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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:  
>> Bosa: Piazza, Malvasia und Panorama
>> Sas Conzas - Gerberhandwerk in Bosa
>> Mini-Kreuzfahrt auf dem Temo
>> Planargia: Korbmacherkunst in Flussio
>> Planargia: Tinnura und Nuraghen
>> Die letzte Gänsegeier-Kolonie Italiens
>> Cuglieri am Monte Ferru
>> Felsbogen S'Archittu
>> Santu Lussurgiu und Siete Fuentes
>> Nightlife im Nordwesten




Murales: Kornernte



Murales: Korbflechterin

 
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Wie heisst das auf Italienisch?
Fontana - Brunnen
Acqua - Wasser
Piazza - Platz
Murales - Wandbilder
Disegnare - Malen
Colori - Farben
Passeggiata - Spaziergang




Nuraghe Santa Barbara bei Sindia

Wichtige Adressen:
Comune di Tinnura
Via Nazionale 63
Fax: +39/0785/34169


Comune di Sindia
Corso Umberto 27
Tel.: +39/0785/41016




Mauereinlass 
 
Rundreise durch die Planargia ... Flussio, Tinnura und der Nuraghe bei Sindia (Fortsetzung)


Im benachbarten 270-Seelen-Ort Tinnura sind neben Korbmachern an jeder Straßenecke auch bunte Murales und Brunnen zu finden.
In diesem Ort wird Wasser besonders verehrt, denn es beeinflusst in hohem Maße die Fruchtbarkeit der Äcker! Große und kleine Springbrunnenanlagen, streng geometrisch aufgebaute Wasserbecken mit kleinen Wasserfontänen, runde, flache Brunnenschalen mit Tonfiguren bzw. bizarren Bronzeteilen - alles da! Und aus jeder Anlage sprudelt Wasser. Wer sich umsieht, schaut auf große Wandmalereien. Sie alle stellen Szenen aus dem bäuerlichen Leben dar. Auf Sardinien, wo „Murales“ mehr als in jedem anderen Dorf in San Sperate und Orgosolo gezeigt werden, sind die Wandbilder vor allem als Träger politischer Botschaften bekannt.
In Tinnura spielen entschlossene Gesten und Protest nicht mehr mit; Ende der 90er präsentieren die Künstler Monne und Pilloni vor allem eine heile Welt. Auf einem Spaziergang durch den Ort begegnet man vielen bekannten Szenerien. Gleich am Eingang etwa befinden sich Murales der Kornernte, der Korbmacherin, der Schafschur. Auch die Olivenernte ist gemalt.

Brunnen an der Piazza Centrale in Tinnura


Eine ganz andere Welt zeigt der nur etwa drei Kilometer von Sindia entfernt liegende Nuraghe Santa Barbara, den die Einheimischen Sant’Albera nennen. Auf diese Weise lässt sich eine Verwechslung mit dem Santa-Barbara-Nuraghen von Macomer umgehen. Um den Nuraghen bei Sindia zu erreichen, fährt man knapp zwei Kilometer auf der Straße Richtung Scano Montiferro, bevor es links ab geht.




Mitten in freier Natur steht der rüstige, halb verwitterte Turm auf einem Fundament aus großen Steinblöcken. Durch ein kleines Eingangsloch kann man in die Rundkammer kriechen. Sie führt in zwei kleinen Nischen und zum Treppenaufgang. Auch wenn der Aufstieg nicht geplant, sollte man ihn trotzdem wagen, denn die Treppe erreicht nach genau einer Umdrehung das erste Geschoss (Taschenlampe ist empfehlenswert). Hier sollte eigentlich der Kuppelraum liegen, doch durch den Einsturz des zweiten Obergeschosses und der Turmkrone bietet sich dem Auge ein endlos weiter Blick auf die Umgebung.


Text: Andrea Behrmann, Fotos: MMV Consulting
Letztes Update: 14.09.2004


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