Home
  Rundreise
  Baronia
  Barbagia
  Campidano/Cagliari
  Costa del Sud
  Costaverde
  Gallura
  Marghine/ Planargia
  Ogliastra
  Oristanese/ Sinis
  Sarcidano/Marmilla
  Sarrabus/Costa Rei
  Sassarese
  Sulcsis/Iglesiente
 



Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Die Lagune von Tortolí
>> Jerzu, Gairo, Serbissi, Su Marmuri
>> Torre Spagnola von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Santa Maria Navarrese
>> Die schönsten Badeziele
>> Per Boot im Golf von Orosei
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Wanderung Gorroppu-Schlucht
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei


Der Strand und Sarazenenturm in Santa Maria Navarrese in der Ogliastra Foto: Paolo Succu Blick auf den Badestrand von Santa Maria Navarrese. Im Hintergrund der Sarazenentrum


Unterkünfte in der Ogliastra:
Hotel Lanthia Resort in Santa Maria Navarrese
Hotel Nascar in Santa Maria Navarrese
Hotel Nicoletta in Santa Maria Navarrese

Unser Tipp:

Ferienwohnung Aurora in Girasole


Die Parkanlage mit jahrhundertealten Olibvenbäumen in Santa Maria Navarrese in der Ogliastra Foto: Paolo Succu
Die eigentliche Attraktion des kleinen Hafenstädtchens sind die vielen knorrigen Olivenbäume in der Parkanlage auf dem Hauptplatz




Wie heißt das auf Italienisch?
Spiaggia - Strand
Lungomare - Strandpromenade
Torre Saracena - Sarazenenturm
Chiesa -
Kirche
Naufraggio - Schiffbruch
Principessa - Prinzessin
Gita in barca - Bootstour
Isolotto - Eiland

Wichtige Adressen:
Comune di Baunei (OG)
Piazza Principessa di Navarra 1
08040 Baunei
Tel.: +39/0782/614004

Fremdenverkehrsamt in S. Maria Navarrese (OG)
Piazza Principessa di Navarra 19
08040 S. Maria Navarrese


Santa Maria Navarrese – goldener Sand, grüne Olivenbäume und eine spanische Königstochter

Das knapp 1400 Einwohner zählende Küstenstädtchen Santa Maria Navarrese ist ein Ortsteil von Baunei und liegt in malerisch schöner Lage am Schnittpunkt zwischen der intakten Steilküste des Golfo di Orosei und den endlos langen, hellen Sandstränden der Ogliastra.

Der kleine Ort an der Ostküste von Sardinien liegt nur wenige Fahrminuten von Arbatax und Tortolì entfernt und zählt zu den beliebtesten Badezielen in der Ogliastra.

Santa Maria Navarrese Kirche Chiesa dell'Assunta di Santa Maria Navarrese in der Ogliastra Foto: Paolo Succu Die schlichte, weiße Pfarrkirche "Chiesa dell'Assunta di Santa Maria Navarrese" wurde im 11. Jahrhundert gebaut und zählt heute drei Kirchenschiffe.

Im Sommer und Herbst blühen hier Feigen- und Olivenbäume sowie der immergrüne Karubenbaum. Die herrliche, goldene Spiaggia di Santa Maria Navarrese liegt windgeschützt in einer kleinen Bucht mit Blick auf den Hafen von Arbatax und seine roten Porphyrklippen. Im Hintergrund lockt der Badestrand in verträumter Kulisse mit einer wunderschönen, von Pinien-, Olivenbäumen und Oleanderbüschen gesäumten Strandpromenade.
Im Norden wird die Bucht von einem alten Sarazenenturm aus dem 17. Jahrhundert und dem kleinen Jachthafen des Städtchens begrenzt. Nur wenige Hundert Meter südlich der Mole ragt eine kleine Felsinsel aus dem tiefblauen Meer. Das winzige Eiland aus rotem Porphyrgestein war vor mehr als hundert Jahren einer der wenigen sicheren Ankerplätze an der Ogliastra-Küste, bis 1903 der Hafen von Arbatax gebaut wurde. Isolotto d'Ogliastra nennen die Sarden den kargen Felsen auf dem nur noch ein altes Fischerhaus, ein Landungssteg und ein Altar das einst so geschäftigen Treiben bezeugen.


Rundreise Ogliastra: smaragdgrünes Meer und schroffe Berge auf einer größeren Karte anzeigen


Einer Legende nach geht die Gründung des beschaulichen Santa Maria Navarrese auf eine spanische Königstochter zurück, die im Jahr 1052 vor der Ogliastra-Küste Schiffbruch erlitt. Die Tochter des Königs Garcia Sanchez V. von Navarra war auf ihrer Reise über das Thyrrenische Meer in schweren Sturm und hohen Seegang geraten und strandete in der Bucht von Santa Maria Navarrese. Als Dankeszeichen für ihre Rettung ließ die Prinzessin aus dem Königreich im westlichen Pyrenäenraum hier eine Kirche erbauen, die sie der Gottesmutter weihte.
Bei einem Aufenthalt in Santa Maria Navarrese bietet sich deshalb der Besuch der kleinen, antiken, weiß gekalkten Kirche auf dem zentralem Dorfplatz an. Die schlichte Pfarrkirche aus dem 11. Jahrhundert wurde 1960 restauriert und liegt in einer schönen, schattenspendenden Parkanlage mit jahrhundertealten, prächtigen Olivenbäumen. Ein Muss im Jachthafen: Ein Tagesausflug per Boot im Golf von Orosei. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte eine Wanderung zur Cala Goloritzè, zur Cala Sisine und einen Ausflug zur Pedra Longa einplanen.

In den lauen Sommernächten gibt sich Santa Maria Navvarrese erstaunlich quirlig: Rund um den Hauptplatz und den Hafen öffnen Restaurants, Bars, Stände, Verkaufsbuden und Clubs.

Südlich der Bucht von Santa Maria Navarrese schließt sich der Strand von Tancau im Gemeindegebiet von Lotzorai an: Ein kilometerlanges helles Sandband mit schattigem Pinienwald.

Text: Andrea Behrmann, Fotos: Paolo Succo

Letzte Änderung: 23.09.2009

< zurück


 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung