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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:  
>> Bosa: Piazza, Malvasia und Panorama
>> Sas Conzas - Gerberhandwerk in Bosa
>> Mini-Kreuzfahrt auf dem Temo
>> Planargia: Korbmacherkunst in Flussio
>> Planargia: Tinnura und Nuraghen
>> Die letzte Gänsegeier-Kolonie Italiens
>> Cuglieri am Monte Ferru
>> Felsbogen S'Archittu
>> Santu Lussurgiu und Siete Fuentes
>> Nightlife im Nordwesten




Malvasia-Trauben kurz vor der Ernte


Flechtmaterial und handgearbeitete
Produkte
 
Hotel
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Wie heisst das auf Italienisch?
Vigna - Weinberg
Uva - Weintrauben
Vino bianco - Weißwein
Cestaia - Korbmacherin
Asfodelo - Affodill
Cesto - Korb
Contenitore - Behälter
Intrecciare - Flechten



Frau Sanna vor ihrem Haus in der Via
Nazionale

Wichtige Adressen:
Comune di Flussio
Via Nazionale 43
Tel.: +39/0785/34805
Fax: +39/0785/34814
E-Mail: comune.flux@isolaweb.it





 
Rundreise durch die Planargia ... Flussio, Tinnura und der Nuraghe bei Sindia


Die Umgebung von Bosa entlang der Westküste ist ein Paradies der Stille in noch unberührter Natur. Sanft geschwungene, mit kleinen Dörfern besiedelte Hügel, die hier und da auf Hochebenen führen und in fruchtbare Täler übergehen, zieren die abwechslungsreiche und vielfältige Landschaft.
Ein fast noch unberührtes Fleckchen Erde, das eine angenehme Ruhe ausstrahlt. Blauer Himmel im Wechselspiel mit kleinen Korkeichenwäldern, Weinbergen und üppiger Macchia aus Wacholder, Myrte, Rosmarin und Ginster.
Hier, in der landschaftlich reizvollen Planargia liegen die kleinen Dörfer Flussio, Magomadas, Modolo, Suni und Tinnura am Eingang eines Tals. In der „Valle“ fallen die Weinberge mit den hellen Trauben auf, aus dem ein edler Aperitif- bzw. Dessertwein gepresst wird. Der „Malvasia di Bosa“ ist eine besondere Spezialität, in verschiedenen Varianten, die sich ganz nach persönlichem Geschmack secco, naturale e liquoroso oder liquoroso e dolce am besten zu sardischen Mandelgebäck genießen lässt.




Doch nicht nur ein weißer Qualitätswein auch antike Traditionen und künstlerischer Reichtum machen diese Dörfer interessant.
In dem 570 Einwohner zählenden Ort Flussio hat das Korbmacherhandwerk Tradition. Seit Jahrhunderten schaffen die Frauen des Städtchens in der Planargia „sas canisteddas“: Körbe, Behälter und andere Gegenstände für den täglichen Gebrauch aus Affodill. „Die Flechttechnik hat sich mit den Jahren zwar verfeinert“, beteuert Lucia Sanna, „doch gearbeitet wird nach wie vor mit den Händen!“ Als Flechtmaterial benutzen die Frauen in Flussio ausschließlich die getrockneten Blätter des hier heimischen Asphodelus.





Die schwertförmige, bis zu 60 Zentimeter lange lilienartige Pflanze, hat große Blüten, weiße oder braune Tragblätter und blüht im Frühjahr. Tatsächlich sind die spiral- und sternförmig gemusterten Körbe und Behälter alle in braun weiß gehalten. „Auch besondere Hilfsmittel oder spezielle Räumlichkeiten braucht man nicht“, erklärt Frau Sanna. „Bei so viel Selbständigkeit“, schmunzelt sie, „flechten wir die Körbe bei gutem Wetter wie eh und je vor dem Haus“. Mitunter muss die Arbeit mittendrin abgebrochen werden, weil sich Verkaufsgespräche entwickeln.

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