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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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Sardinien: Familie Werner auf dem Capo d'Orso Foto: Andreas Werner Familie Werner auf dem Capo d'Orso



Unterkünfte in der Gallura:
Hotel Gabbiano Azzurro in Golfo Aranci
Hotels in Pittulongu
Hotel in Capo Ceraso

Unser Tipp:

4-Sterne-Hotel Gabbiano Azzurro



Sardinien Gallura Map



Wie heißt das auf Italienisch?
Viaggio - Reise
Arrivo - Ankunft
Partenza - Abfahrt
Traghetto - Fähre
Isola -
Insel
Vento
- Wind
Mal di mare - Seekrankheit
Cartello Stradale - Strassenschild
Paesaggio - Landschaft



Sardinien, der Strand von Cala Moresca an der Nordostküste Foto: Andreas Werner
Der Strand von Cala Moresca








Spaß am Urlaub in Golfo Aranci - mit einem spektakulären Besichtigungsprogramm

Spaß am Urlaub ist keineswegs nur eine Frage der Organisation und Planung. Es gibt nämlich Faktoren, die jeden Urlaub aktiv beeinflussen können. Dazu gehören: heftiger Sturm und Regen. Wer sich nicht aus der Fassung bringen lässt, konsequent handelt und weiß, wie das Schicksal der meisten auf der Fähre zu verhindern ist, der kann schon die Überfahrt nach Sardinien genießen. Die Kargheit der Insel hinterließ bei Familie Werner einen zunächst trostlosen Eindruck. Doch schon bald entdecken sie das besondere Flair Ichnousas und schildern in ihrem Reisebericht die wunderschönen Unternehmungen an der Ostküste.

Die Anreise erfolgte über die Autobahn nach Livorno. Von dort ging es mit der Schnellfähre nach Bastia, wo schon die erste Überraschung auf uns wartete. Es herrschte Windstärke 10 und 12, doch die Fähre legte trotzdem ab. Sie brauchte diesmal aber keine 2, sondern ganze 3,5 Stunden. Fast alle Passagiere litten schwer an Seekrankheit. In Bastia angekommen fuhren wir quer durch Korsika nach Bonifacio. Eine landschaftlich schöne Fahrt, auf der wir schon mal Bekanntschaft mit dem "Inselfahrstil" machten. In Bonifacio sollte die Überfahrt nach Santa Teresa di Gallura erfolgen. Als wir im Hafen ankamen, waren die Tore geschlossen. Im Schalterraum erfuhren wir, dass seit dem Vortag auf Grund des Sturmes die Fährverbindungen nach Sardinien gestrichen worden waren. Trotz dieses Umstandes war es recht ruhig im Schalterraum. Auch die Nachricht, dass es zur Normalisierung der Lage noch etwa 2 bis 3 Tage dauern sollte, wurde recht gefasst aufgenommen. So haben wir in der Nähe von Bonifacio ein Zeltplatz aufgesucht. Am nächsten Morgen wurde trotz aller Warnungen ein erneuter Versuch im Hafen unternommen. Hier kam uns wieder die deutsche Hast zu Gute! Wir waren nämlich die Ersten - und konnten somit noch Tickets für die Mittagsfähre ergattern - wahrscheinlich die letzten für diesen Tag. Gegen Mittag erfolgte bei halbstarker See nun die Überfahrt nach Sardinien.

Sardinien, Golfo Aranci an der Nordostküste Foto: Andreas Werner Wasser klar wie Glas in Golfo Aranci

Auf der Insel angekommen fanden wir erst einmal eine, gegenüber Korsika, kärgliche Landschaft vor. Es fehlte das gewohnte Grün. Überall Machia-Sträucher und Gebirge. Es erinnerte uns etwas an Malta, nur das hier mehr Gebirge vorhanden ist. Der erste Eindruck war somit etwas trostlos. Schnell suchten wir die Ausfahrt Richtung sonniges Ferienziel! Unsere Ferienwohnung lag in Golfo Aranci. Die Beschilderung empfanden wir als recht sparsam gehalten und eigentlich nur für Einheimische recht gut zu verstehen. Doch schon bald verschlug uns die Fahrt durch die traumhafte Landschaft die Sprache: Wie in allen Reiseführern beschrieben, hat man nach jeder Kurve einen anderen Ausblick: Einmal aufs Gebirge, das nächste mal über endlos weites Land, nach einigen Kilometern bereits wunderschöne Ausblicke auf das Meer - und immer wieder Abwechslung. Vor allem keine Wolke am Himmel und heiß!



Rundreise Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren Karte anzeigen


Nach etwa 1 Stunde Fahrt erreichten wir Golfo Aranci. Beim Abbiegen von der Hauptstraße nach Golfo Aranci hat man einen traumhaften Blick auf das Meer, auf die Berge hinter der Bucht und auf die vorgelagerte Travolara-Insel mitten im Wasser. Einfach gigantisch. Die Ferienwohnung lag nur etwa 100 Meter von einem kleinen Sandstrand entfernt: Sandstrände sind im nördlichen Sardinien relativ rar, da der Küstenabschnitt hier sehr felsig ist. Aber immer wieder findet man kleine sandige Abschnitte mit glasklarem Wasser. Diese sind zwar recht gut besucht, aber trotzdem nicht überlaufen. So haben wir die ersten Tage verbracht: Baden und Erholung am Strand. Doch schon bald waren wir sonnenmüde, was bei Temperaturen so um die 30-35° C auch verständlich ist. So entschlossen wir uns zu einer Tour entlang der Ostküste. Als Ziel hatten wir uns die "Porphyrklippen" in Arbatax gesetzt.

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