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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio Pausania
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Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
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>> Off-Road von Palau nach Cagliari
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>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Schmuckdesigner Antonio Ben Chimol
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>> Die schönsten Badeziele


Hotels:
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Ferienhäuser:
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Ein Falke beobachtet uns


Wie heisst das auf Italienisch?
Fuoristrada - Geländewagen
Strada asfaltata - asphaltierte Strasse
Strada bianca - Schotterstrasse
Kilometri - Kilometer
Partenza - Abfahrt
Sosta - Pause
Arrivo - Ankunft
Fiume -Fluss
Montagna - Berg
Interno - Inland

Der Wasserfall - ein Schauspiel der Natur

Fotos:
Steno De Salvo

Wichtige Adressen:
Info
TRECENTOSESSANTAGRADI

Via Brigata Sassari 22 - 07020 - Palau

Off-Road von Palau nach Cagliari - Silvia Trudel über ihre Fahrt quer durch Sardinien (Fortsetzung)

44,910 km, Wetter: stark bewölkt, ab und zu Nieselregen - Richtung Sassari holperten wir über kleinere und größere Bodenwellen, überquerten Rinnsale und Bäche was jedes mal aufs neue Begeisterung bei den Teilnehmern hervorrief. Wir sahen verlassene Kapellen, öffneten und schlossen Gatter und Tore. Die Dunkelheit bracht an und wir spürten langsam die Müdigkeit. Nicht mehr weit und wir kamen im Hotel "Madonnina" in Buddusò an, wo wir übernachteten. Am nächsten Tag führte uns die dritte Etappe nach Cala Gonone - 110.700 km, Wetter: bewölkt und unfreundlich. Ich saß unausgeschlafen und stumm neben Steno. Erst beim Nuraghen "Loelle" erwachten endlich meine Lebensgeister. Wieder fuhren wir über Schotterstrassen, die Landschaft war wild und romantisch. Oft schlug mir das Herz bis zum Halse und ich fand keine Worte, um diese Schönheit zu beschreiben. Hinter Bitti machten wir uns auf den Weg Richtung Nuoro, immer im Blickfeld die Oliena-Berge. Wir fuhren durch ein Gebiet, das bekannt ist für seine Falken und Bussarde. Wir passierten Orune, fuhren auf einer Sandpiste, die zum Ralley-Fahren geradezu einlud. Wir durchquerten Dorgali, am Abhang des Monte Bardia gelegen und kamen schließlich durch eine Galerie, die uns direkt nach Cala Gonone führte. Die Aussicht: Ein großartiges Panorama mit Blick auf den Golf von Orosei und seine herrlichen Farben.

Es gibt auch schwierige Passagen

Mit etwas Verspätung erreichten wir das Hotel "Smeraldo", wo wir einen zweitägigen Stopp einlegten und Silvester feierten. Mit Champagner, guter Laune und viel Lärm begrüßten wir zusammen mit den anderen Gästen das neue Jahr. Traumhaftes Wetter begrüßte uns dann am 1. Januar. Wir hatten den Tag zu unserer freien Verfügung und ich schloss mich fünf Personen unserer Gruppe an, um zusammen mit einem ortskundigen Führer, die Gola Gorropu (tiefste Schlucht Europas) zu erkunden. Am Eingang der Schlucht hieß es Füße hoch und klettern, über Wurzeln, durch den Fluss, von Stein zu Stein hüpfen. Nach etwa 40 Minuten war Ende. Kein Weg brachte uns mehr zum eigentlichen Durchgang. Der Fluss führte aufgrund der heftigen Regenfälle im November und Dezember zuviel Wasser. Pech? Nein, denn nicht viele haben das Glück diese Schlucht mit Wasser zu sehen. Das Schauspiel, das wir dadurch zu sehen bekamen war gewaltig. Der rauschende Fluss suchte sich seinen Weg zwischen den Felsbrocken mit tosendem Lärm. Sonnenstrahlen beleuchteten die Steine, dass sie glitzerten wie Edelsteine. Um uns herum Pflanzen, die wir noch nie gesehen hatten. Es gibt einfach keine Worte für diese Pracht!!!! Und am nächsten Tag? Da mussten wir mit den Hühnern aufstehen, um nach Isili zu fahren - 159.670 km, Wetter: sonnig. Um 6:30 Uhr waren alle startbereit. Wir hatten einige Kilometer vor uns, am Horizont die aufgehende Sonne. Entlang des Stausees Flumendosa näherten wir uns dem Gennargentu. In der Ferne sahen wir den höchsten Gipfel, bedeckt mit einer dünnen Schicht Schnee. Langsam verließen wir die bewohnten Gegenden. Dies war die anspruchsvollste Strecke auf der ganzen Tour, denn nun gab es nicht einmal mehr "strade bianche", nur noch Saumpfade und verblasste Wagenspuren, ehemalige Flussbetten und starke Steigungen waren zu überwinden. Höher und höher kletterten wir mit unseren Jeeps. Das Panorama war einmalig, unendlich erschien dieses Gebiet und weit in der Ferne sah man das Meer glitzern. Hier in dieser unwegsamen Gegend steht die größte Steineiche der ganzen Insel, ihr Holzgewicht wird auf etwa 500 Doppelzentner geschätzt. Noch während wir diesen Baum bewunderten, sahen wir einen Falken hoch über uns kreisen. Unberührte, perfekte Natur! Wer hoch hinauf will, muss jedoch irgendwann auch wieder runter.

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