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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Die Lagune von Tortolí
>> Jerzu, Gairo, Serbissi, Su Marmuri
>> Torre Spagnola von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Santa Maria Navarrese
>> Die schönsten Badeziele
>> Per Boot im Golf von Orosei
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Wanderung Gorroppu-Schlucht
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei


Unterkünfte in der Ogliastra:
Hotels in Arbatax, Tortolì und Santa Maria Navarrese
Bed & Breakfast in Tortolì
4-Sterne-Clubhotel in Arbatax

Unser Tipp:

4-Sterne-Hotel Nascar in Santa Maria Navarrese





spektakulärer Klippensprung


Wie heißt das auf Italienisch?
Spiaggia - Strand
Sabbia -Sand
Costa ripida - Steilküste
Cala - Bucht
Roccia -Fels
Scoglio - Klippe
Valle -Tal
Porto - Hafen
Piattaforma di trivellazione - Bohrplattform


Bohrtürme aus Arbatax gehen ins nahe Lybien


Der Hafenort Arbatax und seine roten Felsen

Arbatax ist einer der bekanntesten Orte der Ogliastraküste - obwohl er selbst eigentlich nicht viel zu bieten hat. Das ehemalige Fischerdorf auf dem Capo Bellavista ist aber bekannt für eines der Wahrzeichen der Insel: Die roten Felsen von Arbatax.
Um zu den beeindruckenden Prophyrklippen zu gelangen, muss man vor der Hafeneinfahrt rechts abbiegen. An einem staubigen Parkplatz mit Panoramaterrasse ragen die beeindruckenden Felsen aus dem Blau der See hervor. Im Sommer sind hier oft ein paar Jugendliche zu sehen, die sich von den abgestuften Klippen in die Fluten stürzen.



Die roten Prophyrklippen zählen zu den Wahrzeichen Sardiniens


Die 500 Seelen-Gemeinde selbst, zur nahen Stadt Tortolì gehörend, ist ein bedeutender Handels- und Touristikhafen für die infrastrukturell benachteiligte Ogliastra-Küste. Die Region Tortolì-Arbatax war in den 1950-er und 1960-er Jahren ein industrieller Förderungsschwerpunkt der italienischen Entwicklungspolitik für den Süden des Landes. Aus dieser Zeit rühren noch einige Industriebauten, wie der einer Papierfabrik, in unmittelbarer Nähe des Hafens. Was davon heute noch übrig geblieben ist, ist ein Fertigungswerk für Bohrinseln, die vor allem nach Lybien verschifft werden.


Rundreise Ogliastra: smaragdgrünes Meer und schroffe Berge auf einer größeren Karte anzeigen


Die meterhohen Stahlkolosse sind wirklich beeindruckend: Die horizontal gefertigten Konstruktionen sind bis weit in die Ferne zu sehen. Der Hafen ist auch Anlegestelle für Fährschiffe der Reederei Tirrenia, die das italienische Festland mit der Insel verbinden. Zwei mal in der Woche stoppen die Fähren von Cagliari auf ihrer Fahrt von und nach Civitavecchia und Genua in dem kleinen Hafenort. Gerade in der Saison erwacht Arbatax deshalb aus seinem Dornröschenschlaf: Denn in den Sommermonaten brausen Heerscharen von Urlaubern durch die Hauptstraße, die vom Hafen über Tortolì in den Rest der Insel führt.
Ansonsten hat Arbatax außer einem spanischen Turm, der dem Ort seinen exotisch klingenden Namen gab, architektonisch nicht viel zu bieten. Der Name des Ortes leitet sich vom arabischen "Arba at Ashar" ab, was soviel wie "Der vierzehnte Turm" bedeutet. Der heute noch stehende, wuchtige Aussichtspunkt ist einer von vielen Türmen, die die Spanier im 15. Jahrhundert als Wachturm gegen einfallende Sarazenen erbauten.



Vom kleinen Bahnhof von Arbatax starten Nostalgiefahrten in die Barbagia


Arbatax ist außerdem Endpunkt des Trenino Verde, der kleinen Schmalspurbahn, die von der Hafenstadt auf einer schwindelerregenden Serpentinenstrecke quer durch die Berge der Barbagia bis nach Mandas in der Provinz Cagliari führt. Wer mit dem Trenino in die Berge will, der sollte sich allerdings vorher gut erkundigen: Der Zug fährt nur einmal am Tag und das auch nur zur Saison. Auskünfte erteilt das Fremdenverkehrsamt Pro Loco di Arbatax, das sich in dem rot gestrichenen Bahnhofsgebäude an der Hafeneinfahrt befindet. Der Bahnschalter selbst ist wie ein nostalgisches Museum eingerichtet.

Text: Timo Gerd Lutz, Andrea Behrmann. Fotos: Timo Gerd Lutz, Tilo Erning.

Letzte Änderung: 11. September 2009

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Wichtige Adressen:
Info
Pro Loco di Arbatax

V
ia lungomare, 08041 Arbatax.
Telefon +39/7826676904


Fahrpläne, Fahrkarten und weitere Informationen zu Nostalgiefahrten mit dem Trenino Verde unter www.treninoverde.com.


Von Arbatax hat man einen grandiosen Blick auf die Steilküste, die sich von Santa Maria Navarrese bis nach Cala Gonone zieht.


Ein ausrangierter Eisenbahnwagen steht verlassen in Arbatax herum
 

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