste, die wahrscheinlich zu einem Dorf gehörten, das noch zu punischer Zeit bewohnt gewesen sein muss.

Palazzo Zapata Barumini Foto Sardinien Die modernisierten Räume des Herrschaftshauses beherbergen heute einen Museumspark mit Sammlungen aus dem archäologischen, historischen und ethnographischen Museum sowie eine Launeddas-Ausstellung


Ein weiterer bedeutsamer Nuraghe wurde beim Restaurierungsvorhaben des Palazzo Zapata entdeckt.
Die ehemalige Residenz der Barone Zapata, Feudalherren der Ländereien von Barumini, Las Plassas und Villanovafranca, ist ein eindrucksvolles L-förmiges Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Errichtet wurde das zweistöckige Herrschaftshaus neben der Pfarrkirche „Beata Vergine Immacolata“ in der Oberstadt von Barumini, nach dem klassizistischen Modell Philipp II., der sich an das Bauwerk der Zapata in der Inselhauptstadt Cagliari anlehnte.
Unter dem herrschaftlichen Palazzo haben Archäologen in den 1990er Jahren einen einzigartigen Fund gemacht: Bei der Modernisierung entdeckten sie einen komplexen Nuraghen. Der Nuraghe Su Nuraxi 'e Cresia soll aus der späten Bronzezeit (1200-1000 v. Chr.) stammen. Die vier Türme des mächtigen Bollwerkes zeigen allerdings unterschiedliche Bauphasen. Die Altertumsforscher vermuten, dass auch dieser Nuraghe von den Hütten eines Dorfes umgeben war. Der Nuraghe kann über Passerellen und Passagen aus Glasplatten besichtigt werden.



Sarcidano und Marmilla - geheimnisvolle Nuraghen auf einer größeren Karte anzeigen

Besonders sehenswert ist ebenfalls die 1550 im spätgotischen Stil errichtete Pfarrkirche Beata Vergine Immacolata, mit schöner Kuppel und Glockenturm. Auch sie ist ein Zeugnis aufeinander folgender Architekturstile, die ihre Vollendung im reich verzierten Renaissance-Chor und im katalanischen Altar mit polycrom gefassten Apostelfiguren finden. Wunderschön ist außerdem die ganz in der Nähe gelegene Kirche San Giovanni Battista aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.




Letztes Update: 16. November 2007
Text: Andrea Behrmann

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