Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Berchidda - große Weine und guter
Jazz
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
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- Arzachena
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Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena
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& Caprera - Inseln mit Geschichte
>> Bootsausflug
in das Maddalena-Archipel
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erleben & erfahren auf Caprera
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und VIP-Aperitif
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bei Oblia
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>> Nicola Filia - Ceramista
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele
Ein- und Ausblicke
kurz hinter Dorgali
Costa occidentale
- Ostküste
Superstrada - Schnellstraße
Curva - Kurve
Segnaletica stradale - Straßenschilder
Rocce rosse - Porphyrklippen
Paesaggio - Landschaft
Animali - Tiere
Sosta - Halt
Pianura - Ebene
Stillleben am Meer
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Wir fuhren auf der "superstrada" 125 die Küste
entlang. Am "Capo Coda di Cavallo" legten wir eine erste
Rast ein. Hier hatten wir das Gefühl auf einer Trauminsel zu
sein: Von einer Anhöhe aus bot sich uns ein wunderschöner
Ausblick auf das Meer. Im Vordergrund die Isola di Travolara - eine
565 Meter hohe Felseninsel - die man selbst von "unserem"
Strand in Golfo
Aranci aus, der immerhin fast 30 km entfernt liegt, sehen konnte.
Nachdem wir uns an diesem herrlichen Ausblick erfrischt hatten,
fuhren wir weiter über Siniscola
zum Capo Comino. Auch hier atemberaubende Ausblicke, ein einsamer
Felsstrand, malerische Gegend. Vor einem das Meer, im Rücken
das Gebirge. Doch man kann ja nicht überall stundenlang verweilen,
auch wenn einem danach ist. So fuhren wir weiter über Orosei
nach Dorgali.
Von hier aus noch immer auf der SS 125 über Baunei
nach Tortoli.
Die
Porphyrklippen in Arbatax
Die Strecke von Dorgali
bis Tortolì führt
einige Kilometer durch das Inland. Was uns hier erwartete, grenzt
fast an Zauberei: Die Fahrt geht über 1100 m hohe Pässe,
entlang an steilen Felsen und tiefen Abgründen. Der Blick reicht
bis weit ins Land hinein, über Täler und Berge. Wüsste
man nicht genau, dass man sich auf Sardinien befindet, könnte
man meinen im Hochgebirge zu stehen. Es ist sehr schwer zu beschreiben,
wie man sich fühlt, wenn man etwa 500-600 m unter sich die
endlos weiten Ebenen sieht und gleich darauf "himmelhohe"
Berge neben sich. Diese Panoramastrecke sollte eigentlich jeder
Sardinienurlauber mit etwas Mut zum Risiko einmal gesehen haben.
Nach dem Überqueren des Gebirges erfolgt die Abfahrt nach Tortolì.
Hier bieten sich einem wieder traumhafte, kilometerweite Blicke
ins Inland, vorbei an Naturreservaten, mit den hier üblichen
"Brandwächtern". An einigen Stellen sieht man tief
unter sich und weit entfernt das Meer liegen. Auch hier hätten
wir Stunden verbringen können. Was uns auch noch aufgefallen
ist: Man ist auf der ganzen Strecke fast allein unterwegs - doch
was heißt allein, ab und zu begegneten wir einigen wild herumlaufenden
Hausschweinen, Ziegen und Wildpferden. Richtig hier gibt es noch
Wildpferde! Aus diesem Grund sollten die Verkehrszeichen mit den
Kühen unbedingt beachtet werden.
Rundreise
Ogliastra: smaragdgrünes Meer und schroffe Berge auf einer größeren
Karte anzeigen
In Tortolì angekommen,
ist es nicht mehr weit bis zu den Porphyr-Felsen
von Arbatax. Dieses einzigartige
Naturschauspiel sollte man abends genießen, denn dann scheint
die Sonne schräg gegen die roten Felsen - und es sieht einfach
wundervoll aus!
Nach einem kurzen Badestopp begann unsere Heimreise zurück
zur Ferienwohnung. Erwähnenswert ist vielleicht, dass diese
nun etwa 180 km entfernt lag. Auf dem Rückweg fuhren wir über
Nuoro nach Olbia.
Diese Strecke führt durchs Inland, über größtenteils
neu angelegte und autobahnähnlich ausgebaute Straßen
auf denen man eigentlich auch fast allein ist. Wesentlich schneller,
nämlich nach gut 2,5 Stunden, erreichten wir dann wieder Golfo
Aranci.
Text und Fotos:
Andreas Werner. Zuletzt aktualisiert: 3.12.2009
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