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Unterkünfte in Süd-Sardinien:
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Bed & Breakfast in Cagliari
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Sardinien Off-Road von Palua nach Cagliari :  Wieder eine Wasserfurt zu durchqueren Foto: Steno de Salvo Wieder eine Wasserfurt zu durchqueren

Sardinien Gallura Map

Wie heißt das auf Italienisch?
Fuoristrada - Geländewagen
Strada asfaltata - asphaltierte Strasse
Strada bianca - Schotterstrasse
Kilometri - Kilometer
Partenza - Abfahrt
Sosta - Pause
Arrivo - Ankunft
Fiume -Fluss
Montagna - Berg
Interno - Inland




Off-Road von Palau nach Cagliari - Silvia Trudel über ihre Fahrt quer durch Sardinien (Fortsetzung)

Steil führte uns die kurvenreiche Spur wieder hinab. Eine Schlammgrube kurz vor Isili ließ uns jubeln, aufs Gaspedal gedrückt und durch! Bespritzt kamen wir deshalb nach sechs Stunden in Isili an, um auch hier wieder ein exzellentes Mittagessen einzunehmen. Von Isili ging es weiter nach Senorbì - 76,700 km, Wetter: schlecht. Da sich das Wetter verschlechtert hatte, war auch die Sicht nicht die allerbeste. Richtung Orroli, entlang des Stausees Mulargia erreichten wir Siurgus Donigala, ein kleines ärmliches Dörfchen. Beim Vorbeifahren macht uns Steno auf einen Steinbruch aufmerksam - hier wird auch heute noch Feldspat abgebaut. Es war ein langer Tag und so waren wir alle froh, als wir endlich in Senorbì im Hotel ankamen. Das Nachtessen, ich muss es gar nicht extra betonen, genial. Am nächsten Tag fuhren wir nach Cagliari - 105.950 km, Wetter: bewölkt ca. 13°. Über Feldwege und Wiesen rumpelten wir voran. In der Ferne, auf einer Bergspitze, sahen wir die Festung von Sassai. Wir fuhren vorbei an der ausgebeuteten Mine "Muscadroxiu". Nun waren wir auf dem Weg Richtung S. Nicolò Gerrei. In der Nähe befindet sich der Agriturismo "Nido d'Aquila", mit einem äußerst gepflegten Naturpark. Hier erwartete uns ein ganz spezielles Erlebnis. In einem Gehege werden Hirsche gehalten, wunderschön, mit ihren großen Geweihen und den Hirschkühen mit ihren Jungen, es war eine Herde von etwa 15 Tieren. Wir durften sie sogar füttern und streicheln.



Sardinien Off-Road von Palua nach Cagliari :  Schöne Einblicke: Schotterpisten vor der Kulisse der Hügelkette Foto: Steno de Salvo Schöne Einblicke: Schotterpisten vor der Kulisse der Hügelkette

Schweren Herzens trennten wir uns von diesen großartigen, normalerweise sehr scheuen Tieren. Auf ging's zum letzten Stück. Wir kamen immer mehr nach Süden. Die Gegend veränderte sich, wurde flacher und wir fuhren vorbei an riesigen Artischockenfeldern, Orangen-, Mandarinen- und Zitronenplantagen. Die Früchte waren schon wieder zum Pflücken reif. Auch hier waren kleinere und größere Hindernisse, enge Kurven, die ein zweimaliges Ansetzen erforderten, zu bewältigen und wir hatten viel zu bewundern. Langsam spürten wir die Nähe des Meeres. Kurz vor Cagliari kamen wir noch mal in den Genuss eine richtige "Off-Road-Piste" zu befahren. Bei Anbruch der Dunkelheit kamen wir schließlich in unserem Hotel in Quartu S. Elena an. Das Nachtessen nahmen wir im Restaurant "Alba Chiara", direkt am großen Poetto-Strand in Cagliari, ein. Hier feierten wir auch noch den Geburtstag von Patrizia mit einer großen Torte. Danach stürzte sich die jüngere Generation ins Nachtleben von Cagliari. Wir "älteren Semester" zogen es vor, in aller Gemütlichkeit einen Schlummertrunk an der Hotelbar zu genießen. Am Tag danach machte sich eine leise Wehmut breit, denn die Tour war zu ihrem Ende gekommen. Es kam zum großen Abschied von den neu gewonnen Freunden. Sie alle mussten aufs Festland zurück - zum alltäglichen Stress, aber ich Glückliche durfte auf dieser paradiesischen Insel bleiben.



Text Silvia Trudel, Fotos Steno De Salvo. Zuletzt aktualisiert: 3.12.2009

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