Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Berchidda - große Weine und guter
Jazz
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> Aggius - schönes Bergdorf
im Herzen der Gallura
>> Il Muto di Gallura - legendärer
Bandit aus Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Neusteinzeit: Li Muri - Arzachena
>> Nuraghe Prisgiona
- Arzachena
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> Parco
Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena
>> La Maddalena
& Caprera - Inseln mit Geschichte
>> Bootsausflug
in das Maddalena-Archipel
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erleben & erfahren auf Caprera
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> Capo Coda Cavallo
& Tavolara
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele
Wieder eine Wasserfurt
zu durchqueren
Fuoristrada
- Geländewagen
Strada asfaltata - asphaltierte Strasse
Strada bianca - Schotterstrasse
Kilometri - Kilometer
Partenza - Abfahrt
Sosta - Pause
Arrivo - Ankunft
Fiume -Fluss
Montagna - Berg
Interno - Inland
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Steil führte uns die kurvenreiche Spur wieder hinab. Eine Schlammgrube
kurz vor Isili
ließ uns jubeln, aufs Gaspedal gedrückt und durch! Bespritzt
kamen wir deshalb nach sechs Stunden in Isili an, um auch hier wieder
ein exzellentes Mittagessen einzunehmen. Von Isili ging es weiter
nach Senorbì - 76,700 km, Wetter: schlecht. Da sich
das Wetter verschlechtert hatte, war auch die Sicht nicht die allerbeste.
Richtung Orroli,
entlang des Stausees Mulargia erreichten wir Siurgus Donigala, ein
kleines ärmliches Dörfchen. Beim Vorbeifahren macht uns Steno auf
einen Steinbruch aufmerksam - hier wird auch heute noch Feldspat
abgebaut. Es war ein langer Tag und so waren wir alle froh, als
wir endlich in Senorbì im Hotel ankamen. Das Nachtessen, ich muss
es gar nicht extra betonen, genial. Am nächsten Tag fuhren
wir nach Cagliari
- 105.950 km, Wetter: bewölkt ca. 13°. Über Feldwege und
Wiesen rumpelten wir voran. In der Ferne, auf einer Bergspitze,
sahen wir die Festung von Sassai. Wir fuhren vorbei an der ausgebeuteten
Mine "Muscadroxiu". Nun waren wir auf dem Weg Richtung S. Nicolò
Gerrei. In der Nähe befindet sich der Agriturismo "Nido d'Aquila",
mit einem äußerst gepflegten Naturpark. Hier erwartete uns
ein ganz spezielles Erlebnis. In einem Gehege werden Hirsche gehalten,
wunderschön, mit ihren großen Geweihen und den Hirschkühen
mit ihren Jungen, es war eine Herde von etwa 15 Tieren. Wir durften
sie sogar füttern und streicheln.
Schöne Einblicke:
Schotterpisten vor der Kulisse der Hügelkette
Schweren Herzens trennten wir uns von diesen großartigen,
normalerweise sehr scheuen Tieren. Auf ging's zum letzten Stück.
Wir kamen immer mehr nach Süden. Die Gegend veränderte sich, wurde
flacher und wir fuhren vorbei an riesigen Artischockenfeldern, Orangen-,
Mandarinen- und Zitronenplantagen. Die Früchte waren schon wieder
zum Pflücken reif. Auch hier waren kleinere und größere Hindernisse,
enge Kurven, die ein zweimaliges Ansetzen erforderten, zu bewältigen
und wir hatten viel zu bewundern. Langsam spürten wir die Nähe des
Meeres. Kurz vor Cagliari
kamen wir noch mal in den Genuss eine richtige "Off-Road-Piste"
zu befahren. Bei Anbruch der Dunkelheit kamen wir schließlich
in unserem Hotel in Quartu S. Elena an. Das Nachtessen nahmen wir
im Restaurant "Alba Chiara", direkt am großen Poetto-Strand
in Cagliari,
ein. Hier feierten wir auch noch den Geburtstag von Patrizia mit
einer großen Torte. Danach stürzte sich die jüngere Generation
ins Nachtleben
von Cagliari. Wir "älteren Semester" zogen es vor, in aller
Gemütlichkeit einen Schlummertrunk an der Hotelbar zu genießen.
Am Tag danach machte sich eine leise Wehmut breit, denn die Tour
war zu ihrem Ende gekommen. Es kam zum großen Abschied von
den neu gewonnen Freunden. Sie alle mussten aufs Festland zurück
- zum alltäglichen Stress, aber ich Glückliche durfte
auf dieser paradiesischen Insel bleiben.
Text
Silvia Trudel, Fotos Steno
De Salvo. Zuletzt aktualisiert: 3.12.2009
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