Immer wieder Sardinien?
Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax
und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Die Lagune von Tortolí
>> Jerzu, Gairo, Serbissi, Su Marmuri
>> Torre Spagnola von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Santa Maria Navarrese
>> Die schönsten Badeziele
>> Per Boot im Golf
von Orosei
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung
zur Cala Goloritzé
>> Wanderung
zur Cala Sisine
>> Wanderung
Gorroppu-Schlucht
>> Freeclimbing
in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei
Blick auf den Badestrand von Santa
Maria Navarrese. Im Hintergrund der Sarazenentrum

Die eigentliche Attraktion des kleinen
Hafenstädtchens sind die vielen knorrigen Olivenbäume in
der Parkanlage auf dem Hauptplatz

Spiaggia
- Strand
Lungomare - Strandpromenade
Torre Saracena - Sarazenenturm
Chiesa - Kirche
Naufraggio - Schiffbruch
Principessa - Prinzessin
Gita in barca - Bootstour
Isolotto - Eiland
Comune
di Baunei
(OG)
Piazza Principessa di Navarra 1
08040
Baunei
Tel.:
+39/0782/614004
Fremdenverkehrsamt
in S. Maria Navarrese
(OG)
Piazza Principessa di Navarra 19
08040
S. Maria Navarrese
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Das knapp 1400 Einwohner zählende Küstenstädtchen
Santa Maria Navarrese ist ein Ortsteil von Baunei
und liegt in malerisch schöner Lage am Schnittpunkt zwischen
der intakten Steilküste des Golfo di Orosei und den endlos
langen, hellen Sandstränden der Ogliastra.
Der kleine Ort an der Ostküste von Sardinien liegt nur wenige
Fahrminuten von Arbatax und Tortolì
entfernt und zählt zu den beliebtesten Badezielen
in der Ogliastra.
Die schlichte,
weiße Pfarrkirche "Chiesa dell'Assunta di Santa Maria
Navarrese" wurde im 11. Jahrhundert gebaut und zählt heute
drei Kirchenschiffe.
Im Sommer und Herbst blühen hier Feigen- und Olivenbäume
sowie der immergrüne Karubenbaum. Die herrliche, goldene Spiaggia
di Santa Maria Navarrese liegt windgeschützt in einer kleinen
Bucht mit Blick auf den Hafen von Arbatax
und seine roten Porphyrklippen. Im Hintergrund lockt der Badestrand
in verträumter Kulisse mit einer wunderschönen, von Pinien-,
Olivenbäumen und Oleanderbüschen gesäumten Strandpromenade.
Im Norden wird die Bucht von einem alten Sarazenenturm aus dem 17.
Jahrhundert und dem kleinen Jachthafen des Städtchens begrenzt.
Nur wenige Hundert Meter südlich der Mole ragt eine kleine
Felsinsel aus dem tiefblauen Meer. Das winzige Eiland aus rotem
Porphyrgestein war vor mehr als hundert Jahren einer der wenigen
sicheren Ankerplätze an der Ogliastra-Küste, bis 1903
der Hafen von Arbatax gebaut wurde. Isolotto
d'Ogliastra nennen die Sarden den kargen Felsen auf dem nur
noch ein altes Fischerhaus, ein Landungssteg und ein Altar das einst
so geschäftigen Treiben bezeugen.
Rundreise Ogliastra: smaragdgrünes Meer und schroffe Berge auf einer größeren Karte anzeigen
Einer Legende nach geht die Gründung des beschaulichen Santa
Maria Navarrese auf eine spanische Königstochter zurück,
die im Jahr 1052 vor der Ogliastra-Küste Schiffbruch erlitt.
Die Tochter des Königs Garcia Sanchez V. von Navarra war auf
ihrer Reise über das Thyrrenische Meer in schweren Sturm und
hohen Seegang geraten und strandete in der Bucht von Santa Maria
Navarrese. Als Dankeszeichen für ihre Rettung ließ die
Prinzessin aus dem Königreich im westlichen Pyrenäenraum
hier eine Kirche erbauen, die sie der Gottesmutter weihte.
Bei einem Aufenthalt in Santa Maria Navarrese bietet sich deshalb
der Besuch der kleinen, antiken, weiß gekalkten Kirche auf
dem zentralem Dorfplatz an. Die schlichte Pfarrkirche aus dem 11.
Jahrhundert wurde 1960 restauriert und liegt in einer schönen,
schattenspendenden Parkanlage mit jahrhundertealten, prächtigen
Olivenbäumen. Ein Muss im Jachthafen: Ein
Tagesausflug per Boot im Golf von Orosei. Wer mehr Zeit mitbringt,
sollte eine Wanderung
zur Cala Goloritzè, zur Cala
Sisine und einen Ausflug zur Pedra Longa
einplanen.
In den lauen Sommernächten gibt sich Santa Maria Navvarrese
erstaunlich quirlig: Rund um den Hauptplatz und den Hafen öffnen
Restaurants, Bars, Stände, Verkaufsbuden und Clubs.
Südlich der Bucht von Santa Maria Navarrese schließt
sich der Strand von Tancau im Gemeindegebiet
von Lotzorai an: Ein kilometerlanges helles Sandband mit schattigem
Pinienwald.
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Paolo Succo
Letzte Änderung: 23.09.2009
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