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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Arbatax und seine roten Felsen
>> Arba at Ashar
>> Tortolí: Fischtourismus in der Lagune
>> Jerzu, Gairo, Serbissi und Su Marmuri
>> Die "Torre Spagnola" von Barisardo
>> Baunei, Il Golgo, Perda Longa
>> Die schönsten Badeziele
>> Der Strand von Cea
>> Wanderung zur Cala Goloritzé
>> Wanderung zur Cala Sisine
>> Freeclimbing in Jerzu
>> Gleitschirmfliegen in Baunei


Hotels
www.ferien-in-sardinien.com


Ferienhäuser
www.ferien-in-sardinien.com




Moderne Chiesa San Giorgio im Touristenortsteil
Chiesa San Giorgio


Wie heißt das auf Italienisch?
Spiaggia - Strand
Sabbia -Sand
Costa ripida - Steilküste
Cala - Bucht
Roccia -Fels
Scoglio - Klippe
Valle -Tal
Porto - Hafen
Piattaforma di trivellazione - Bohrplattform


Verspielter Wasserhahn mit Glöckchen vor San Goirgio
Verspielter Wasserhahn mit Glöckchen vor der Chiesa San Goirgio

Wichtige Adressen:
Pro Loco di Arbatax
Via lungomare, 08041 Arbatax.
Telefon 0039 782 676 904


Fahrpläne, Fahrkarten und weitere Informationen zu Nostalgiefahrten mit dem Trenino Verde unter www.treninoverde.com.


"Arba at Ashar" oder "Der vierzehnte Turm"

Unsere Leserin Barbara Hamilton hat 2006 in Arbatax verbracht und uns diesen tollen Bericht verfasst - vielen Dank der Autorin!

Das von Genuesischen Fischern gegründete Dorf Arbatax hat seinen märchenhaft klangvollen Namen aus dem Arabischen. "Arba at Ashar" bedeutet "Vierzehn Türme" oder "Der vierzehnte Turm". Vielleicht war diese Bezeichnung eine Identifikationshilfe der Sarazenen, die diesen Hafenort wiederholt anliefen.
An der sonst durch große Buchten wenig gegliederten Ostküste Sardiniens bildet das wie eine Felsenburg vorspringende 150 Meter hohe Capo Bellavista mit seinen beiden rundlichen, bewaldeten Hügeln nicht nur einen sehr markanten Punkt, sondern auch einen natürlichen Schutz gegen Wellen und Stürme, den die Hafenanlagen geschickt ausnutzen. Blick vom Capo Bellavista auf den Westteil des Hafens. Im Hintergrund der Lagunensee
Blick vom Capo Bellavista auf den Westteil des Hafens. Im Hintergrund der Lagunensee

Der alte Dorfkern des Fischerdorfs besteht aus kleinen Häusern, die sich an den Berghang des Capo Bellavista schmiegen. Die anderen beiden Ortsteile sind moderne, fast reine Touristensiedlungen auf der Südseite des Kaps. Das Dorf besitzt zwei Kirchen mit sehr freundlichen Glockenspielen: Die alte granitgraue Chiesa Stella Maris reckt ihren strengen Turm über den Hafen; die Chiesa San Giorgio ist erst ein paar Jahre alt und überrascht mit interessant verspielter moderner Architektur und einem an der äußeren Nordseite befindlichen Wasserhahn mit vier Glöckchen. Sie liegt am Beginn des modernen Siedlungsgebietes mit Ferienhäusern, Hotels und Campingplätzen, das sich bis zur Badebucht von Porto Fráilis ausdehnt.

Blick über den Bahnhof und die Dorfkirche auf das Capo
Blick über den Bahnhof und die Dorfkirche auf das Capo

Ein dritter Ortsteil liegt am alten spanischen Wachturm Torre San Gemiliano an der Südwestseite des Kaps. Er gibt sowohl dem Ortsteil als auch der dritten Kirche und der gesamten Bucht mit weißem Sandstrand hinter der Halbinsel seinen Namen.
Weithin sichtbar thront über dem Dorf der für die Seefahrt wichtige Leuchtturm auf dem über etliche Serpentinen erreichbaren Capo Bellavista. Das große Leuchtturmhaus mit seinem Turm wirkt fast schlossartig. Mit 35 Seemeilen Tragweite ist dieses Seezeichen eins der wichtigsten Leuchtfeuer des westlichen Mittelmeeres. Vorbei an einem wie auch immer dorthin geratenem, zwischen Bäumen eingekeiltem Flugzeug der Militärstation führt eine bewaldete kleine Straße auf den Gipfel. Belohnt wird der auch mit dem Auto zu erledigende Aufstieg mit einem grandiosen Blick über das Meer mit seinen Buchten und in die vom Gebirge wie ein Amphitheater umschlossene fruchtbare Ebene mit den eingestreuten Häuserhaufen von Arbatax, Tortolì und Santa Maria Navarrese sowie den an den Berghängen klebenden Häuschen von Lanusei, Villagrande und Talana.

   
 

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