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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio Pausania
>>
Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
>> S. Teresa di Gallura, Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di Marinella
>> Urlaub in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La Maddalena- Inselparadies mit Geschichte
>> Pisanerkastell, Gigantengrab bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler und VIP-Aperitif
>> Off-Road von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Schmuckdesigner Antonio Ben Chimol
>> Nightlife an der Costa Smeralda
>> Die schönsten Badeziele



Die Chiesa S. Vitorio im Zentrum von Santa Teresa di Gallura wurde vor kurzem renoviert und ist im Inneren modern umgestaltet worden




Santa Teresa ist im Sommer ein beliebter Ferienort: Dann öffnen zahlreiche Bars und Kneipen im Zentrum. Von Juli bis September ist in den Hauptstraßen abends ein kleiner Kunstmarkt aufgebaut



 

Gemüsehändler in Santa Teresa





Das Leben in den Gassen von Santa Teresa beginnt erst in den Abendstunden




Die Bucht Rena Bianca - nur wenige Meter von der Altstadt entfernt

Hotels:
www.ferien-in-sardinien.com

Ferienhäuser:
www.ferien-in-sardinien.com

Wie heißt das auf Italienisch?
Corsica - Korsika
Capo - Kap
Roccia - Fels
Granite - Granit
Chiesa -
Kirche
spiaggia
- Strand
Centro Storico - historischer Ortskern
Colonna
- Säule

 
 


Baden zwischen Granitfelsen und römischen Säulen in der Baia Santa Reparta





In dem kleinen Fährhafen von Santa Teresa di Gallura legen Fähren von und nach Korsika an


 
Wichtige Adressen:
Ufficio Turistico Comunale
Piazza Villamarina - 07028 S. Teresa
Telefon: +39/0789/740944
E-Mail: santateresagallura@tiscali.it





Die Römer haben gigantische Granitblöcke im Valle della Luna zurückgelassen


Im Valle della Luna gibt es gleich mehrere traumhafte Sandbuchten
Santa Teresa di Gallura und Capo Testa: Römer, Österreicher und Hippies

1808 gründete Viktor Emanuel I., König von Sardinien-Piemont, Santa Teresa di Gallura und benannte das Städtchen nach seiner österreichischen Gemahlin. Doch der Landstrich von Santa Teresa ist schon seit Urzeiten bewohnt: Erste Spuren gehen auf die Nuraghen zurück, Römer nutzten die Granitfelsen am nahegelegenen Capo Testa als Steinbruch und die letzten Hippies aus den 1970-er Jahren leben noch heute in Höhlen und zwischen Granitblöcken im legendären Valle della Luna.


Das heutige Santa Teresa wurde vom König Viktor Emanuel I. höchstpersönlich entworfen: schachbrettartig angeordnete Straßen führen auf zwei zentrale Plätze

Blick nach Korsika
Von Santa Teresa aus hat man einen ausgezeichneten Blick auf das 12 Kilometer entfernte Korsika: Santa Teresa veranstaltet jedes Jahr in der letzten Augustwoche mit dem korsischen Bonifacio das Festival "Musica sulle Bocche". Nicht immer waren die Beziehungen zu der Nachbarinsel im Norden so friedlich: Santa Teresa war ein strategischer Beobachtungspunkt der Pisaner auf das von Genua besetzte Korsika.


Bucht von Rena Bianca
Vu Füßen von Santa Teresa liegt die traumhafte Sandbucht Rena Bianca. Der beliebte Strand hat nur wenige Parkplätze, ist aber leicht zu Fuß zu erreichen. Oberhalb des Strands gibt es eine kleine Bar mit bestem Panoramablick.


Capo Testa und Baia Santa Reparta

Ein kleiner Damm verbindet das Capo Testa mit Sardinien. In der kleinen, vor allem im Sommer gern besuchten Bucht Baia di Santa Reparta, kann man zwischen Granitfelsen planschen. Auf der anderen Seite des Damms liegt der Strand Rena di Ponente. Der Isthmus, der Sardinien mit dem Felskap verbindet, wird auch "Strand der zwei Meere" genannt.




Antiker Steinbruch
Läuft man zu Fuß die Bucht entlang, gelangt man zu einem römischen Granitsteinbruch und den Resten der römischen Siedlung Tibula. Hier liegen noch die tonnenschweren Überreste von Säulen und Granitblöcken zwischen den Felsen. Capo Testa war aufgrund seiner Nähe zum Wasser besonders als Steinbruch geeignet: In die Felsen wurden Holzkeile getrieben, die anschließend mit Wasser aufgeweicht wurden. Das Holz trieb auf und sprengte den harten Granitstein. Einige Säulen des Pantheon in Rom sollen aus Capo Testa stammen. Auch die Pisaner nutzen den Granit aus Santa Teresa: Die Säulengallerien des Doms von Pisa stammen von hier.


Bizarre Formen aus Granit
Die See und der Wind haben am Capo Testa bizarre Gesteinsformen aus Granit geschaffen. Bei einem Spaziergang auf dem Kap kann man die unterschiedlichsten Formen und Gestalten entdecken.





Valle della Luna
Das Valle della Luna gehört zu den offenen Geheimnissen von Caop Testa. Kein Schild führt in das Tal, in dem es spektakuläre Gesteinsformen und zum Teil bearbeitete Granitblöcke aus der Römerzeit zu entdecken gibt. Das Tal war in den 1970-er Jahren europaweit als Tal der Hippies bekannt. Auch heute noch wohnen einige Blumenkinder in den Höhlen und zwischen Felsen des Tals. Bei Vollmond scheinen die Felsen des Tals zu leben: Im Spiel von Licht und Schatten erheben sich magische Formen und Figuren aus den Felsen, glitzert der Granit im Zwielicht der Nacht. Seit einigen Jahren dient das "Valle" auch für sommernächtliche Raves.


Cala Spinosa
Am Ende des Kaps führt ein Weg von einem großen Parkplatz für Reisebusse zum Leuchtturm des Kaps. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Bucht Cala Spinosa, einige kleine Sandbuchten, die schroffen Granitfelsen des Kaps und hinüber zu den korsischen Kalkfelsen.


Bonzezeit-Siedlung Lu Brandali
Kehrt man von Capo Testa zurück nach Santa Teresa, weist ein Schild in Richtung "Tomba dei Giganti - Lu Brandali". Die Nuraghensiedlung, nur wenige hundert Meter von einem Feriendorf entfernt, stammt aus dem 9. bis 10. Jahrhundert v. Chr. besteht aus einem Nuraghen mit Verteidigungstürmen, mehreren Hütten und einem Gigantengrab.


Panorama von San Pasquale
Von dem kleinen Ort, etwa 10 Kilometer Richtung Palau, hat man einen endlos weiten Panoramablick von Santa Teresa bis Porto Rafael. An der kleinen Granitkirche links abbiegen bis zum Ende der Straße.



Letzte Änderung: 27. Juli 2004


Text und Fotos: Timo Gerd Lutz

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