Immer wieder Sardinien. Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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Zona umida - Feuchtgebiet
Stagno - Weiher
Lago - See
Fiume - Fluss
Mare - Meer
Argine - Ufer
Barca - Boot
Uccelli - Vögel
Fenicotteri - Flamingos

Der
"Stagno di Cabras"
Der "Stagno di Santa Giusta"
Der "Stagno di Mistras"
Paolo Succu
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Politiker-Tugend
Nummer eins: Schütze das etwa 13.000 ha große Naturparadies
der Insel: Die Lagunenseen. Die Hälfte aller Feuchtgebiete
Sardiniens liegen in den Gebieten der Provinz von Oristano.
Das Abkommen von Ramsar ist die bisher wichtigste internationale
Abmachung zur Erhaltung der vielen Binnenteiche Sardiniens. Über
150 Vogelarten sind hier zu Hause, einige überwintern hier
nur, viele andere sind auf dem Durchzug. Vor allem im Winter ist
es ein atemberaubendes Schauspiel den schnatternden, piepsenden
und zwitschernden Enten, Blässhühnern, Kormoranen und
anderen Vögeln zuzuschauen. Hier lebt noch das Purpurhuhn,
hier überwintern und nisten die rosafarbenen Flamingos! Im
Frühling kommen die Vögel aus Afrika: Meerschwalben, Säbelschräbler
und Rotschenkel.
Der Stagno di Cabras ist einer der größten Weiher. Obwohl
er über Kanäle mit dem Meer verbunden ist, ist der Salzgehalt
des Wassers gering. Nicht nur Vogelfreunde, auch Fischer kommen
hier ganz auf ihre Kosten: der Stagno ist nämlich reich an
Fischen. Mit den "Fassones", traditionellen Schilfbooten,
bewegten die einheimischen Fischer sich früher auf dem Wasser.

Einheimische
Fischer auf ihren "Fassones"
Sardinien
ist ein wahres Paradies für Flamingos - Sa Genti Arrubia (das
rote Volk) - wie die Sarden sie liebevoll nennen. Bis vor wenigen
Jahren kamen die Flamingos vorwiegend zum Überwintern nach
Sardinien. Heute ziehen immer mehr dieser Vögel ihre Jungen
in den Lagunenseen der Insel auf. Seit 1993 brüten sie regelmäßig
auf der Insel. Sie leben vor allem in den Lagunen von Cagliari:
eines der größten Brutgebiete ist der Stagno von Molentargius.
Ornithologen und Freiwillige statten die Jungvögel regelmäßig
mit Fußringen aus, um ihre Reiserouten verfolgen zu können.
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