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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
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>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
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>> Bootsausflug in das Maddalena-Archipel
>> Umwelt erleben & erfahren auf Caprera
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>> Pisanerkastell, Gigantengrab bei Oblia
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>> Die schönsten Badeziele








Neben Strand und Meer birgt die Ortschaft auch Plätze und vor allem im Sommer eine belebte Einkaufsstraße: Die Via Nazionale


Unterkünfte in Nord-Sardinien:
Hotels in Palau
B&B in Palau
Appartementhotels in Palau

Unser Tipp:

Wellnesshotel Cala di Lepre



Wie heißt das auf Italienisch?
Città - Stadt
Capo - Kap
Roccia - Fels
Granite - Granit
Chiesa -
Kirche
Spiaggia
- Strand
Onde - Wellen
Centro Storico - historischer Ortskern
Trenino - kleine Eisenbahn
Vivere - leben
Sognare - träumen

   



Wichtige Adressen:

Azienda Autonoma di Soggiorno e Turismo
Via Nazionale 107 - Palau
Telefon: +39/0789/709570

Comune di Palau
Piazza del Comune 1 - Palau
Telefon: +39/0789/770800




Palau Marina Endstation - hier beginnt bzw. endet die Fahrt mit dem Trenino Verde












Picknick mit atemberaubenden Rundblick auf der Punta Sardegna


Der endlos weite Blick vom Aussichtspunkt auf der Punta Sardegna


Porto Pollo: Tagsüber teilen sich Surfer und Badegäste das kühle Nass (zur Sicherheit ist der Badeabschnitt abgesteckt), abends feiert man am Strand Party.




Palau - Landschaftlicher Reichtum und Entspannung pur!

Im Norden Sardiniens, gegenüber dem Archipel von „La Maddalena“ liegt Palau, das Städtchen mit dem alten Namen. Der Name stammt aus einer Zeit, in der die Fischer der Gegend sich unanfechtbare und windgeschützte Küstenstriche aussuchten. Im 14. Jahrhundert gaben sie diesen Gebieten den Namen „parago“, von dem später „parao“ abgeleitet wurde.



Im Sommer füllt sich der kleine Jachthafen von Palau in dem bis zu 300 Boote anlegen können

Schon damals galt das Vorgebirge Palaus und das gesamte Maddalena-Archipel als sicheres Reiseziel, das selbst der griechische Geograf Ptolemäus in seiner „Geographia“ erwähnte.
Das nur etwa 40 km vom Fähr- und Flughafen Olbia entfernt liegende Palau wurde allerdings erst Mitte der 1870er Jahre gegründet.
Heute ist der Ort hauptsächlich für seinen Fährhafen, das berühmte Bärenkap, die wunderbaren Sand- und Felsbuchten bei Porto Rafael und den Surfspot Porto Pollo bekannt.
Von Palau aus gibt es täglich mehrere Schiffsverbindungen auf die Insel „La Maddalena“ mit seinen herrlichen Badestränden.



Rundreise Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren Karte anzeigen

Capo d'Orso - das Bärenkap
Schon vor Jahrtausenden muss die mit den Kräften der Natur geformte Steinskulptur „Roccia dell' Orso“ den Blick der Seefahrer, die zwischen den Inseln des Maddalena-Archipels herumgeschippert sind, auf sich gezogen haben: Wie ein stummer Wächter ragt der riesige Granitfelsen in Form eines Bären über dem Kap, den Blick starr auf die Meerenge zwischen der Küste Palaus und den Inseln La Maddalena, Caprera und Santo Stefano gerichtet.
Das Capo d'Orso bietet eines der schönsten Panoramen. Von der „Roccia dell' Orso überblickt man die Weite der Küste von Palau: Den Ortskern, die Inseln des Archipels La Maddalena, Caprera, sowie Baia Sardinia und Capo Ferro.
Das beeindruckende Bärenkap war auch schon im Altertum bekannt: Der Grieche Ptolemäus erwähnte die Granitformation in seiner „Geographia“ und selbst Homers soll seinen Helden Odysseus auf seiner sagenhaften Reise im Mittelmeer in dieses Gewässer geführt haben.
Das Capo d'Orso liegt nur etwa 5 km von Palau entfernt. Wer den 122 m hohen „Bären“ besichtigen möchte, folgt von Palau aus einfach der Beschilderung Capo d'Orso/Roccia dell' Orso. Ein ausgebauter und gepflasterter Fußweg führt über lose geschwungene Windungen, durch eine von Olivenbäumen, Steineichen und Zistrosen geprägte Vegetation bis hoch zum Bärenfelsen (etwa 500 m).


Trenino Verde
Über Arzachena, Sant'Antonio di Gallura, Calangianus, Luras und Nurchis tuckert die kleine Bahn durch die raue Schönheit der Gallura Sie lässt die Straßen links liegen, windet sie sich ab Palau Marina durch Korkeichenwälder, graue Granitlandschaften, spärliche Weideflächen und frei stehende kleine Bauernhäuser (stazzi) bis nach Tempio Pausania.
Vor allem in den Sommermonaten bietet die Ferrovia della Sardegna (FdS) die Nostalgiefahrt (Linee Turistiche) Tempio - Palau Marina für Individualfahrten an. Fahrpläne, Fahrkarten und weitere Informationen zu Nostalgiefahrten mit dem Trenino Verde unter www.treninoverde.com


Porto Rafael
Nur wenige Jahre nachdem sich der Ismailiten-Prinz Karim Aga Khan IV. Anfang der 1960-er Jahren die Smaragdküste als Promi-Paradies ausgesucht hatte, ging ein spanischer Fürst namens Rafael Neville im Gewässer rund um das Maddalena-Archipel auf die Suche nach „seinem“ Paradies: Ein Ort wo Träumen gleich Leben bedeutet, oder das Leben zum Traum wird.
Mitte der 1960-er Jahre fand er gegenüber von „La Maddalena“ die Bucht Agincourt und gründete in ihr das nur etwa 4 km von Palau entfernt liegende Porto Rafael im spanischen Stil. Hier feierte Fürst Neville in unvergesslichen Festen sein Lebensideal: Den Wunschtraum vom schönen und glücklichen Leben im Einklang mit der Natur.
Auch heute kann man in Porto Rafael diesen „Ort zum Träumen“ noch ausmachen. Allerdings mausert sich der Ort mit Yachthafen immer mehr zum Touristenzentrum.
Sehenswert ist neben dem Haus Rafaels mit der Inschrift "sognare è vivere" (Träumen heißt Leben) und der Kirche Santa Rita der Aussichtspunkt auf der „Punta Sardegna“: Von die Spitze genießt man einen der schönsten Ausblicke auf die Insel Spargi.


Surfspot Porto Pollo
Etwa 5 km westlich von Palau liegt das Mekka für Wavefreunde: Der endlos weite, helle und feine Sandstrand von Porto Pollo (auch Porto Puddu).
Der Spot bietet mit Flachwasser, guten Windbedingungen, Campingplatz (Isola dei Gabbiani) sowie Surf- und Kiteschule eine gute Infrastruktur.
Gesurft wird in zwei Buchten, davon eine mit und die andere ohne Wellen. Mit großem Spaß, treffen sich hier Profis und blutige Laien, um den richtigen Wellenschlitz zu üben. Schade nur, dass der Spot in der Hochsaison total überlaufen ist.



Letzte Änderung: 12. September 2005


Text: Andrea Behrmann, Fotos: MMV (2), Sardiniaproductions Srl (4), Timo Gerd Lutz (7)

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