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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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>> Granitstädtchen Tempio Pausania
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Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
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>> Nicola Filia - Ceramista
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>> Nightlife an der Costa Smeralda
>> Die schönsten Badeziele


Hotels:
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Ferienhäuser:
www.ferien-in-sardinien.com

Ein- und Ausblicke kurz hinter Dorgali




Wie heisst das auf Italienisch?
 
Costa occidentale - Ostküste
Superstrada - Schnellstraße
Curva - Kurve
Segnaletica stradale - Straßenschilder
Rocce rosse -
Porphyrklippen
Paesaggio
- Landschaft
Animali - Tiere
Sosta - Halt
Pianura - Ebene

 

Fotos:
Andreas Werner


Wichtige Adressen:
Info
Ente Provinciale per il Turismo
Via Caprera 36 - Sassari
Tel.: ++39/079/299544



Stillleben am Meer
  
Über die in zahlreichen Windungen verlaufende SS 125 zu den Porphyrklippen in Arbatax

Wir fuhren auf der "superstrada" 125 die Küste entlang. Am "Capo Coda di Cavallo" legten wir eine erste Rast ein. Hier hatten wir das Gefühl auf einer Trauminsel zu sein: Von einer Anhöhe aus bot sich uns ein wunderschöner Ausblick auf das Meer. Im Vordergrund die Isola di Travolara - eine 565 Meter hohe Felseninsel - die man selbst von "unserem" Strand in Golfo Aranci aus, der immerhin fast 30 km entfernt liegt, sehen konnte. Nachdem wir uns an diesem herrlichen Ausblick erfrischt hatten, fuhren wir weiter über Siniscola zum Capo Comino. Auch hier atemberaubende Ausblicke, ein einsamer Felsstrand, malerische Gegend. Vor einem das Meer, im Rücken das Gebirge. Doch man kann ja nicht überall stundenlang verweilen, auch wenn einem danach ist. So fuhren wir weiter über Orosei nach Dorgali. Von hier aus noch immer auf der SS 125 über Baunei nach Tortoli. Die Strecke von Dorgali bis Tortoli führt einige Kilometer durch das Inland. Was uns hier erwartete, grenzt fast an Zauberei: Die Fahrt geht über 1100 m hohe Pässe, entlang an steilen Felsen und tiefen Abgründen. Der Blick reicht bis weit ins Land hinein, über Täler und Berge. Wüßte man nicht genau, daß man sich auf Sardinien befindet, könnte man meinen im Hochgebirge zu stehen. Es ist sehr schwer zu beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man etwa 500-600 m unter sich die endlos weiten Ebenen sieht und gleich darauf "himmelhohe" Berge neben sich. Diese Panoramastrecke sollte eigentlich jeder Sardinienurlauber mit etwas Mut zum Risiko einmal gesehen haben.

Die Porphyrklippen in Arbatax

Nach dem Überqueren des Gebirges erfolgt die Abfahrt nach Tortoli. Hier bieten sich einem wieder traumhafte, kilometerweite Blicke ins Inland, vorbei an Naturreservaten, mit den hier üblichen "Brandwächtern". An einigen Stellen sieht man tief unter sich und weit entfernt das Meer liegen. Auch hier hätten wir Stunden verbringen können. Was uns auch noch aufgefallen ist: Man ist auf der ganzen Strecke fast allein unterwegs - doch was heißt allein, ab und zu begegneten wir einigen wild herumlaufenden Hausschweinen, Ziegen und Wildpferden. Richtig hier gibt es noch Wildpferde! Aus diesem Grund sollten die Verkehrszeichen mit den Kühen unbedingt beachtet werden. In Tortoli angegommen, ist es nicht mehr weit bis zu den Porphyrfelsen von Arbatax. Dieses einzigartige Naturschauspiel sollte man abends genießen, denn dann scheint die Sonne schräg gegen die roten Felsen - und es sieht einfach wundervoll aus! Nach einem kurzen Badestopp begann unsere Heimreise zurück zur Ferienwohnung. Erwähnenswert ist vielleicht, dass diese nun etwa 180 km entfernt lag. Auf dem Rückweg fuhren wir über Nuoro nach Olbia. Diese Strecke führt durchs Inland, über größtenteils neu angelegte und autobahnähnlich ausgebaute Straßen auf denen man eigentlich auch fast allein ist. Wesentlich schneller, nämlich nach gut 2,5 Stunden, erreichten wir dann wieder Golfo Aranci.

Familie Werner

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