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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es in der Gallura besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio Pausania
>>
Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
>> S. Teresa di Gallura, Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di Marinella
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>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
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>> Off-Road von Palau nach Cagliari
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Die Bucht von Porto Cervo: Luxus, Promis, Nobelschlitten. Bei einer Fahrt durch die noblen Villenviertel gibt es allerhand zu entdecken.







Die berühmte Piazzetta von Porto Cervo. Ein Cappuccino in dieser Atmosphäre hat seinen Preis: fünf Euro pro Tasse.


Wagenpflege vor dem Hotel Cervo: Der Lamborghini wird erst in den Abendstunden ausgepackt


Sehen und Gesehen werden: Abends führt die Passeggiata von der Piazza zum alten Hafen


Baukräne über Porto Cervo: In den nächsten Jahren soll an der Costa viel gebaut werden

Hotels:
www.ferien-in-sardinien.com

Ferienhäuser:
www.ferien-in-sardinien.com






Wie heißt das auf Italienisch?
Lusso - Luxus
macchinone - Straßenkreuzer
Passeggiata - Spaziergang
smeraldo - Smaragd
porto - Hafen
Chiesa -
Kirche
spiaggia
- Strand



Die Disco Billionaire befindet sich auf dem Weg nach Porto Cervo. Der Name ist Programm: 170 Euro Eintritt kann sich auch mancher Costa Smeralda Urlauber nicht leisten (Foto: Billionaire).
>> Nightlife an der Costa Smeralda



Porto Cervo: Smaragdblaues Meer und VIP-Reservat

Porto Cervo: Das steht für Luxus, Promis und Nobelschlitten. Wer in den Sommermonaten durch Porto Cervo fährt, muss sich nicht selten von den neuesten Nobelkarossen überholen lassen, kann über des Luxus der Yachten im Hafen von Porto Cervo nur staunen. Wer widerum in den Wintermonaten den Hauptort der Costa Smeralda besucht, den erwarten gähnende Leere und vernagelte Einkaufspassagen. Wenn das Wetter mitspielt, dann bekommt man aber auch in der kalten Jahreszeit einen Eindruck davon, warum der Ismailiten-Prinz Karim Aga Khan IV. zusammen mit dem Bier-Millionär Patrick Guiness in den 1960-er Jahren diesen Landstrich als Luxusreservat aussuchten: unglaubliche Wasserfarben, schneeweiße, weiche Strände mit glasklarem Meer: Das Postkarten-Sardinien ist hier an der Costa Smeralda.


Yacht-Parade im neuen Hafen von Porto Cervo: die sieben Piers gelten als die modernste Yachthafenanlage Europas


Die Finanzgruppe Consorzio Costa Smeralda, die unter Aga Khan die Smaragdküste aufgebaut hat, hat den Luxus-Landstrich inzwischen abgetreten. Nach mehrfachem Besitzerwechsel gehört die Costa, das heißt die vier Nobel-Hotels vor Ort, der Yachthafen, der Golfplatz Pevero, Läden und Passagen sowie fast 2.400 Hektar Land der US-Investment-Gesellschaft Colony Capital. Und die Amerikaner haben viel vor mit der Costa. "Meine Idee für die Costa Smeralda ist ein Tourismus für alle, oder fast alle" sagte der Chef von Colony Capital, Tom Barrack Jr., im Juni 2004 der Tageszeitung La Nouva Sardegna. Er will der Costa ein Facelift verpassen: Umgestaltung der Piazze, mehr grün, unterirdische Parkplätze, Umbau des Hafens und Neubau des berühmten Cervo Tennis Clubs. Aber nicht nur das: Bislang ungenutze Fläche soll weiter verbaut werden. Allein die Colony Capital plant den Neubau von zwei Hotels, eines davon mit Thermalbad, ein neues Konferenz-Zentrum, eine Luxus-Yacht-Werft. Und rund um Porto Cervo noch ein paar Luxus-Villen mehr wollen die Amerikaner auf dem freien Terrain errichten. Ob das Tourismus für alle ist, mag freilich bezweifelt werden.





"Passeggiata" in Porto Cervo
Oberhalb des alten Hafens ("Porto Vecchio") liegt die Piazetta und die Einkaufsstraße "Passeggiata". Hier treffen sich abends die Reichen, Schönen und Prominenten, wenn nicht gerade in einer nahegelegenen Villa eine Cocktail-Party auf dem Programm steht. In der Edel-Einkaufstraße von Porto Cervo findet man alles was in der Modewelt Rang und Namen hat: Gucci, Prada, Versace, Tussardi haben hier eine Filiale. Das Geschäft boomt freilich nur in den Sommermonaten: dann wird Personal aus Mailand eingeflogen. Im Winter sind die meisten Geschäfte verbarrikadiert, Bulgari schraubt selbst seine goldenen Lettern von der Fassade ab.




Die Kirche von Stella Maris

Weiß getüncht thront sie über dem neuen Hafen von Porto Cervo: Die Kirche Stella Maris, für viele das Wahrzeichen der Costa Smeralda. Auch wenn die Kirche im Inneren eher bescheiden wirkt, hat man am Interieur nicht gespart: Eine Orgel eines neapolitanischen Meisters aus dem 17. Jahrhundert, ein Kruzifix aus Deutschland aus dem 16. Jahrhundert, sowie ein Madonnenportrait namens "Madonna Dolorosa" des spanischen Mannieristen El Greco. Die Kirche wurde erst 1968 im so genannten "neosardischen" Stil erbaut. Vom Kirchenvorplatz hat man den besten (kostenlosen) Blick auf die Hafenbucht.





"Yacht Watching" in Porto Cervo und Umgebung

Auf dem Meer nur Wale oder Delfine beobachten? Total out, weiß das italienische Klatschmagazin "Oggi": Der neue Sommertrend ist Yacht Watching, das Beobachten der Schiffe und Segler von Stars und Sternchen. In Porto Cervo wird dabei einiges geboten: Zum Beispiel legt hier regelmäßig die "Lady in Blu" an, der 3-stöckige Luxusliner von Flavio Briatore, den er auch gerne für 200.000 Euro pro Woche an gute Freunde vermietet. Wer zum Yacht Watching nicht in See stechen möchte, schlendert einfach in Porto Cervo am Porto Vecchio oder an den Molen des Yacht Clubs entlang.



Sonnenuntergang in Porto Cervo: Jetzt kann die Nacht beginnen!

Letzte Änderung: 12. September 2005


Text: Timo Gerd Lutz, Fotos: Timo Gerd Lutz (10), Sardiniaproductions Srl

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