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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Die Lagune von Tortolí
>> Jerzu, Gairo, Serbissi, Su Marmuri
>> Torre Spagnola von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Santa Maria Navarrese
>> Die schönsten Badeziele
>> Per Boot im Golf von Orosei
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Wanderung Gorroppu-Schlucht
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei


Unterkünfte in der Ogliastra:
Hotels in Arbatax, Tortolì und Santa Maria Navarrese
Ferienhäuser in Arbatax, Tortolì, Santa Maria Navarrese und Girasole
Hotel Nicoletta in S. Maria Navarrese

Unser Tipp in Tortolì:

Ferienwohnung Le Terrazze





Die neuen blauen Gebäude der Marina di Arbatax Die neuen blauen Gebäude der Marina di Arbatax


Wie heißt das auf Italienisch?
Spiaggia - Strand
Sabbia -Sand
Costa ripida - Steilküste
Cala - Bucht
Roccia -Fels
Scoglio - Klippe
Valle -Tal
Porto - Hafen
Piattaforma di trivellazione - Bohrplattform









Wichtige Adressen:
Pro Loco di Arbatax
Via lungomare, 08041 Arbatax.
Telefon 0039 782 676 904


Fahrpläne, Fahrkarten und weitere Informationen zu Nostalgiefahrten mit dem Trenino Verde unter www.treninoverde.com.











"Arba at Ashar" - Teil 3

Moderne Marina - separat inmitten des weiten Hafengebietes. Blick auf Santa Maria Navarrese Moderne Marina - separat inmitten des weiten Hafengebietes. Blick auf Santa Maria Navarrese

Zur allgemeinen Ankurbelung des Sardischen Sporttourismus entstand in den letzten Jahren innerhalb des weiten Hafenbeckens eine hübsche moderne Marina, in der neben einheimischen Booten aller Kategorien auch Segelyachten aus der ganzen Welt Schutz finden. Gleich nebenan befindet sich dazu passend eine gut ausgestattete Werft mit verschiedenen Travellifts bis 200 t.

Dessen ungeachtet vermag das alles nicht die Beschaulichkeit des sich malerisch auf den Hügel des Capo Bellavista emporziehenden Ortes zu zerstören. Das hiesige Seegebiet gehört zu den saubersten des gesamten Mittelmeeres. Die langen weißen Sandstrände sind auch deshalb sehr beliebt, aber trotzdem nie überlaufen. Besonders der die ganze Bucht des Golfo di Tortolì säumende Strandstreifen zwischen Meer und der Lagune des Stagno di Tortolì mit seinem phantastischen Blick auf die Berge der nördlich von Arbatax beginnenden Steilküste ist hervorzuheben.

Ein Wahrzeichen Sardiniens sind die berühmten "Rocce rosso" – die roten Felsen von Arbatax, die durch die außergewöhnlich rote Farbe des Porphyrs beeindrucken. Zerklüftete Prophyrklippen gibt es an dieser Küste noch viele, keine sind jedoch so eindrucksvoll bizarr zerfressen wie diese vom blauen Meer weiß umgischteten, Phantasie anregenden Gebilde.

Die roten berühmten Porphyrfelsen von Arbatax
Die roten berühmten Porphyrfelsen von Arbatax

Etwas unglücklich ist ihr Zugang durch einen staubig unbefestigten und sehr schlaglochhaltigen Parkplatz rechts von der Hafenzufahrt. Eine gut gemeinte, aber unfertige Panoramaterrasse aus rotem Porphyr, vermischt mit Steinen aus dem hier auch im benachbarten Berg vorkommenden grauen Granit und schwarzem Basalt vervollständigt das Panorama. Ebenso unfertig sind die benachbarten Bauruinen am Anfang der Außenmole, deren Weiterbau wohl den rauen Kräften von Meer und Wind geopfert werden musste. Tradition bei den Einheimischen haben die romantischen Treffen der Verliebten am roten Felsen, die hier erste Erinnerungs-Fotos schießen, und diese Fotozeremonie später als Hochzeitspaar wiederholen. Die wagemutige Jugend springt aber, bevor es so weit ist, erst einmal vom Felsen ins Meer, um die Sommerhitze abzukühlen.



Der alte Turm, den die Spanier im 15. Jahrhundert als Wachturm gegen einfallende Sarazenen erbauten, und der dem Ort seinen Namen gegeben hat, steht noch heute am Beginn der von großen alten Pinien gesäumten Dorfstraße. Wie von einer Promenade bieten sich von hier wunderbare Ausblicke über den Hafen hinweg bis zu den Bergen. Beliebt sind die schattigen Mäuerchen der Promenade auch bei den alten Männern des Dorfes, die hier ihren Sardischen Dialekt pflegen.
Architektonisch interessant ist das wohl schönste Feriendorf Sardiniens in der kleinen nach Osten offenen Bucht Cala Moresca am Fuße des Capo Bellavista. Etwas zu glatt und schön, wirkt es aber doch wie ein altes Sardisches Dorf, obwohl es erst ein paar Jahre alt ist. Hier sind die Trümmerreste, Gitter, Balkone und Steine des durch einen Erdrutsch zur Geisterstadt zerstörten Ortes Gairo Vecchia wieder verwendet worden.



   
 

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