Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

Immer an der Küste
entlang ...

Die letzte italienische Kolonie von Gänsegeiern bewohnt die offenen Steilwände am Capo Marargiu
Spiaggia -Strand
Capo - Kap
Parete rocciosa - Felswand
Grifone - Gänsegeier
Apertura alare - Spannweite der Flügel
Piume - Federn
Becco - Schnabel
Niidificare - Brüten

Das wilde Marargiu-Kap
ist ein Geheimtipp unter Tauchern
Geführte Ausflüge & Birdwatching
Sardigna
Areste
E-Mail: sardignaareste@virgilio.it
Callis di A. Cossu
E-Mail:
anto.cossu@tiscalinet.it
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Ein wunderschöner Küstenstrich schließt sich nördlich
an Bosa und sein Seebad, Bosa Marina,
an.
Unter Tauchern ist dieser Spot längst kein Geheimtipp mehr,
denn die Küste bis zum Marargiu Kap ist ein beliebtes und attraktives
Diving-Revier.
Wer sich an diesem Küstenabschnitt in die Fluten stürzt
kann nicht nur die kleineren und größeren Mittelmeerbewohnern
hautnah erleben, zwischen Trachyt- und Tuffsteinklippen gibt es
auch Grotten und Höhlen zu entdecken.
Zum
Sonnenbaden ist der vorwiegend felsige Küstenabschnitt nördlich
von Bosa und Bosa Marina weniger geeignet sein
Doch der eigentliche Hit am Capo Marargiu sind
die Gänsegeier. Die Entulzus, wie die
Gänsegeier auf sardisch heißen, bewohnen direkt
hinter dem Kap die offenen Steilwände.
Die kleine Kolonie geselliger Felsenbrüter, nistet hier unter
idealen Bedingungen direkt über dem Wasser. Etwa hundert freifliegende
Geier leben und segeln in großen Höhen am Capo und im
Gebiet um Bosa.
Sie wiegen zwischen 6,5 und 12 Kg und sind ungefähr 100 bis
115 cm lang. Die Spannweite ihrer Flügel kann bis zu 285 cm
(also größer als ein Adler) betragen. Kopf und Hals sind
mit blass bräunlichen Daunen befiedert. Eine gelblich weiße,
flaumige Halskrause schmückt die Kehle zusätzlich. Die
Geier, die fast 40 Jahre alt werden, ernähren sich vorwiegend
von dem Aas und den Eingeweiden der Tierkadaver.
Marghine-Planargia:
Eine Runde Entspannung auf einer größeren Karte anzeigen
Naturfreunde und Vogelschützer aus Bosa kämpfen in den
letzten Jahren verstärkt gegen das Verschwinden der Grifoni
Bosani aus vielen ihrer früheren Brutgebiete. Der
Gänsegeier, erklärt man uns, ist zwar als Art nicht bedroht,
doch infolge der modernen Landwirtschaft (verbesserte Weide- bzw.
zunehmende Stallwirtschaft) haben die Wildvögel immer mehr
Schwierigkeiten genügend Nahrung zu finden.
Text: Andrea Behrmann
Letztes Update: 25. November 2009
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