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Unser Tipp:
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Unser Tipp für Arzachena:

4-Sterne-Hotel Airone



Sardinien Off-Road von Palua nach Cagliari : Die ersten Kilometer auf der Schotterpiste  Foto: Steno de Salvo Die ersten Kilometer auf der Schotterpiste


Sardinien: Gallura Map

Wie heißt das auf Italienisch?
Fuoristrada - Geländewagen
Strada asfaltata - asphaltierte Strasse
Strada bianca - Schotterstrasse
Kilometri - Kilometer
Partenza - Abfahrt
Sosta - Pause
Arrivo - Ankunft
Fiume -Fluss
Montagna - Berg
Interno - Inland



Sardinien Off-Road von Palua nach Cagliari  Foto: Steno de Salvo Stenos Jeep





Off-Road von Palau nach Cagliari - Silvia Trudel über ihre Fahrt quer durch Sardinien

Eine Tour mit dem Geländewagen in der Nebensaison ist für Silvia mehr als nur ein sardisches Abenteuer. Wer es einmal gemacht hat, für den ist diese Off-Road-Fahrt ein einmaliges Erlebnis. Die Berge, die Flora, die Tiere, der Himmel, die Stille, die Menschen ... isoliert vom Rest der Welt bieten sich einem schöne Einblicke. Steno De Salvo, Off-Road-Instruktor, hat die Routen selber aufgespürt und aufgezeichnet. Silvia hat sich 1999 entschlossen die Schweiz zu verlassen und nach Palau zu ziehen. Den Traum vom freien Leben will sie sich nicht nehmen lassen. Wer Sardinien begreifen will, muss sich der Natur nähern. Vieles was sie gesehen hat, kann sie nicht in Worte fassen. Man muss es selbst erleben. Deshalb würde sie sich enorm freuen, wenn auch andere sich für solch eine Tour begeistern könnten.

Ich hatte mich kurzfristig entschlossen über Neujahr Palau den Rücken zu kehren, um mir noch Unbekanntes von Sardinien anzusehen. Ein Freund von mir bietet Touren von Palau nach Cagliari für Off-Road-Liebhaber an. Die Vorfreude auf das Kommende ließ mich fast nicht einschlafen und so war ich noch ziemlich zerknittert, als ich am 30.12.2000, morgens noch vor 08:00 Uhr von meinem Freund Steno abgeholt wurde. Zuerst ging es ins Hotel wo seine Gruppe uns, ebenso verschlafen und ebenso aufgeregt wie ich, erwartete. Begrüßung, beschnuppern, erste zaghafte Scherze hin und her, ein letzter Kaffee, Koffer in die Autos, alles bereit und Hurra es ging los!

Sardinien Off-Road von Palua nach Cagliari : Die Strecke führt durch einen kleinen Fluss über Stock und Stein Foto: Steno de Salvo
Die Strecke führt durch einen kleinen Fluss über Stock und Stein

Auf uns wartete ein sechstägiger Off-Road-Trip - ca. 700 km lang und davon mehr als 80% auf Schotterstrassen, viele davon nicht einmal auf einer Militärkarte zu finden, durch Flussbetten und durch teilweise unwegsame Gegenden. Pünktlich sind wir in Palau abgefahren, jedes Auto ausgestattet mit Funk und dem von Steno exakt erarbeiteten Road Book. Neun Sardegnatrek4x4-Geländewagen - inklusive Besenwagen - und insgesamt 19 Personen.
Die erste Etappe führte uns nach Berchidda - 114,710 km, Wetter: bewölkt, aber nicht sehr kalt. Die ersten Kilometer noch auf asphaltierter Straße, doch schon bald bogen wir in eine "strada bianca" ab, die uns nach ungefähr 6,5 km zur ersten Sehenswürdigkeit führte: die Tomba dei Giganti "Li Mizzani", ein kollektives Grabmal aus der Nuraghenzeit. Ein frischer Wind hatte eingesetzt und so saßen wir nach der Besichtigung bald wieder in unseren Autos.


Rundreise Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren Karte anzeigen


Entlang eines kleinen Flusses fuhren wir über Stock und Stein. Noch gab es keine schwierigen Passagen und so konnten wir die herrliche Umgebung genießen. Auf beiden Seiten riesige Felsbrocken, vom Winde zu bizarren Gestalten geformt, inmitten der immergrünen Macchia, ein Schauspiel der Natur, das seinesgleichen sucht. Immer wieder schreckten wir Wachteln, Perlhühner, Raben und diverse andere Vögel aus ihrer Ruhe auf. Ein kleines Sumpfgebiet ließ beim Durchqueren das Wasser bis an die Fenster spritzen, ein Spaß für alle. Begeisterte Rufe durch den Funk! Weiter ging's Richtung Tempio mit seinen Korkeichen, knorrig und alt. In Luras gab es eine kleine Kaffeepause. Frisch gestärkt machten wir uns auf den weiteren Weg. Nach 107,060 km kamen wir recht hungrig, im Agriturismo in Berchidda an. Hier erwartete uns ein typisch sardisches Essen. Alles aus eigenem Anbau und hausgemacht. Mit prall gefüllten Bäuchen machten wir uns nachmittags auf zur zweiten Etappe die uns nach Buddusò führen sollte.

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