Immer wieder
Sardinien! Was gibt es in der Gallura besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La
Maddalena- Inselparadies mit Geschichte
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Schmuckdesigner
Antonio Ben Chimol
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele

Die Bucht von Porto Cervo: Luxus,
Promis, Nobelschlitten. Bei einer Fahrt durch die noblen Villenviertel
gibt es allerhand zu entdecken.

Die berühmte Piazzetta von
Porto Cervo. Ein Cappuccino in dieser Atmosphäre hat seinen
Preis: fünf Euro pro Tasse.

Wagenpflege vor dem Hotel Cervo:
Der Lamborghini wird erst in den Abendstunden ausgepackt
Sehen und Gesehen werden: Abends führt die Passeggiata von
der Piazza zum alten Hafen

Baukräne über Porto Cervo: In den nächsten Jahren
soll an der Costa viel gebaut werden
www.ferien-in-sardinien.com
www.ferien-in-sardinien.com
Lusso -
Luxus
macchinone - Straßenkreuzer
Passeggiata - Spaziergang
smeraldo - Smaragd
porto - Hafen
Chiesa - Kirche
spiaggia - Strand

Die Disco Billionaire befindet sich
auf dem Weg nach Porto Cervo. Der Name ist Programm: 170 Euro Eintritt
kann sich auch mancher Costa Smeralda Urlauber nicht leisten (Foto:
Billionaire).
>>
Nightlife an der Costa Smeralda
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Porto Cervo: Das steht für Luxus, Promis und Nobelschlitten.
Wer in den Sommermonaten durch Porto Cervo fährt, muss sich
nicht selten von den neuesten Nobelkarossen überholen lassen,
kann über des Luxus der Yachten im Hafen von Porto Cervo nur
staunen. Wer widerum in den Wintermonaten den Hauptort der Costa
Smeralda besucht, den erwarten gähnende Leere und vernagelte
Einkaufspassagen. Wenn das Wetter mitspielt, dann bekommt man aber
auch in der kalten Jahreszeit einen Eindruck davon, warum der Ismailiten-Prinz
Karim Aga Khan IV. zusammen mit dem Bier-Millionär Patrick
Guiness in den 1960-er Jahren diesen Landstrich als Luxusreservat
aussuchten: unglaubliche Wasserfarben, schneeweiße, weiche
Strände mit glasklarem Meer: Das Postkarten-Sardinien ist hier
an der Costa Smeralda.

Yacht-Parade im neuen Hafen von Porto Cervo: die sieben Piers gelten
als die modernste Yachthafenanlage Europas
Die Finanzgruppe Consorzio Costa Smeralda, die unter Aga Khan die
Smaragdküste aufgebaut hat, hat den Luxus-Landstrich inzwischen
abgetreten. Nach mehrfachem Besitzerwechsel gehört die Costa,
das heißt die vier Nobel-Hotels vor Ort, der Yachthafen, der
Golfplatz Pevero, Läden und Passagen sowie fast 2.400 Hektar
Land der US-Investment-Gesellschaft
Colony Capital. Und die Amerikaner haben viel vor mit der Costa.
"Meine Idee für die Costa Smeralda ist ein Tourismus für
alle, oder fast alle" sagte der Chef von Colony Capital, Tom
Barrack Jr., im Juni 2004 der Tageszeitung La Nouva Sardegna. Er
will der Costa ein Facelift verpassen: Umgestaltung der Piazze,
mehr grün, unterirdische Parkplätze, Umbau des Hafens
und Neubau des berühmten Cervo Tennis Clubs. Aber nicht nur
das: Bislang ungenutze Fläche soll weiter verbaut werden. Allein
die Colony Capital plant den Neubau von zwei Hotels, eines davon
mit Thermalbad, ein neues Konferenz-Zentrum, eine Luxus-Yacht-Werft.
Und rund um Porto Cervo noch ein paar Luxus-Villen mehr wollen die
Amerikaner auf dem freien Terrain errichten. Ob das Tourismus für
alle ist, mag freilich bezweifelt werden.

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Oberhalb des alten Hafens ("Porto Vecchio")
liegt die Piazetta und die Einkaufsstraße "Passeggiata".
Hier treffen sich abends die Reichen, Schönen und Prominenten,
wenn nicht gerade in einer nahegelegenen Villa eine Cocktail-Party
auf dem Programm steht. In der Edel-Einkaufstraße von
Porto Cervo findet man alles was in der Modewelt Rang und
Namen hat: Gucci, Prada, Versace, Tussardi haben hier eine
Filiale. Das Geschäft boomt freilich nur in den Sommermonaten:
dann wird Personal aus Mailand eingeflogen. Im Winter sind
die meisten Geschäfte verbarrikadiert, Bulgari schraubt
selbst seine goldenen Lettern von der Fassade ab.
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Weiß getüncht thront sie über dem neuen Hafen
von Porto Cervo: Die Kirche Stella Maris, für viele das
Wahrzeichen der Costa Smeralda. Auch wenn die Kirche im Inneren
eher bescheiden wirkt, hat man am Interieur nicht gespart:
Eine Orgel eines neapolitanischen Meisters aus dem 17. Jahrhundert,
ein Kruzifix aus Deutschland aus dem 16. Jahrhundert, sowie
ein Madonnenportrait namens "Madonna Dolorosa" des
spanischen Mannieristen El Greco. Die Kirche wurde erst 1968
im so genannten "neosardischen" Stil erbaut. Vom
Kirchenvorplatz hat man den besten (kostenlosen) Blick auf
die Hafenbucht.
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Auf dem Meer nur Wale oder Delfine beobachten? Total out,
weiß das italienische Klatschmagazin "Oggi":
Der neue Sommertrend ist Yacht Watching, das Beobachten der
Schiffe und Segler von Stars und Sternchen. In Porto Cervo
wird dabei einiges geboten: Zum Beispiel legt hier regelmäßig
die "Lady in Blu" an, der 3-stöckige Luxusliner
von Flavio Briatore, den er auch gerne für 200.000 Euro
pro Woche an gute Freunde vermietet. Wer zum Yacht Watching
nicht in See stechen möchte, schlendert einfach in Porto
Cervo am Porto Vecchio oder an den Molen des Yacht Clubs entlang. |
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Sonnenuntergang in Porto Cervo: Jetzt
kann die Nacht beginnen!
Letzte Änderung: 12. September
2005
Text: Timo Gerd Lutz, Fotos: Timo Gerd
Lutz (10), Sardiniaproductions Srl
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