Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

Glasklar ist das
Badewasser am kleinen, kieseligen Strand in der Cala di Punta Foghe.
Zum Schutz vor Steinen sind Badeschuhe bzw. Aquaschuhe zu empfehlen
Die Torre Foghe hielt Sichtkontakt
zu den Türmen Torre di Capo D'Ischia und Torre di Capo Nieddu
Scogliera - Riff
Falesie - Klippen
Torre - Turm
Punta - Lanfspitze
Cartiera - Papierfabrik
Rio - Fluss
Cala- Bucht

Die grandiose
Felsenkulisse mit traumhaften Ausblicken auf das Meer an der Punta
Foghe

Vom Dorfzentrum in Sennariolo folgt man der Ausschilderung zu den
Wallfahrtskirchen Santa Vittoria und San Marco
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Alles an der einsamen Punta Foghe,
im Western von Sardinien, dreht sich um Licht, Luft und Landschaft.
Ein Stück Wildnis in Sardinien, wo selbst Kameralaien außergewöhnliche
Bilder gelingen.
Das vorspringende Felskap ähnelt in gewisser Hinsicht einem
Canyon. Beharrlich hat sich der große Riu Mannu hier von jeher
in das Plateau hineingegraben. In den dadurch entstandenen grünen
Einschneidungen kann man stundenlang auf Entdeckungstour gehen.

Die
Umarmung von Fluss und Meer an der einsamen Landspitze Punta Foghe
Am Ende des Riffs thront ein verwitterter Aragonierturm, ein Souvenir
aus der Zeit der spanischen Besatzung. Von hier aus hat man den
besten Fernblick auf die großartige Felsküste des Marghine
Planargia. Das wird auch der Grund gewesen sein, weshalb es die
Aragonier an dieses einsame Fleckchen verschlagen hat: Bei guter
Sicht konnte man vom Turm aus fast 30 Kilometer weit gucken und
Sichtkontakt zur Torre di Capo D'Ischia und Torre di Capo Nieddu
halten.
Vom Wehrturm führen zwei schmale Pfade durch das duftende Macchia-Gebüsch
hinab in die Mündungsbucht, wo Mar di Sardegna und Riu Mannu
sich vereinigen. Hier liegen ein kleiner, einsamer, kieseliger Strand
sowie ein paar natürliche Höhlen und Felsvorsprünge.
Wahrzeichen der Landspitze ist der
verwitterte Sarazenenturm Torre di Foghe aus dem 16. Jahrhundert
Das azurblaue Meer glitzert munter im hellen Sonnenlicht und verschwimmt
westwärts im Horizont. Die unendliche Ruhe wird nur durch das
rhythmische Plätschern der Wellen unterbrochen. Viele Taucher
kommen hierher, denn die Einsamkeit, die exzellenten Sichtverhältnisse
unter Wasser, die unberührte Natur und ein ansehnlicher Fischreichtum
machen die Bucht zum echten Tauch- und Schnorchel-Paradies.

Der alte Bau war ursprünglich
drei Stockwerke hoch: Im Erdgeschoss befanden sich die Maschinen
zur Herstellung der Papierbögen, in den oberen Stockwerken
die Trockenräume
Zwischen 1799 und 1814 hatte der große
Riu Mannu auch das italienische Königshaus Savoyen in die Einöde
gelockt. Die Antriebskraft des Flusswasser sollte die Mühlsteine
einer Papierfabrik im grünen Tal der Riu Mannu und Riu Marafè
drehen. 1809 erhielt der junge Marquis Vittorio Pilo Boyl den Auftrag
die „fabbrica de su paberi“ zu errichten. Doch schon bei der ersten
Papierprüfung wurde klar, dass die zu Probezwecken hergestellten
Bögen zu dunkel waren und nicht den Kundenwünschen bzw.
Marktanforderungen entsprachen. Das Projekt wurde abgebrochen und
das Königshaus verließ das Gebiet. Geblieben sind die
Überreste der alten Papiermacherei, die eigentlich fast doppelt
so groß werden sollte.
Marghine-Planargia:
Eine Runde Entspannung auf einer größeren Karte anzeigen
Anfahrt von Sennariolo
ca 20 Minuten
Um zur Ruine der alten Papierfabrik und zur Punta Foghe zu gelangen,
folgt man zunächst der Ausschilderung zum Restaurant „Rosa
die Venti“ und der Feldkirche Santa Vittoria, danach dem Hinweisschild
zur Wallfahrtskirche San Marco. Beide Kirchen lässt man links
liegen und fährt auf der schmalen Stichstraße geradeaus
bis zur Torre Foghe. Die Landspitze und die „fabbrica de su paberi“
sind auch von Tresnuraghes über eine schmale
Stichstraße die zur Wallfahrtskirche San Marco führt,
zu erreichen.
In der Nähe der Torre Foghe liegt ein Ultraleicht-Flugplatz.
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Paolo Succu
Letztes Update: 11. August 2009
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