Immer wieder
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Zona umida - Feuchtgebiet
Stagno - Weiher
Lago - See
Fiume - Fluss
Mare - Meer
Argine - Ufer
Barca - Boot
Uccelli - Vögel
Fenicotteri - Flamingos
Der Salzsumpf Sale Porcus kann in geführten Touren besichtigt
werden. Dazu ist eine rechtzeitige Anmeldung beim Vogelschutzbund
LIPU, Sektion Oristano, notwendig. Tel.: +39/0783/211058 und +39/0783/78332
Timo G. Lutz
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Grauweiß
schimmernd liegt eine öde Salzwüste in der fruchtbaren
Landschaft der Sinis-Halbinsel. Die schon von weitem sichtbare Ebene
des „Sale Porcus“ ist im Sommer fast ausgetrocknet und füllt
sich auch in den Wintermonaten nur zum Teil mit Regenwasser - denn
einen direkten Meereszugang hat der Salzsumpf nicht.

Grauweiß schimmernd liegt die
325 Hektar große Salzwüste in der Landschaft
Hier halten es kaum Tiere und Pflanzen aus, lediglich ein paar australische
Schilfgräser oder die in Salzwiesen vorkommende Strandsode
können in dieser Öde überleben: Lehmiger, salziger
Schlick und Gipskristalle erinnern an afrikanische Sebkha-Senken,
wie sie in den Salztonwüsten der Sahara vorkommen.
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Doch nach den herbstlichen Regenfällen kommt Leben in die Salzwüste.
In der tiefstehenden Sonne glitzert in den Senken das Regenwasser
und zieht zahlreiche Zugvögel an. Dann wird es im Sale Porcus
richtig eng: Jedes Jahr machen hier bis zu 8000 Flamingos aus der
französischen Carmague Station auf ihrem Weg in ihre Winterquartiere
in Nordafrika. Doch nicht nur die rosafarbenen Stelzenvögel
fühlen sich hier dann wohl. Der Stagno Sale Porcus ist eines
der letzten Rückzugsgebiete für das seltene Purpurhuhn,
aber auch Enten, Reiher, Seeschwalben und Möwen brüten
hier und fischen in den Senken nach Larven, Insekten und Salinenkrebsen.

Bereits seit 1983 ist die 330 Hektar große Lagune von Sale
Porcus von der Region Sardinien zum Naturschutzgebiet erklärt
worden. Betreten werden darf die Lagune deshalb nur mit Führern
des Italienischer Vogelschutzbundes LIPU. Da große Teile des
Sale Porcus jedoch nicht oder nur unzureichend abgesperrt sind,
werden die trockenen Senken für nächtliche Autorennen
oder Schleuderfahrten genutzt – was selbstverständlich streng
verboten ist.
Früher wurde das Salz der Lagune unter anderem für die
Zubereitung von Porcheddu, dem sardischen Spanferkel, genutzt. Daher
rührt auch der Name Sale Porcus, der soviel wie "Schweinesalz"
bedeutet, denn aus der Natursaline wurde in früheren Jahren
Speisesalz gewonnen.
Letzte Änderung: 14. Juli 2008
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