Home
  Rundreise
  Baronia
  Barbagia
  Campidano/Cagliari
  Costa del Sud
  Costaverde
  Gallura
  Marghine/ Planargia
  Ogliastra
  Oristanese/ Sinis
  Sarcidano/Marmilla
  Sarrabus/Costa Rei
  Sassarese
  Sulcsis/Iglesiente
 



Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Die Lagune von Tortolí
>> Jerzu, Gairo, Serbissi, Su Marmuri
>> Torre Spagnola von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Santa Maria Navarrese
>> Die schönsten Badeziele
>> Per Boot im Golf von Orosei
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Wanderung Gorroppu-Schlucht
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei




Foto Blick von Baunei auf die Küste Blick von Baunei auf die Küste bei Santa Maria Navarrese, das ebenfalls zur Gemeinde Baunei gehört


Unterkünfte in der Ogliastra:
Hotel Lanthia Resort in Santa Maria Navarrese
Hotel Nascar in Santa Maria Navarrese
Hotel Nicoletta in Santa Maria Navarrese

Unser Tipp:

Agriturismo I Mandorli in Lotzorai


Foto Talebene von Baunei
Vor Baunei liegt die Talebene wie die Bühne eines riesigen Ampitheaters




Wie heißt das auf Italienisch?
Voragine - Abgrund
Altopiano - Hochplateau
Sentiero - Wanderpfad
Piscine -
Naturwasserbecken
Ingresso - Eingang


Foto Startplatz Gleitschirmfliegen Baunei Auf der Hochebene Su Golgo gibt es einen Stratplatz für Gleitschirmflieger


Foto Wallfahrtskirche von San Pietro Baunei Ganz in der Nähe der "Voragine del Golgo " befindet sich die nach spanischer Baukunst errichtete Wallfahrtskirche von San Pietro. Neben der Kirche stehen einige ehemalige Pilgerhütten und einige mächtige, jahrhunderte alte Olivenbäume.


Wichtige Adressen:
Ristorante "Il Golgo"
Befindet sich etwa 300 m entfernt von der "Voragine" auf der Hochebene von Baunei. Nur zur Saison geöffnet.Wer ein bisschen mehr Zeit hat, sollte unbedingt im kleinen Restaurant "Il Golgo" die exquisite Küche probieren. Die selbstgemachten Ravioli und "Sebadas" schmecken köstlich.





Foto Klettergebiet Cala Goloritzé Golf von Orosei
Die imposante Felsnadel, die die kleine Kieselbucht Cala Goloritzé überragt, ist ein Kletterparadies (Foto: Michael Neubauer)



Foto Supramonte di Baunei
Der Supramonte-Felsen bei Baunei leuchten in den Abendstunden rot bis goldfarben

Baunei und die Hochebene Su Golgo

An dem imposanten Bergmassiv Supramonte di Baunei klebt der kleine Ort am Hang einer Felswand. Das an den steilen Fels erbaute Baunei blickt auf eine gigantische Szenerie: wie an den obersten Rängen eines riesigen Amphitheaters gelegen, blicken die Einwohner der kleinen Gemeinde auf die Talebene, die direkt auf die Küste vor Santa Maria Navarese zuläuft.

Foto Bergdorf Baunei Ogliastra Steil an den Fels gebaut: Das Bergdorf Baunei

Bereits die Straße von Tortolì ist ein Erlebnis fürs Auge: die Serpentinen der Panoramastraße führen steil an den Berghängen entlang. Kurz vor Baunei weist ein Schild zu der gigantischen Felsnadel Perda Longa. Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde liegen aber über dem Ort: Auf der Hochebene Su Golgo, die zu den bedeutendsten Naturreservaten der Insel gehört. Die Hochfläche wurde zwar in den letzten Jahren touristisch erschlossen und mit einer breiten, geteerten Straße versehen, ist aber trotzdem aufgrund der einmaligen Natur und nicht zuletzt der Exkursionen, die man von hier aus machen kann, sehenswert.


Rundreise Ogliastra: smaragdgrünes Meer und schroffe Berge auf einer größeren Karte anzeigen

Foto Hochebene Su Golgo Baunei


Foto Is Piscinas Hochebene Su Golgo Baunei

Foto Tiere Hochebene Su  Golgo Baunei

Altopiano Su Golgo
Die Hochebene Su Golgo ist über eine Abzweigung der S.S. 125 in Baunei zu erreichen und gut ausgeschildert. Von der extrem steilen Zufahrtsstraße hat man einen gigantischen Blick auf das Tal. Hinter dem Bergkamm liegt die Hochebene. Das Kuriose an der Sache ist, dass das Plateau tiefer liegt als der Ort. Hier trügt der Schein! Die steile Kurvenstrecke täuscht die Höhe nämlich nur vor. Viele beachten die Hinunterfahrt nicht, da sie sich recht lang hinzieht.
Steinwüsten, durch die sich Steineichen, Ginsterbüsche und Korkbäume bohren, karge Buschlandschaften, in denen ausgewilderte Esel, Schweine, Ziegen und anderes Getier leben. In der Nähe der betonierten Hauptstraße ist zwar alles für Touristen hergerichtet, aber etwas abseits findet man kleine einsame Trampelpfade, auf denen man noch Adlern oder Falken begegnet, die über der Hochebene ihre Kreise ziehen oder allerlei Kleingetier, das sich in den Steinlandschaften versteckt.


Karstloch Voragine del Golgo  Baunei

Foto Voragine del Golgo Baunei

Karstloch Voragine del Golgo
Gut ausgeschildert ist der Weg zum Voragine del Golgo, dem mit 270 Metern tiefsten durchgängigen Karstloch Europas. Zu sehen ist allerdings nur ein tiefes Loch. Bis vor kurzem noch, kam man durch ein offenes Tor bis an den Rand des Abgrundes mit dem sardischen Namen Su Stezzu. Da die Felsen mit rutschigem Moos bewachsen sind, war äußerste Vorsicht geboten. Ein Kreuz aus Aluminium zeugt übrigens von einem tragischen Todesfall, wobei nicht genau klar ist, ob es sich um einen Selbstmord handelte Zeugen berichten, dass am Rande des Karstloches nur die Schuhe des Toten gefunden wurden.


Foto Cala Goloritzé Golf von Orosei

Foto Cala Goloritzé Golf von Orosei

Cala Goloritzé
Von Su Golgo führt ein Wanderweg durch Steinwüsten, uralte Kork- und Steineichenwälder in etwa 1,5 Stunden zu einer der schönsten Badebuchten Sardiniens, vielleicht ganz Europas. Überragt wird die kleine Kieselbucht von einer imposanten Felsnadel, die dem Wanderer den Weg weist. Eingerahmt wird das ganze von einem Felsvorsprung, in den Wind und Wellen ein Tor gegraben haben. Ist die Wanderung noch so einsam, findet man die Bucht aber selten verlassen vor.


Foto Pedra Longa Baunei

Foto Pedra Longa Baunei

Felsnadel Perda Longa
Eingerahmt von kristallklarem Wasser ragt der etwa achtzig Meter hohe Fels "Perda Longa" aus dem Mittelmeer. Wer sich gern abseits der üblichen Wege und Strände hält, wird mit Schönheit und einem idealen Tauchrevier belohnt. Das Wasser wie Glas und die ganz in der Nähe liegenden versteckten kleinen Buchten eignen sich besonders für Urlauber, die sich dem Rummel der großen Strände entziehen wollen und die erholsame Ruhe suchen. Man fährt mit dem Auto bis zu einem Parkplatz mit Panoramarestaurant. Von hier aus führt eine Treppe hinunter zu einer Felsbucht; der einzigen an der Ogliastra-Küste, die mit dem Auto erreichbar ist. Hier gibt es keinen Sandstrand, dafür aber einen fantastischen Tummelplatz für Hobbytaucher. Das Wasser ist durchsichtig und es geht sofort zehn Meter tief runter. Anfahrt: Kurz vor Baunei, aus Süden kommend, führt eine Stichstraße rechts ab. Die Abfahrt zum Felsen, zwei Kilometer die steile Küste hinab! Ab geht es in extrem steilen Serpentinen, die die Bremsen glühen lassen. Für Camper nur bedingt geeignet!



Text: Andrea Behrmann, Timo Gerd Lutz. Fotos: Tilo Erning (2), Antonio Nieddu (2), Timo Gerd Lutz, Andrea Behrmann (5)

Letzte Änderung: 09.05.2008

< zurück


 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung