Immer wieder Sardinien!
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Olivenbaum bei Lago Liscia
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Marinella
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Maddalena- Inselparadies mit Geschichte
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>> Schmuckdesigner
Antonio Ben Chimol
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Smeralda
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Die ersten Kilometer
auf der Schotterpiste
Fuoristrada
- Geländewagen
Strada asfaltata - asphaltierte Strasse
Strada bianca - Schotterstrasse
Kilometri - Kilometer
Partenza - Abfahrt
Sosta - Pause
Arrivo - Ankunft
Fiume -Fluss
Montagna - Berg
Interno - Inland
Stenos Jeep
Steno
De Salvo
Info
TRECENTOSESSANTAGRADI
Via Brigata Sassari 22 - 07020 - Palau
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Eine Tour mit dem Geländewagen in der Nebensaison ist für
Silvia mehr als nur ein sardisches Abenteuer. Wer es einmal gemacht
hat, für den ist diese Off-Road-Fahrt ein einmaliges Erlebnis.
Die Berge, die Flora, die Tiere, der Himmel, die Stille, die Menschen
... isoliert vom Rest der Welt bieten sich einem schöne Einblicke.
Steno De Salvo, Off-Road-Instruktor, hat die Routen selber aufgespürt
und aufgezeichnet. Silvia hat sich 1999 entschlossen die Schweiz
zu verlassen und nach Palau zu ziehen. Den Traum vom freien Leben
will sie sich nicht nehmen lassen. Wer Sardinien begreifen will,
muss sich der Natur nähern. Vieles was sie gesehen hat, kann
sie nicht in Worte fassen. Man muss es selbst erleben. Deshalb würde
sie sich enorm freuen, wenn auch andere sich für solch eine
Tour begeistern könnten.
Ich hatte mich kurzfristig entschlossen über Neujahr Palau
den Rücken zu kehren, um mir noch Unbekanntes von Sardinien anzusehen.
Ein Freund von mir bietet Touren von Palau nach Cagliari für Off-Road-Liebhaber
an. Die Vorfreude auf das Kommende ließ mich fast nicht einschlafen
und so war ich noch ziemlich zerknittert, als ich am 30.12.2000,
morgens noch vor 08:00 Uhr von meinem Freund Steno abgeholt wurde.
Zuerst ging es ins Hotel wo seine Gruppe uns, ebenso verschlafen
und ebenso aufgeregt wie ich, erwartete. Begrüßung, beschnuppern,
erste zaghafte Scherze hin und her, ein letzter Kaffee, Koffer in
die Autos, alles bereit und Hurra es ging los! Auf uns wartete ein
sechstägiger Off-Road-Trip - ca. 700 km lang und davon mehr als
80% auf Schotterstrassen, viele davon nicht einmal auf einer Militärkarte
zu finden, durch Flussbetten und durch teilweise unwegsame Gegenden.
Pünktlich sind wir in Palau abgefahren, jedes Auto ausgestattet
mit Funk und dem von Steno exakt erarbeiteten Road Book. Neun Geländewagen
- inklusive Besenwagen - und insgesamt 19 Personen.

Die Strecke führt
durch einen kleinen Fluss über Stock und Stein
Die erste Etappe führte uns nach Berchidda - 114,710
km, Wetter: bewölkt, aber nicht sehr kalt. Die ersten Kilometer
noch auf asphaltierter Strasse, doch schon bald bogen wir in eine
"strada bianca" ab, die uns nach ungefähr 6,5 km zur ersten
Sehenswürdigkeit führte: die Tomba dei Giganti "Li Mizzani",
ein kollektives Grabmal aus der Nuraghenzeit. Ein frischer Wind
hatte eingesetzt und so saßen wir nach der Besichtigung bald
wieder in unseren Autos. Entlang eines kleinen Flusses fuhren wir
über Stock und Stein. Noch gab es keine schwierigen Passagen und
so konnten wir die herrliche Umgebung genießen. Auf beiden
Seiten riesige Felsbrocken, vom Winde zu bizarren Gestalten geformt,
inmitten der immergrünen Macchia, ein Schauspiel der Natur, das
seinesgleichen sucht. Immer wieder schreckten wir Wachteln, Perlhühner,
Raben und diverse andere Vögel aus ihrer Ruhe auf. Ein kleines Sumpfgebiet
ließ beim Durchqueren das Wasser bis an die Fenster spritzen,
ein Spaß für alle. Begeisterte Rufe durch den Funk! Weiter
ging's Richtung Tempio mit seinen Korkeichen, knorrig und alt. In
Luras gab es eine kleine Kaffeepause. Frisch gestärkt machten wir
uns auf den weiteren Weg. Nach 107,060 km kamen wir recht hungrig,
in Berchidda im Agriturismo "La Quercia Verde" an. Hier erwartete
uns ein typisch sardisches Essen. Alles aus eigenem Anbau und hausgemacht.
Mit prall gefüllten Bäuchen machten wir uns nachmittags auf zur
zweiten Etappe die uns nach Buddusò führen sollte.
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