Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

Murales: Kornernte

Murales: Korbflechterin
Fontana - Brunnen
Acqua - Wasser
Piazza - Platz
Murales - Wandbilder
Disegnare - Malen
Colori - Farben
Passeggiata - Spaziergang

Nuraghe Santa
Barbara bei Sindia

Mauereinlass
des Nuraghen Santa Barbara
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In dem 270-Seelen-Ort Tinnura, gleich neben Flussio
gelegen, sind neben Korbmachern an jeder Straßenecke auch
bunte Murales und Brunnen zu finden.
In diesem Ort wird das Element Wasser besonders verehrt, denn es
beeinflusst in hohem Maße die Fruchtbarkeit der Äcker!
Große und kleine Springbrunnenanlagen, streng geometrisch
aufgebaute Wasserbecken mit kleinen Wasserfontänen, runde,
flache Brunnenschalen mit Tonfiguren bzw. bizarren Bronzeteilen
- alles da! Und aus jeder Anlage sprudelt Wasser. Wer sich umsieht,
schaut auf große Wandmalereien. Sie alle stellen Szenen aus
dem bäuerlichen Leben dar. Auf Sardinien, wo „Murales“
mehr als in jedem anderen Dorf in San
Sperate und Orgosolo
gezeigt werden, sind die Wandbilder vor allem als Träger politischer
Botschaften bekannt.
In Tinnura spielen entschlossene Gesten und Protest nicht mehr mit;
Ende der 1990-er präsentieren die Künstler Monne und Pilloni
vor allem eine heile Welt. Auf einem Spaziergang durch den Ort begegnet
man vielen bekannten Szenerien. Gleich am Eingang etwa befinden
sich Murales der Kornernte, der Korbmacherin, der Schafschur. Auch
die Olivenernte ist gemalt.
Brunnen
an der Piazza Centrale in Tinnura
Eine ganz andere Welt zeigt der nur etwa drei Kilometer von Sindia
entfernt liegende Nuraghe Santa Barbara, den die
Einheimischen Sant’Albera nennen. Auf diese Weise lässt sich
eine Verwechslung mit dem Santa-Barbara-Nuraghen von Macomer umgehen.
Um den Nuraghen bei Sindia zu erreichen, fährt man knapp zwei
Kilometer auf der Straße Richtung Scano Montiferro, bevor
es links ab geht.
Marghine-Planargia:
Eine Runde Entspannung auf einer größeren Karte anzeigen
Mitten in freier Natur steht der rüstige, halb verwitterte
Turm auf einem Fundament aus großen Steinblöcken. Durch
ein kleines Eingangsloch kann man in die Rundkammer kriechen. Sie
führt in zwei kleinen Nischen und zum Treppenaufgang. Auch
wenn der Aufstieg nicht geplant, sollte man ihn trotzdem wagen,
denn die Treppe erreicht nach genau einer Umdrehung das erste Geschoss
(Taschenlampe ist empfehlenswert). Hier sollte eigentlich der Kuppelraum
liegen, doch durch den Einsturz des zweiten Obergeschosses und der
Turmkrone bietet sich dem Auge ein endlos weiter Blick auf die Umgebung.
Text: Andrea Behrmann, Fotos: MMV Consulting
Letztes Update: 25.11.2009
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