Immer wieder Sardinien?
Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax
und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Tortolí: Fischtourismus in der Lagune
>> Jerzu, Gairo, Serbissi und Su Marmuri
>> Die "Torre Spagnola" von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Die schönsten Badeziele
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei
Blick von Baunei auf die Küste
bei Santa Maria Navarrese, das ebenfalls zur Gemeinde Baunei gehört
www.ferien-in-sardinien.com
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Vor Baunei liegt die Talebene wie die
Bühne eines riesigen Ampitheaters

Voragine - Abgrund
Altopiano - Hochplateau
Sentiero - Wanderpfad
Piscine - Naturwasserbecken
Ingresso - Eingang
Auf der Hochebene Su Golgo gibt es
einen Stratplatz für
Gleitschirmflieger
Ganz in der Nähe der "Voragine del
Golgo " befindet sich die nach spanischer Baukunst errichtete Wallfahrtskirche
von San Pietro. Neben der Kirche stehen einige ehemalige Pilgerhütten
und einige mächtige, jahrhunderte alte Olivenbäume.
Ristorante "Il Golgo"
Befindet sich etwa
300 m entfernt von der "Voragine" auf der Hochebene von
Baunei. Nur zur Saison geöffnet.Wer ein bisschen mehr Zeit hat,
sollte unbedingt im kleinen Restaurant "Il Golgo" die exquisite Küche
probieren. Die selbstgemachten Ravioli und "Sebadas" schmecken köstlich.

Die imposante Felsnadel, die die kleine Kieselbucht Cala Goloritzé
überragt, ist ein Kletterparadies (Foto: Michael Neubauer)

Der Supramonte-Felsen bei Baunei leuchten in den Abendstunden rot
bis goldfarben |
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An dem imposanten Bergmassiv Supramonte di Baunei klebt der kleine
Ort am Hang einer Felswand. Das an den steilen Fels erbaute Baunei
blickt auf eine gigantische Szenerie: wie an den obersten Rängen
eines riesigen Amphitheaters gelegen, blicken die Einwohner der
kleinen Gemeinde auf die Talebene, die direkt auf die Küste vor
Santa Maria Navarese zuläuft.
Steil an den
Fels gebaut: Das Bergdorf Baunei
Bereits die Straße von Tortolì ist ein Erlebnis fürs
Auge: die Serpentinen der Panoramastraße führen steil
an den Berghängen entlang. Kurz vor Baunei weist ein Schild
zu der gigantischen Felsnadel Perda Longa. Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten
der Gemeinde liegen aber über dem Ort: Auf der Hochebene Su
Golgo, die zu den bedeutendsten Naturreservaten der Insel gehört.
Die Hochfläche wurde zwar in den letzten Jahren touristisch
erschlossen und mit einer breiten, geteerten Straße versehen,
ist aber trotzdem aufgrund der einmaligen Natur und nicht zuletzt
der Exkursionen, die man von hier aus machen kann, sehenswert.

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Die Hochebene Su Golgo ist über eine Abzweigung
der S.S. 125 in Baunei zu erreichen und gut ausgeschildert.
Von der extrem steilen Zufahrtsstraße hat man einen
gigantischen Blick auf das Tal. Hinter dem Bergkamm liegt
die Hochebene. Das Kuriose an der Sache ist, dass das Plateau
tiefer liegt als der Ort. Hier trügt der Schein! Die steile
Kurvenstrecke täuscht die Höhe nämlich nur vor. Viele beachten
die Hinunterfahrt nicht, da sie sich recht lang hinzieht.
Steinwüsten, durch die sich Steineichen, Ginsterbüsche
und Korkbäume bohren, karge Buschlandschaften, in denen
ausgewilderte Esel, Schweine, Ziegen und anderes Getier leben.
In der Nähe der betonierten Hauptstraße ist zwar
alles für Touristen hergerichtet, aber etwas abseits
findet man kleine einsame Trampelpfade, auf denen man noch
Adlern oder Falken begegnet, die über der Hochebene ihre
Kreise ziehen oder allerlei Kleingetier, das sich in den Steinlandschaften
versteckt.
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Gut ausgeschildert ist der Weg zum Voragine del Golgo,
dem mit 270 Metern tiefsten durchgängigen Karstloch Europas.
Zu sehen ist allerdings nur ein tiefes Loch. Bis vor kurzem
noch, kam man durch ein offenes Tor bis an den Rand des Abgrundes
mit dem sardischen Namen Su Stezzu. Da die Felsen mit rutschigem
Moos bewachsen sind, war äußerste Vorsicht geboten. Ein Kreuz
aus Aluminium zeugt übrigens von einem tragischen Todesfall,
wobei nicht genau klar ist, ob es sich um einen Selbstmord
handelte Zeugen berichten, dass am Rande des Karstloches nur
die Schuhe des Toten gefunden wurden.
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Von Su Golgo führt ein Wanderweg
durch Steinwüsten, uralte Kork- und Steineichenwälder
in etwa 1,5 Stunden zu einer der schönsten Badebuchten
Sardiniens, vielleicht ganz Europas. Überragt wird
die kleine Kieselbucht von einer imposanten Felsnadel, die
dem Wanderer den Weg weist. Eingerahmt wird das ganze von
einem Felsvorsprung, in den Wind und Wellen ein Tor gegraben
haben. Ist die Wanderung noch so einsam, findet man die Bucht
aber selten verlassen vor.
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Eingerahmt von kristallklarem Wasser ragt der etwa
achtzig Meter hohe Fels "Perda Longa" aus dem Mittelmeer.
Wer sich gern abseits der üblichen Wege und Strände hält,
wird mit Schönheit und einem idealen Tauchrevier belohnt.
Das Wasser wie Glas und die ganz in
der Nähe liegenden versteckten kleinen Buchten eignen
sich besonders für Urlauber, die sich dem Rummel der großen
Strände entziehen wollen und die erholsame Ruhe suchen. Man
fährt mit dem Auto bis zu einem Parkplatz mit Panoramarestaurant.
Von hier aus führt eine Treppe hinunter zu einer Felsbucht;
der einzigen an der Ogliastra-Küste, die mit dem Auto
erreichbar ist. Hier gibt es keinen Sandstrand, dafür aber
einen fantastischen Tummelplatz für Hobbytaucher. Das Wasser
ist durchsichtig und es geht sofort zehn Meter tief runter.
Anfahrt: Kurz vor Baunei, aus Süden kommend, führt
eine Stichstraße rechts ab. Die Abfahrt zum Felsen,
zwei Kilometer die steile Küste hinab! Ab geht es in
extrem steilen Serpentinen, die die Bremsen glühen lassen.
Für Camper nur bedingt geeignet!
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Text: Andrea Behrmann, Timo Gerd Lutz.
Fotos: Tilo Erning (2), Antonio Nieddu (2), Timo Gerd Lutz, Andrea
Behrmann (5)
Letzte Änderung: 09.05.2008
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