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Unser Tipp:
Immerwieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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Wie heisst das auf Italienisch?
Voragine - Abgrund
Altopiano - Hochplateau
Sentiero - Wanderpfad
Piscine -
Naturwasserbecken
Ingresso - Eingang

Wichtige Adressen:
Ristorante "Il Golgo"
Befindet sich etwa 300 m entfernt von der "Voragine" auf der Hochebene von Baunei. Nur zur Saison geöffnet.

Info
Pro Loco di Tortolì

Tel. & Fax:
+39/0782/622824
  

Fotos:
Antonio Nieddu



La "Voragine del Golgo" bei Baunei - ein 295 m tiefes Karstloch

Am verlockendsten ist die Ogliastra abseits der Touristenpfade. Etwa fünfzehn Kilometer von Baunei liegt die Hochebene "Il Golgo". Eine steile Strasse windet sich durch den Ortskern von Baunei bis "hinauf" zum Bergplateau. Das Kuriose an der Sache ist, dass das Plateau tiefer liegt als der Ort. Hier trügt der Schein! Die steile Kurvenstrecke täuscht die Höhe nämlich nur vor. Viele beachten die Hinunterfahrt nicht, da sie sich recht lang hinzieht. Auf dem "Golgo" angekommen, wird man mit einem fantastischen Ausblick, der bis nach Arbatax und die umliegenden Berge reicht, belohnt. Hier gibt es immer noch einsame Wege und Stellen. Eine seit einiger Zeit asphaltierte Strasse führt durch einen uralten Korkeichenwald zu einer Kreuzung, an der Links das urige Restaurant "Il Golgo" liegt.

Karstloch "Voragine del Golgo" auf der Hochebene von Baunei

Auf der rechten Seite stößt man nach etwa dreihundert Metern auf die "Piscine": Die Naturwasserbecken. Hier lässt man entweder den Wagen stehen, oder fährt links auf einem Schotterweg direkt zum eingezäunten Karstloch. Durch ein offenes Tor kommt man bis an den Rand des Abgrundes. Allerdings ist äußerste Vorsicht geboten, da die Felsen mit rutschigem Moos bewachsen sind. Ein Kreuz aus Aluminium zeugt übrigens von einer tragischen Liebesgeschichte, die leider mit einem Selbstmord endete. Zeugen berichten, dass am Rande des Karstloches nur die Schuhe des Toten gefunden wurden. Ganz in der Nähe der "Voragine" befindet sich die nach spanischer Baukunst errichtete Wallfahrtskirche von San Pietro. Ein Spaziergang durch das Bergplateau erinnert einen daran, wo man ist: Im unberührten Sardinien. Freilaufende Schweine streichen grunzend um die Kirche. Links vom Eingang steht ein geheimnisvoller Menhir aus der Nuraghenzeit. Wer ein bisschen mehr Zeit hat, sollte unbedingt im kleinen Restaurant "Il Golgo" die exquisite Küche probieren. Die selbstgemachten Ravioli und "Sebadas" schmecken hier köstlich

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