Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Neusteinzeit: Li Muri - Arzachena
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La Maddalena-
Inselparadies mit Geschichte
>> Bootsausflug
in das Maddalena-Archipel
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele
Familie Werner
auf dem Capo d'Orso
Viaggio
- Reise
Arrivo - Ankunft
Partenza - Abfahrt
Traghetto - Fähre
Isola - Insel
Vento - Wind
Mal di mare - Seekrankheit
Cartello Stradale - Strassenschild
Paesaggio - Landschaft

Der Strand von
Cala Moresca
|
|
Spaß am Urlaub ist keineswegs nur eine Frage der Organisation
und Planung. Es gibt nämlich Faktoren, die jeden Urlaub aktiv
beeinflussen können. Dazu gehören: heftiger Sturm und
Regen. Wer sich nicht aus der Fassung bringen lässt, konsequent
handelt und weiß, wie das Schicksal der meisten auf der Fähre
zu verhindern ist, der kann schon die Überfahrt nach Sardinien
genießen. Die Kargheit der Insel hinterließ bei Familie
Werner einen zunächst trostlosen Eindruck. Doch schon bald
entdecken sie das besondere Flair Ichnousas und schildern in ihrem
Reisebericht die wunderschönen Unternehmungen an der Ostküste.
Die Anreise erfolgte über die Autobahn nach Livorno. Von dort
ging es mit der Schnellfähre nach Bastia,
wo schon die erste Überraschung auf uns wartete. Es herrschte Windstärke
10 und 12, doch die Fähre legte trotzdem ab. Sie brauchte diesmal
aber keine 2, sondern ganze 3,5 Stunden. Fast alle Passagiere litten
schwer an Seekrankheit. In Bastia
angekommen fuhren wir quer durch Korsika
nach Bonifacio.
Eine landschaftlich schöne Fahrt, auf der wir schon mal Bekanntschaft
mit dem "Inselfahrstil" machten. In Bonifacio
sollte die Überfahrt
nach Santa Teresa di Gallura erfolgen. Als wir im Hafen
ankamen, waren die Tore geschlossen. Im Schalterraum erfuhren wir,
dass seit dem Vortag auf Grund des Sturmes die Fährverbindungen
nach Sardinien gestrichen worden waren. Trotz dieses Umstandes war
es recht ruhig im Schalterraum. Auch die Nachricht, dass es zur
Normalisierung der Lage noch etwa 2 bis 3 Tage dauern sollte, wurde
recht gefasst aufgenommen. So haben wir in der Nähe von Bonifacio
ein Zeltplatz aufgesucht. Am nächsten Morgen wurde trotz aller Warnungen
ein erneuter Versuch im Hafen unternommen. Hier kam uns wieder die
deutsche Hast zu Gute! Wir waren nämlich die Ersten - und konnten
somit noch Tickets für die Mittagsfähre ergattern - wahrscheinlich
die letzten für diesen Tag. Gegen Mittag erfolgte bei halbstarker
See nun die Überfahrt nach Sardinien.
Wasser klar wie
Glas in Golfo Aranci
Auf der Insel angekommen fanden wir erst einmal eine, gegenüber
Korsika, kärgliche Landschaft vor. Es fehlte das gewohnte Grün.
Überall Machia-Sträucher und Gebirge. Es erinnerte uns etwas an
Malta, nur das hier mehr Gebirge vorhanden ist. Der erste Eindruck
war somit etwas trostlos. Schnell suchten wir die Ausfahrt Richtung
sonniges Ferienziel! Unsere Ferienwohnung lag in Golfo Aranci. Die
Beschilderung empfanden wir als recht sparsam gehalten und eigentlich
nur für Einheimische recht gut zu verstehen. Doch schon bald verschlug
uns die Fahrt durch die traumhafte Landschaft die Sprache: Wie in
allen Reiseführern beschrieben, hat man nach jeder Kurve einen anderen
Ausblick: Einmal aufs Gebirge, das nächste mal über endlos weites
Land, nach einigen Kilometern bereits wunderschöne Ausblicke
auf das Meer - und immer wieder Abwechslung. Vor allem keine Wolke
am Himmel und heiß!
Rundreise
Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren
Karte anzeigen
Nach etwa 1 Stunde Fahrt erreichten wir Golfo
Aranci. Beim Abbiegen von der Hauptstraße nach Golfo
Aranci hat man einen traumhaften Blick auf das Meer, auf die
Berge hinter der Bucht und auf die vorgelagerte Travolara-Insel
mitten im Wasser. Einfach gigantisch. Die Ferienwohnung lag nur
etwa 100 Meter von einem kleinen Sandstrand entfernt: Sandstrände
sind im nördlichen Sardinien relativ rar, da der Küstenabschnitt
hier sehr felsig ist. Aber immer wieder findet man kleine sandige
Abschnitte mit glasklarem Wasser. Diese sind zwar recht gut besucht,
aber trotzdem nicht überlaufen. So haben wir die ersten Tage verbracht:
Baden und Erholung am Strand. Doch schon bald waren wir sonnenmüde,
was bei Temperaturen so um die 30-35° C auch verständlich ist.
So entschlossen wir uns zu einer Tour entlang der Ostküste.
Als Ziel hatten wir uns die "Porphyrklippen"
in Arbatax gesetzt.
<
zurück | weiter
>
|