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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
Bosa: Piazza, Malvasia und Panorama
Sas Conzas - Gerberhandwerk in Bosa
Mini-Kreuzfahrt auf dem Temo: Bekannte Ziele zeigen neue Seiten
Rundreise Planargia: Korbmacherkunst in Flussio
Rundreise Planargia: Tinnura und der Nuraghe bei Sindia
Entulzus di Bosa - eine italienische Kolonie von Gänsegeiern
Jahrtausendalte Geheimnisse im Tal der Nuraghen
Cuglieri, Monte Ferru und Santa Caterina di Pittinuri
Die einsame Landspitze Punta Foghe
S'Archittu: Bizarrer Felsbogen, Ferienort und antiker Handelshafen
Santulussurgiu: Kunsthandwerk, Pferde und Wasser
Su Lunis de sa Pudda: Rosenmontag in Santulussurgiu
Sas Andanzas: Veilchendienstag in Seneghe
Mittsommerwende im Nuraghen Aiga
Brunnentempel von Santa Cristina bei Paulilatino
Casa Museo Antonio Gramsci in Ghilarza
Die schönsten Badeziele
Nightlife im Nordwesten

Wie heißt das auf Italienisch?
Città- Stadt
Villaggio - Dorf
Fiume - Fluss
Interno - Inland
Montagne - Berge
Valle - Tal
Mare - Meer


Bosa am Temo-Fluss Foto:  Paolo Succu Bosa: Die Stadt am langen Fluss



Die Valle dei Nuraghi bei Torralba Foto: MMV
Die "Valle dei Nuraghi" bei Torralba




Marghine-Planargia: Eine Runde Entspannung

Die Subregion "Planargia-Marghine" an der mittleren Westküste ist ein hochoffizieller Geheimtipp: Nuraghen, Festungen, Wein, Käse und Flair im Überfluss!
Hier herrscht unerschütterliche Freundlichkeit und der Urlauber wird noch wie ein ganz normaler Mensch behandelt. Vielleicht, weil man hier nicht so viele trifft. Wer sich traut, besucht die beinahe menschenleere Planargia und läßt sich auf das wunderschöne Landschaftsspektakel ein.
Erlebenswert sind auch die gewaltigen archäologischen Funde dieser Subregion. Nicht nur in der Marmilla auch verstärkt im Gebiet von Bonorva entwickelte sich eine Nuraghen-Kultur, die noch heute von den Wissenschaftlern als eine der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen im Mittelmeerraum bezeichnet wird. Die geheimnisvollen Nuraghen "Santu Antine", "Oes", "Ranas", "Poddighe" und "S'Ena" sind eben keine gewöhnlichen Steintürme. In treuer Regelmäßigkeit finden sich deshalb in der "Valle dei Nuraghi" (dem Tal der Nuraghen) nicht mehr nur nationale Stammgäste ein.



Karte Marghine Planargia



Nähert man sich beispielsweise dem Nuraghenpalast "Santu Antine" betritt man eine andere Zeit.
Rund um die steinumgürtete Basaltruine mit den Türmen und dem Brunnen und in den Gassen des 2000-Seelen-Dorfes Torralba findet im späten Sommer dann ein "Festival delle Storie" (Festival der Geschichten) statt - auch für Zaungäste ein Vergnügen, denn die Geschichten und Legenden kommen heraus auf die Plätze, und die Stimmung einer Lesung oder Erzählung kann man auch mit wenigen Brocken Italienisch genießen.
Weiter westlich - an der Küste liegt das mittelalterliche Städtchen Bosa (Hauptstadt der Planargia) in einem Tal. Ein Fluss - der Temo - schlängelt sich geschmeidig durch den Ort. Hoch oben, auf einem Hügel thront die Festung der Malaspina. Ein Blick auf die weite Landschaft und der harmonische Zusammenklang der verschiedenen intensiv leuchtenden Farben lässt einen Kopf stehen! Eine außerordentliche Empfehlung: die Malvasia Weine aus diesem Anbaugebiet.



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Auch die am Südrand des "Altipiano di Campeda" (Hochebene) liegende Stadt Macomer (Hauptstadt des Marghine) hat jede Menge Nuraghen zu bieten. Und wer Genießer sardischer Köstlichkeiten ist, findet hier bestimmt seinen Lieblingskäse. Die leidenschftliche Produktion des "Pecorino" - ohne künstliche Hilfsmittel - ist hier schon erstaunlich.

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