Immer wieder Sardinien. Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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>> Das Paradies der Vogelfreunde
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>> Die antike Stadt Tharros
>> Wandern auf der Sinis-Halbinsel
>> Die Provinzhauptstadt Oristano
>> Sehenswürdigkeiten in Oristano
>> Karneval: Die Sartiglia in Oristano
>> Die Sartill'e Canna in Oristano
>> Die "Corsa degli Scalzi" in Cabras
>> Fiat-500-Treffen in Terralba
>> Die schönsten Badeziele
Zona umida - Feuchtgebiet
Stagno - Weiher
Lago - See
Fiume - Fluss
Mare - Meer
Argine - Ufer
Barca - Boot
Uccelli - Vögel
Fenicotteri - Flamingos

Zwischen
Zwergpalmen und anderen Macchiapflanzen
finden wildlebende Tiere Unterschlupf
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Mit den
Lagunen südlich von Oristano, gehört die Sinis-Halbinsel
zu den wichtigsten Feuchtgebieten der Insel. Über 150 Vogelarten
sind hier zu Hause, einige überwintern nur, viele andere sind
auf dem Durchzug. Vor allem im Winter fallen unter den vielen Vogelarten
die rosa Flamingos auf. Aber auch Enten, Blässhühner,
Kormorane, Stelzenläufer,
das Purpurhuhn und andere Vögel bevölkern dann die „Penisola“.
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Die Halbinsel der Tempel, Türme, Kirchen und Lagunenseen ist
aber auch ein Paradies für Sportler und Freunde der Natur.
Neben Seeluft tanken bietet beispielsweise der „Parco Comunale di
Seu“ die ideale Basis für ein Adventure-Aktiv-Ausflug. Seit
den 1980-er Jahren schon unterstützt der WWF den Naturschutz
an dem Küstenstrich zwischen der Bucht von San Giovanni und
Funtana Meiga. Der etwa 115 Hektar große Naturpark, wo zwischen
Zwergpalmen und Wacholder noch Schildkröten und Wanderfalken
leben, gehört zur Gemeinde von Cabras. Ein Klassiker sind die
geführten Touren zu Pferd oder mit dem Bike durch die unberührte
Macchia-Landsschaft. Wer es ruhiger mag, kann die Schönheiten
der lokalen Flora und Fauna auch zu Fuß erkunden.
Hier, auf der touristisch noch wenig entdeckten Sinis-Halbinsel,
sieht die Insel wirklich anders aus. Die Geschichte ist spannender,
die Natur ist wildromantischer, die Küsten abwechslungsreicher
und die Strände sind unvergleichlich weiter. Genau das richtige,
um die Seele baumeln zu lassen.

Quarzstrand
auf der Sinis-Halbinsel
Auch
im Winter bietet der Is-Arutas-Strand im Norden der Halbinsel ein
unvergessliches Naturschauspiel. Der Sand aus winzigen, reisförmigen
Quarzsteinchen schimmert an diesem Küstenabschnitt in Tausenden
Farben. Die Brandung rauscht mit ihrem ganz eigenen Charakter. Die
Wellen verlieren sich mit einem feinem Knistern in den winzigen
Kieseln. Ganz mutige wagen auch in den Wintermonaten einen Spaziergang
barfuss durch den Quarzsand, der angenehm zwischen den Zehen kitzelt
und die Fußsohlen sanft massiert. Deshalb steht auch der Strand
von is Arutas unter Naturschutz. Das Mitnehmen des Quarzsandes ist
streng verboten! Zu viele Liebhaber pflegten den Sand einzustecken,
für das heimische Aquarium oder das Zierglas im Wohnzimmerschrank.
Vor einigen Jahren berichtete die römische Zeitung „Il Messaggero“
von einem deutschen Urlauber, der einen großen Beutel und
mehrere Plastikflaschen des Sandes in sein Auto laden wollte. Das
Gesetz ist eindeutig, Sanddiebstahl kann teuer werden. Dem Mann
drohten eine Geldstrafe von 160 Euro und eine Anzeige der italienischen
Behörden.
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