Immer wieder Sardinien?
Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax
und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Die Lagune von Tortolí
>> Jerzu, Gairo, Serbissi, Su Marmuri
>> Torre Spagnola von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Santa Maria Navarrese
>> Die schönsten Badeziele
>> Per Boot im Golf
von Orosei
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung
zur Cala Goloritzé
>> Wanderung
zur Cala Sisine
>> Wanderung
Gorroppu-Schlucht
>> Freeclimbing
in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei

In den Kalkfelsen der Cala dei Gabbiani
nisten Möwen und Falken

Per Landungstreppe läft die Helios V seine Gäste an der
Cala dei Gabbiani ab
Beeindruckende Tropfsteine in der Grotta del Fico


Bizarre Felsbogen im Golfo di Orosei
Spiaggia
- Strand
Sabbia -Sand
Costa ripida - Steilküste
Cala - Bucht
Roccia -Fels
Scoglio - Klippe
Valle -Tal
Porto - Hafen

Die Felsbrücke von Cala Goloritzé im Abendlicht
Ausflugsboote für Touren in den
Golf von Orosei starten ab Arbatax, Santa Maria Navarrese und Cala
Gonone. Am besten informiert man sich am Vorabend direkt am Hafen
und bucht den Tagesausflug vor Ort. Viele Bootsausflüge kann
man auch direkt im Hotel buchen und dort bezahlen.

Ein paar Fjorde und Buchten steuern
wir erst auf der Rückfahrt an.
Süßwasserquellen bilden große Blubberblasen
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Nach einer einstündigen Badepause und einem Sprung ins eiskalte
Nass bringt uns Sergio in die nächste Badebucht: Die breite
Cala dei Gabbiani, die so heißt, weil in
den porösen Kalksteinwänden endlos viele Möwen nisten,
deren Schreie mit dem sanften Plätschern der Wellen in den
Felsnischen widerhallen. Kein Mensch weit und breit, nur ein paar
Möwen und die Helois V, die geduldig vor der Küste auf
uns wartet.
Sergio bereitet in der Zwischenzeit in der Bordkombüse das
Mittagessen vor. Auf dem Boot und vor dieser Kulisse aus weißen
Kalksteinfelsen und karibikblauem Meer kann es natürlich nichts
anderes geben als Fisch und Meeresfrüchte (wer dem Kapitän
am Vortag schon Bescheid gibt, für den gibt’s natürlich
auch ein vegetarisches Menu oder ein Fleischgericht), dazu ein frischer
Rosé oder Weißwein und Popmusik aus Sergios CD-Player.
Nach der Mittagspause sucht Sergio die nächste Badebucht aus:
Manchmal ist es die Cala Mariolu oder der etwas
weiter nördlich gelegene Strand von Biriola,
Sergios Lieblingsbucht an dem endlos scheinenden Küstenstreifen,
an dem sich eine Bucht an die andere reiht.

Karibikblaue Wasserfarben an der
Cala dei Gabbiani
Doch bald schon heißt es Abschied nehmen von den Traumstränden
und unvergleichlichen Buchten des Golfs von Orosei. Wenn am Nachmittag
die Berge des Supramonte langsam ihre Schatten auf dieses paradiesische
Fleckchen Erde werfen, hat Sergio noch ein letztes Highlight auf
Lager: Entweder mit dem Tenderboot in die Grotta Turchese, oder
wenn Wind, Wellen und Besucherströme es zulassen, ein Besuch
in der berühmten Grotta del Fico.

Die Grotta del Fico ist nur auf den
ersten paar hundert Metern zugänglich und birgt noch viele
Geheimnisse
Der Eingang der Feigenbaum-Grotte liegt ganz unscheinbar in einer
steil zum Meer abfallenden Felswand Über einen Landungssteg
und die dazugehörigen steilen Holztreppen lässt die Helios
V ihre Gäste an Land. Außer per Boot ist die Grotte nur
noch über eine mehrstündige Wanderung zu erreichen. Die
Grotte liegt etwa 10 Meter über dem Meer und war früher
von einem Feigenbaum versteckt, daher der Name. Den Feigenbaum hat
sich vor ein paar Jahren das Meer während eines schweren Wintersturms
geholt, und auch ein anderer Bewohner der Grotte hat die Höhle
Richtung Meer verlassen: Die seltene Mönchsrobbe. Als die Grotta
del Fico 1957 erkundet wurde, lebten die vom Aussterben bedrohte
Meeressäuger hier noch weitgehend ungestört, denn die
Höhle hat einen unterirdischen Ausgang zur See. Stalagmiten,
Stalaktiten, ganze Orgeltürme aus Tropfsteinen erwarten den
Besucher in den zahllosen Säälen unter Tage. Führer
Claudio erklärt uns geduldig jede einzelne Höhle, Audioguides
auf Englisch, Deutsch oder Französisch erklären auch den
ausländischen Besuchern jedes Detail. Doch den größten
Teil der Grotte kann man nur im Rahmen einer Höhlenforschungsexkursion
erforschen.

Die steile Kalksteinküste
am Golfo di Orosei
Nach dem halbstündigen Besuch in der kühlen Grotte geht
die Reise entlang der sardischen Ostküste auch langsam zu Ende.
Gegen Abend zieht an der Küste oft eine leichte Brise auf.
Doch Sergio will uns noch ein letztes Highlight zeigen: Süßwasserquellen,
die sich unterirdisch ins Meer ergießen. Das Quellwasser schießt
mit enormer Kraft aus den Bergen, und das leichtere Süßwasser
steigt nach oben, so dass es im Meerwasser eine zwei Meter breite
Blubberblase bildet.
Mit den letzten Sonnenstrahlen und zu Musik von Eros Ramazotti und
Gianna Nannini geht es mit Vollgas zurück Richtung Arbatax.
Noch ist Zeit für ein wenig Sonnenbaden auf Deck und ein wilder
Duft aus Meer und Macchiakräutern weht uns um die Nase.

Die Supramonte-Berge im Abendlicht
Doch schon bald taucht das Abendrot die gewaltigen Berge des Supramonte
in leuchtende Orangetöne, bevor die Sonne hinter den Bergen
verschwindet. Ein paar kreischende Möwen begleiten uns, als
wir an der Isola dell’Oglistra vorbei in Richtung Arbatax steuern.
Auf offener See legt unser Kapitän noch einen Zahn zu: Nach
zehn Stunden auf See, an der Steilküste entlang, mit Badepausen
an den schönsten Stränden Sardiniens und nach der Entdeckungsreise
in Fjorden, Grotten und Höhlen sind wir alle ein wenig müde,
aber glücklich über dieses einmalige Erlebnis. Nur Sergio
ist morgen wieder unterwegs: Vielleicht mit Delfinen, mit Sicherheit
aber vorbei an Bruno il Maniaco, mit Vollgas um das Capo Monte Santo
und beim Kochen in der Kombüse, während seine Gäste
in der Sonne schmoren.
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