Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

Chiesa di San Paolo
in Cuglieri
Valle - Tal
Fiume - Fluss
Castello - Schloss
Conceria - Gerberei
Vino - Wein
Chiesa - Kirche
Cattedrale - Kathedrale
Ponte - Brücke
Municipio - Rathaus
olivo - Olivenbaum

Auf dem Kirchberg
plätschert ein kleiner Brunnen mit frischem Quellwasser

Bei einem
Spaziergang durch die engen alten Gassen von Cuglieri wird man kaum
einer Menschenseele begegnen

Olivenbäume
am Rand von Cuglieri
Blick vom Monte Ferru auf Cuglieri, das Castello und die nahe Küste

Kleine Felsmauern trennen Schollen und Olivenhaine voneinander

Badebucht Santa Cattarina di Pittinuri
In der Bucht von Pittinuri ragen beiderseits Kalkfelsen ins Meer
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Sie sind etwas eigentümlich und schwerfällig, sagt man
über die Einwohner des kleinen Bergstädtchens Cuglieri.
Der kleine Ort thront an einem Hang des erloschenen Vulkans Monte
Ferru, umgeben von Steineichenwäldern und Olivenhainen.
Die 3600 Cuglieritani leben vor allem von der Landwirtschaft (Oliven,
Rinder- und Schafzucht), nur wenige vom Tourismus in den beiden
Küstenorten Santa Catarina di Pittinuri und S'Archittu. Dabei
hat Cuglieri einiges zu bieten: verschlafene Altstadtgassen, eine
Kathedrale und ein archäologisches Museum - und dazu einen
grandiosen Blick auf die Küste nach Westen und auf die fruchtbaren
Berghänge des Monte Ferru im Süden.

Vom
Kirchberg der Stadt genießt man eine hervoragende Fernsicht
über die Häuser von Cuglieri und auf die nahe Küste
Aus Cuglieri kommen einige der besten Olivenöle
Sardiniens. Und doch treffen sich die Cuglieritani, statt aus ihren
Oliven und ihren einmaligen Kalksteinbuchten das große Geld
zu machen, lieber allabendlich auf dem Corso der Stadt - da werden
die Stühle aus den Wohnungen auf die enge Straße gestellt
und die letzten Neuigkeiten ausgetauscht.
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Auf dem "Heiligen Berg" der Stadt liegt die
kleine Kathedrale aus dem späten 15. Jahrhundert. Einer
bemalten Steinplastik, der Schnee-Madonna ist jedes Jahr vom
4. bis 6. August ein Fest gewidmet. Vom Kirchenvorplatz hat
man eine atemberaubende Fernsicht auf die nahe Küste.
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Etwas ausserhalb der Stadt liegen die "Quellen von
Onkel Memmere". Um den Fonte Ferru entspringen zahlreiche
Quellen aus dem Vulkangestein. Die leider etwas vernachlässigten
Quellen werden von den Einwohnern auch gerne zum Auto waschen
benutzt
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An den Hängen des Monte Ferru reifen einige der
besten Oliven der ganzen Insel. Das hier gewonnene Olivenöl
wird in die ganze Welt exportiert. So stehen in den Regalen
von Harrods in London Olivenöle aus Cuglieri. Kaum zu übersehen
ist beispielsweise der Laden der "Azienda Agricola Peddio"
auf dem Corso Umberto. |
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Von der Straße nach Santu Lussurgiu führt
ein kleiner Weg hinauf auf einen Hügel, auf dem die Ruinen
des Castello die Monte Ferru (auch Casteddu Ezzu) hoch über
den Berghängen thronen. Die Burg wurde in der Richterzeit
erbaut und gehörte später der Adelsfamilie Malaspina
und der spanischen Krone. Von diesem strategischen Punkt hat
man eine gute Sicht auf die Küste von Cuglieri.
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Der Name Monte Ferru ("Eisenberg") verrät,
dass in dem Vulkanmassiv noch zahlreiche Bodenschätze stecken:
er ist nach einer alten Eisenmiene am Osthang des Berges benannt.
Die Silizium- und Feldspat-Adern sind aber noch kaum erschlossen.
Hier leben zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten: Mufflons, Dachse,
Gänsegeier kreisen über den spitzen Hügeln. Im
Hebst kann man hier Brombeeren pflücken- immer begleitet
von einer atemberaubenden Sicht auf die Hochebene von Abbasanta,
Cuglieri bis auf den Golf von Oristano und die Isola Mal di
Ventre.
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Der kleine Ferienort, etwa 13 Kilometer von Cuglieri
entfernt, liegt in einer kleinen Bucht, umrahmt von imposanten
Kalkfelsen. Die Bucht war in den 1980-er Jahren ein beliebter
Ferienort und wurde leider in den letzten Jahren etwas vernachlässigt.
Jetzt ist ein neues Urlauberzentrum mit einer Piazza entstanden.
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Hier wurde sardische Geschichte gemacht: Die Insel war bereits
von den Römern erobert und zur Provinz erklärt worden,
als die Bewohner von Cornus zusammen mit den Karthagern noch
immer den Besatzern widerstanden. 215 wurde Cornus endgültig
von den Römern erobert. Von den Ausgrabungsstätten
kurz nach Pittinuri ist leider nicht viel zu sehen, ein Besucherzentrum
aber im Bau. Nach zahlreichen Sarazenenüberfällen
im 9. Jahrhundert gründeten die Einwohner ihre Stadt neu:
das heutige Cuglieri (Curulis Nova).
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