Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Neusteinzeit: Li Muri - Arzachena
>> Nuraghe
Prisgiona - Arzachena
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La Maddalena-
Inselparadies mit Geschichte
>> Bootsausflug
in das Maddalena-Archipel
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele
Die ersten Kilometer
auf der Schotterpiste
Fuoristrada
- Geländewagen
Strada asfaltata - asphaltierte Strasse
Strada bianca - Schotterstrasse
Kilometri - Kilometer
Partenza - Abfahrt
Sosta - Pause
Arrivo - Ankunft
Fiume -Fluss
Montagna - Berg
Interno - Inland
Stenos Jeep
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Eine Tour mit dem Geländewagen in der Nebensaison ist für
Silvia mehr als nur ein sardisches Abenteuer. Wer es einmal gemacht
hat, für den ist diese Off-Road-Fahrt ein einmaliges Erlebnis.
Die Berge, die Flora, die Tiere, der Himmel, die Stille, die Menschen
... isoliert vom Rest der Welt bieten sich einem schöne Einblicke.
Steno De Salvo, Off-Road-Instruktor, hat die Routen selber aufgespürt
und aufgezeichnet. Silvia hat sich 1999 entschlossen die Schweiz
zu verlassen und nach Palau zu
ziehen. Den Traum vom freien Leben will sie sich nicht nehmen lassen.
Wer Sardinien begreifen will, muss sich der Natur nähern. Vieles
was sie gesehen hat, kann sie nicht in Worte fassen. Man muss es
selbst erleben. Deshalb würde sie sich enorm freuen, wenn auch
andere sich für solch eine Tour begeistern könnten.
Ich hatte mich kurzfristig entschlossen über Neujahr Palau
den Rücken zu kehren, um mir noch Unbekanntes von Sardinien anzusehen.
Ein Freund von mir bietet Touren von Palau
nach Cagliari
für Off-Road-Liebhaber an. Die Vorfreude auf das Kommende ließ
mich fast nicht einschlafen und so war ich noch ziemlich zerknittert,
als ich am 30.12.2000, morgens noch vor 08:00 Uhr von meinem Freund
Steno abgeholt wurde. Zuerst ging es ins Hotel wo seine Gruppe uns,
ebenso verschlafen und ebenso aufgeregt wie ich, erwartete. Begrüßung,
beschnuppern, erste zaghafte Scherze hin und her, ein letzter Kaffee,
Koffer in die Autos, alles bereit und Hurra es ging los!

Die Strecke führt
durch einen kleinen Fluss über Stock und Stein
Auf uns wartete ein sechstägiger Off-Road-Trip - ca. 700 km lang
und davon mehr als 80% auf Schotterstrassen, viele davon nicht einmal
auf einer Militärkarte zu finden, durch Flussbetten und durch teilweise
unwegsame Gegenden. Pünktlich sind wir in Palau
abgefahren, jedes Auto ausgestattet mit Funk und dem von Steno exakt
erarbeiteten Road Book. Neun Sardegnatrek4x4-Geländewagen - inklusive
Besenwagen - und insgesamt 19 Personen.
Die erste Etappe führte uns nach Berchidda - 114,710
km, Wetter: bewölkt, aber nicht sehr kalt. Die ersten Kilometer
noch auf asphaltierter Straße, doch schon bald bogen wir in
eine "strada bianca" ab, die uns nach ungefähr 6,5 km zur ersten
Sehenswürdigkeit führte: die Tomba dei Giganti "Li Mizzani",
ein kollektives Grabmal aus der Nuraghenzeit. Ein frischer Wind
hatte eingesetzt und so saßen wir nach der Besichtigung bald
wieder in unseren Autos.
Rundreise
Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren
Karte anzeigen
Entlang eines kleinen Flusses fuhren wir über Stock und Stein. Noch
gab es keine schwierigen Passagen und so konnten wir die herrliche
Umgebung genießen. Auf beiden Seiten riesige Felsbrocken,
vom Winde zu bizarren Gestalten geformt, inmitten der immergrünen
Macchia, ein Schauspiel der Natur, das seinesgleichen sucht. Immer
wieder schreckten wir Wachteln, Perlhühner, Raben und diverse andere
Vögel aus ihrer Ruhe auf. Ein kleines Sumpfgebiet ließ beim
Durchqueren das Wasser bis an die Fenster spritzen, ein Spaß
für alle. Begeisterte Rufe durch den Funk! Weiter ging's Richtung
Tempio mit
seinen Korkeichen, knorrig und alt. In Luras gab es eine kleine
Kaffeepause. Frisch gestärkt machten wir uns auf den weiteren Weg.
Nach 107,060 km kamen wir recht hungrig, im Agriturismo in Berchidda
an. Hier erwartete uns ein typisch sardisches Essen. Alles aus eigenem
Anbau und hausgemacht. Mit prall gefüllten Bäuchen machten wir uns
nachmittags auf zur zweiten Etappe die uns nach Buddusò
führen sollte.
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