Immer wieder Sardinien?
Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax
und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Tortolí: Fischtourismus in der Lagune
>> Jerzu, Gairo, Serbissi und Su Marmuri
>> Die "Torre Spagnola" von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Die schönsten Badeziele
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei
www.ferien-in-sardinien.com
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Grotta
- Grotte
Sala - Saal
Altezza - Höhe
Visita guidata - Führung
Paese - Dorf
Alluvione - Überschwemmung
Abbandonato - Verlassen
Rovine - Ruinen
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Die Ogliastra zählt zu den attraktivsten Regionen Sardiniens:
Die unglaublich vielfältige Landschaft, das im Frühling,
Herbst und Winter milde Kilma, die bizarren Naturdenkmäler
sind wie geschaffen für Aktivitäten in freier Natur.
Die berühmten
Tacchi bzw. Toneri von Jerzu und Ulassai sind eines der begehrtesten
Plätze von Bergsteiger und Kletterer
"Von der Schauhöhle Su Marmuri über die Weinstadt
Jerzu und den Nuraghen Serbissi bis zur Geisterstadt Gairo Vecchio"
könnte das Motto von April bis Oktober lauten. Zwischen den
Kalksteinmassiven und den bizarren Felsformationen im Inland, den
sogenannten Tacchi oder Toneri, gibt es jede Menge zu entdecken.

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Wer sich für Stalagmiten und Stalagtiten interessiert,
sollte sich die Grotte "Su Marmuri" (Marmor auf
sardisch) anschauen. Das jedenfalls tun Höhlenforscher
und Naturfreunde schon seit Mitte der 1950er Jahre, denn die
Höhle gehört zu den schönsten und größten
Grotten der Insel.
Die konstant zwischen 8 und 10 Grad Celsius kühle Schauhöhle
öffnet sich hoch über dem Ort Ulassai in einer Kalkfelsformation.
Bis zu 20 Meter hoch sind die Tropfsteine hier gewachsen.
Neben dem 70 Meter hohen "großen Saal" und
unterirdischen kleinen Seen gehört die "Sala del
Cactus" zu den Höhepunkten der 800 Meter langen
Grotte.
Führungen werden von April bis Oktober ab vier Personen
auf Anfrage organisiert und durchgeführt. Sie dauern
in etwa anderthalb Stunden. Im Spätherbst fließt
durch den Wetterumschwung Wasser durch die Öffnungen
ein, weshalb die Höhle im Winter geschlossen ist.
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Zu den am meisten geschätzten Weinen
Sardiniens gehört der rote Cannonau, der seit der
Antike mit Erfolg in Jerzu angebaut wird. Die Weinstadt liegt
in 500 Metern Höhe zwischen den Tacchi
Porcu e Ludu und Troiscu auf einer kleinen Terrasse mit
Blick aufs Meer. Wie stark die Bindung zwischen Bergdorf und
Wein ist, zeigt ein notarieller Akt aus dem Jahr 1130 in dem
schon der alte Name des Dorfes (Jersu) mit einer Schenkung
von Weinbergen in Verbindung gebracht wurde.
Der körperreiche, samtige Rotwein mit ausgeglichenem
Alkohol- und Tanningehalt stammt vorwiegend aus dem Anbaugebiet
von Pelau. Der Cannonau hat ein zartes Bukett aus Himbeer-
und Brombeeraroma und passt hervorragend zu Fleisch, Wurstwaren
und reifem Käse.
Jedes Jahr im August feiern die Bewohner des Dorfes auch ein
Fest zu Ehren des Königs
der sardischen Weine. Neben Weinverkostung werden Ausstellungen,
Folklore und andere Spezialitäten der typisch regionalen
Küche geboten.
Wer es nicht schafft „König Cannonau“ vor Ort zu erstehen,
der findet den "Cannonau di Jerzu" nicht nur bei
Weinhändlern und in den Supermärkten der Insel,
sondern auch in unserem Online-Shop.
Die
Tacchi von Jerzu sind zudem eines der begehrtesten Plätze
von Bergsteiger und Kletterer. Diese bizarren, senkrecht
aufragenden Felsformationen in den Bergen der Ogliastra liegen
in einer landschaftlich einmaligen Lage.
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Zu den Erlebnissen der besonderen Art zählt auch
ein Ausflug zur Geisterstadt Gairo Vecchio. Der etwa fünf
Kilometer von Ulassai entfernt liegende Ort am Hang ist ein
Beispiel für inseleigene Architektur. Starke Regenfälle
provozierten wiederholt Überschwemmungen in diesem Gebiet.
Nach längerer Trockenheit folgte im Jahr 1951 ein anhaltender
unüblich starker Wolkenbruch und zwang die Menschen in
Gairo Vecchio ihre Behausungen zu verlassen. Oben am Berg
und unten an der Küste haben die Menschen ihre neuen
Dörfer gebaut: Gairo Taquisara, Gairo Sant´Elena,
Osini Nuovo und Cardedu.
Das Interesse für das alte Gairo kommt nicht von ungefähr:
Die alten Häuser und Gebäude lassen noch Einblicke
in die sardische Bauweise zu, auf deren Spuren man sich hier
auf Schritt und Tritt begeben kann.
Die „historischen Baumaterialien“ wie beispielsweise Dachziegel
und Balkone wurden für den Bau von Feriensiedlungen wiederverwendet.
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Der Nuraghenkomplex aus der Bronzezeit (1700 - 900
v Chr.) liegt nur wenige Kilometer nördlich von Osini
und Gairo Vecchio. In 960 ü.N.N. thront dieser komplexe
Rundturm auf dem Hochplateau Tacco.
Die Anlage besteht aus einem Mittelturm mit drei Ecktürmen,
von denen einer in den letzten Jahren restauriert wurde. Zu
den verschiedenen Stockwerken und auf seine Aussichtsplattform
führt eine enge Treppe hinauf. Von hier genießt
man einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft
der Ogliastra.
Vor der Burg bildeten einst acht kleine Hütten, von denen
heute nur noch wenige Überreste zu sehen sind, das Rundhüttendorf.
Archäologischer Höhepunkt dieser Nuraghe ist eine
direkt darunter liegende Grotte, die wahrscheinlich als Lagerraum
für Lebensmittel diente.
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Text und Fotos: Andrea Behrmann, MMV Consulting
Letzte Änderung: 09.05.2008
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