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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Bosa: Piazza, Malvasia und Panorama
>> Sas Conzas - Gerberhandwerk in Bosa
>> Mini-Kreuzfahrt auf dem Temo
>> Planargia: Korbmacherkunst in Flussio
>> Planargia: Tinnura und Nuraghen
>> Die letzte Gänsegeier-Kolonie Italiens
>> Cuglieri am Monte Ferru
>> Felsbogen S'Archittu
>> Santu Lussurgiu und Siete Fuentes
>> Nightlife im Nordwesten



Chiesa di San Paolo in Cuglieri

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Wie heißt das auf Italienisch?

Valle - Tal
Fiume - Fluss
Castello - Schloss
Conceria - Gerberei
Vino - Wein
Chiesa - Kirche
Cattedrale - Kathedrale
Ponte - Brücke
Municipio - Rathaus
olivo - Olivenbaum



Auf dem Kirchberg plätschert ein kleiner Brunnen mit frischem Quellwasser


Bei einem Spaziergang durch die engen alten Gassen von Cuglieri wird man kaum einer Menschenseele begegnen


Olivenbäume am Rand von Cuglieri




Blick vom Monte Ferru auf Cuglieri, das Castello und die nahe Küste


Kleine Felsmauern trennen Schollen und Olivenhaine voneinander

 







Badebucht Santa Cattarina di Pittinuri

In der Bucht von Pittinuri ragen beiderseits Kalkfelsen ins Meer

 
Cuglieri - verschlafenes Bergstädtchen an Monte Ferru

Sie sind etwas eigentümlich und schwerfällig, sagt man über die Einwohner des kleinen Bergstädtchens Cuglieri. Der kleine Ort thront an einem Hang des erloschenen Vulkans Monte Ferru, umgeben von Steineichenwäldern und Olivenhainen.
Die 3600 Cuglieritani leben vor allem von der Landwirtschaft (Oliven, Rinder- und Schafzucht), nur wenige vom Tourismus in den beiden Küstenorten Santa Catarina di Pittinuri und S'Archittu. Dabei hat Cuglieri einiges zu bieten: verschlafene Altstadtgassen, eine Kathedrale und ein archäologisches Museum - und dazu einen grandiosen Blick auf die Küste nach Westen und auf die fruchtbaren Berghänge des Monte Ferru im Süden.


Vom Kirchberg der Stadt genießt man eine hervoragende Fernsicht über die Häuser von Cuglieri und auf die nahe Küste


Aus Cuglieri kommen einige der besten Olivenöle Sardiniens. Und doch treffen sich die Cuglieritani, statt aus ihren Oliven und ihren einmaligen Kalksteinbuchten das große Geld zu machen, lieber allabendlich auf dem Corso der Stadt - da werden die Stühle aus den Wohnungen auf die enge Straße gestellt und die letzten Neuigkeiten ausgetauscht.








Kathedrale Santa Maria della Neve
Auf dem "Heiligen Berg" der Stadt liegt die kleine Kathedrale aus dem späten 15. Jahrhundert. Einer bemalten Steinplastik, der Schnee-Madonna ist jedes Jahr vom 4. bis 6. August ein Fest gewidmet. Vom Kirchenvorplatz hat man eine atemberaubende Fernsicht auf die nahe Küste.



Fonti di Tiu Memmere
Etwas ausserhalb der Stadt liegen die "Quellen von Onkel Memmere". Um den Fonte Ferru entspringen zahlreiche Quellen aus dem Vulkangestein. Die leider etwas vernachlässigten Quellen werden von den Einwohnern auch gerne zum Auto waschen benutzt


Olivenöl
An den Hängen des Monte Ferru reifen einige der besten Oliven der ganzen Insel. Das hier gewonnene Olivenöl wird in die ganze Welt exportiert. So stehen in den Regalen von Harrods in London Olivenöle aus Cuglieri. Kaum zu übersehen ist beispielsweise der Laden der "Azienda Agricola Peddio" auf dem Corso Umberto.

Castello di Monte Ferru
Von der Straße nach Santu Lussurgiu führt ein kleiner Weg hinauf auf einen Hügel, auf dem die Ruinen des Castello die Monte Ferru (auch Casteddu Ezzu) hoch über den Berghängen thronen. Die Burg wurde in der Richterzeit erbaut und gehörte später der Adelsfamilie Malaspina und der spanischen Krone. Von diesem strategischen Punkt hat man eine gute Sicht auf die Küste von Cuglieri.




Monte Ferru
Der Name Monte Ferru ("Eisenberg") verrät, dass in dem Vulkanmassiv noch zahlreiche Bodenschätze stecken: er ist nach einer alten Eisenmiene am Osthang des Berges benannt. Die Silizium- und Feldspat-Adern sind aber noch kaum erschlossen. Hier leben zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten: Mufflons, Dachse, Gänsegeier kreisen über den spitzen Hügeln. Im Hebst kann man hier Brombeeren pflücken- immer begleitet von einer atemberaubenden Sicht auf die Hochebene von Abbasanta, Cuglieri bis auf den Golf von Oristano und die Isola Mal di Ventre.


Santa Catarina di Pittinuri
Der kleine Ferienort, etwa 13 Kilometer von Cuglieri entfernt, liegt in einer kleinen Bucht, umrahmt von imposanten Kalkfelsen. Die Bucht war in den 1980-er Jahren ein beliebter Ferienort und wurde leider in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Jetzt ist ein neues Urlauberzentrum mit einer Piazza entstanden.


Cornus
Hier wurde sardische Geschichte gemacht: Die Insel war bereits von den Römern erobert und zur Provinz erklärt worden, als die Bewohner von Cornus zusammen mit den Karthagern noch immer den Besatzern widerstanden. 215 wurde Cornus endgültig von den Römern erobert. Von den Ausgrabungsstätten kurz nach Pittinuri ist leider nicht viel zu sehen, ein Besucherzentrum aber im Bau. Nach zahlreichen Sarazenenüberfällen im 9. Jahrhundert gründeten die Einwohner ihre Stadt neu: das heutige Cuglieri (Curulis Nova).

 

 

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