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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien. Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Überraschung in Arborea
>> Das Paradies der Vogelfreunde
>> Natursaline Stagno Sale Porcus
>> Die antike Stadt Tharros
>> Wandern auf der Sinis-Halbinsel
>> Die Provinzhauptstadt Oristano
>> Sehenswürdigkeiten in Oristano
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>> Die Sartill'e Canna in Oristano
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>> Die schönsten Badeziele





Unterkünfte in und um Oristano:
Hotel in Oristano
Ferienwohnung in Oristano
Unterkünfte auf der Sinis-Halbinsel

Unser Tipp in Oristano:

4-Sterne-Hotel Il Duomo im Zentrum

Wie heißt das auf Italienisch?
Karnevale - Karneval
Maschera - Maske
Centro storico - Altstadt
Spiaggia - Strand
Cavaliere - Reiter

 


Statue Eleonora Arborea Oristano Sardinien Foto

Statue der Volksheldin Eleonora d'Arborea in Oristano

retablo catalano Oristano Sardinien Foto
Katalanische Kunst in Oristano: Tafelbild eines unbekannten spanischen Künstlers
 
Ein Ausflug in die Vergangenheit von Oristano

Das charmante Städtchen an der Westküste blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Siedlungsspuren des Gebietes um Oristano gehen zurück bis ins sechste Jahrtausend vor Christus zurück. Aus dieser Zeit sind noch Überreste von Dörfern wie Conca ’e Illionis, Cùccuru is Arrìus sowie Menhirs (große, aufrechtstehende Hinkelsteine) und megalitische Grabstätten erhalten. Rund 5000 Jahre später erreichten die Phönizier das Gebiet und gründeten Städte wie Tharros und Othoca. Zwischen 600 und 300 vor Christus besetzten die Karthager das Gebiet um Oristano und verwandelten die Städte Tharros, Neapolis und Cornus in wichtige Handelszentren. Nach langem Kampf mit den Karthagern eroberten anschließend die Römer Sardinien, die die Wirtschaft und Infrastruktur erheblich prägten und ausbauten. Auf die Römer folgten das germanische Volk der Vandalen und die Byzantiner.

Tharros in der Provinz Oristano Sardinien Foto
Blick über Tharros: Die Einwohner der Hafenstadt zogen nach Oristano um und nahmen die Steine zum Häuserbau gleich mit

1070 schließlich war das Gründungsjahr der Stadt Aristanis oder Oristano. Die Einwohner der Hafenstadt Tharros entschieden, in eine Stadt umzuziehen, in der sie vor feindlichen Übergriffen von der Meeresseite sicher sein konnten. Um die neue Stadt zu bauen, griffen sie auf die Steine von Tharros zurück.
Im Mittelalter wird die Insel in vier Regierungsbereiche, die so genannten Judikate, eingeteilt: Calari, Torres, Gallura und schließlich Arborea; letztere mit der Hauptstadt Oristano. Dabei stand jedem Judikat ein Richter als Obrigkeit vor.

Modell mittelalterliches Oristano Sardinien Foto
Ein Modell des mittelalterlichen Oristano mit der wehrhaften Stadtmauer steht im archäologischen Museum Antiquarium Arborense

Im 14. Jahrhundert fällt Sardinien als Lehen an den König von Aragon, der die Inselbevölkerung auf grausame Weise unterdrückt. Dies war die Glanzzeit von Eleonora von Arborea, die in Oristano noch heute verehrt wird. Der damaligen Richterin des Judikats Arborea gelang es, die kleinen Wiederstandsbewegungen der Gegend so weit gegen die spanische Krone zu vereinen, dass sich das Judikat Arborea am längsten von allen Regierungsbezirken seine Unabhängigkeit bewahren.
Während der anschließenden katalanisch-aragonesischen Besatzung im 15. und 16. Jahrhundert wird auf der Insel das Feudalwesen eingeführt und das Territorium in neue Regierungsbezirke eingeteilt, darunter auch das Marchesato di Oristano (Grafschaft Oristano).
Nach einer langen Zeit von Hungersnöten und Pest werden die Savoyer, die Fürsten von Piemont, zu den neuen Herrschern über Sardinien. Oristano und Umland werden in die Hand des Marquis von Arcais übergeben und erst 1938 schafft der sardisch-piemontesische König Carlo Alberto das Feudalwesen wieder ab und gibt den Bauern ihr Land zurück.
Die anschließende faschistische Epoche war vor allem von der Trockenlegung des sumpfigen Schwemmlandes der Tirsomündung geprägt, wo die Stadt Mussolinia, das heutige Arborea, gegründet wurde. Am 16. Juli 1974 schließlich wird Oristano Provinzhauptstadt der neu gegründeten vierten sardischen Provinz.
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Text, Recherche und Fotos: Julia da Costa
letzte Änderung: 14.07.2008

 
 
 

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