Immer wieder
Sardinien! Was gibt es in der Gallura besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La
Maddalena- Inselparadies mit Geschichte
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Schmuckdesigner
Antonio Ben Chimol
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele

Spiaggia di Cala Volpe, Liscia Ruja,
Long Beach: Am südöstlichen Ende der Costa Smeralda reiht
sich eine Traumbucht an die nächste. Zu den nur im Sommer mit
Kisoken und Liegeschirmverleih verbauten Traumstränden führt
ein Feldweg kurz nach der Abzweigung Rommazino/Cala di Volpe/Capriccioli.
www.ferien-in-sardinien.com
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Niedrigbebauung
als Vorschrift: An der Costa Smeralda darf kein Gebäude mehr
als drei Geschosse haben und muss sich in die Landschaft einfügen.
Die Bebauungspläne für diesen Küstenabschnitt hat
das Investmentkonsortium bereits in den 1960-er Jahren verabschiedet.
Damit liegt die Costa Smeralda dem Rest Sardiniens einiges voraus:
Die Pflicht für kommunale Raumplanung gibt es erst seit einem
Gouverneursdekret aus dem Jahr 2004. Seither darf in zwei Kilometern
Abstand zur Küste nur noch gebaut werden wenn es Raumplanungsverordnungen
gibt.
Das Cala di Volpe bei Porto Cervo
wirkt von außen relativ unscheinbar. Das Hotel hat es aber
in sich. Urlaub ist hier fast unbezahlbar: Ein Doppelzimmer gibt
es ab 350 Euro pro Nacht-außerhalb der Saison. 1997 speisten
hier Prinzessin Di und Dodi Al Fayette einen Tag vor ihrem tragischen
Tod in Paris. MGM drehte hier Szenen für den Film "The
Wizard of Oz". Auch 007 war hier schon zu Gast: James Bond
und Major Anya Amasova sind in "Der Spion, der mich liebte"
hier abgestiegen.
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Costa Smeralda - Inbegriff von türkisblauem Meer, traumhaften
Buchten, glasklarem Wasser und unbezahlbarem Luxus: Jahrelang stand
die Costa Smeralda neben Malaga, der Côte d'Azur, Monaco und
Sanremo für Exklusivität, Luxus und Ferienresort für
Manager, Stars und Sternchen. Auch wenn die Ferienregion zwischen
Liscia di Vacca und Cala Razzi di Juncu in den letzten Jahren viel
von ihrem Glanz verloren hat, ist dieser Küstenabschnitt immer
noch der exklusivste und einer der schönsten Sardiniens. Um
das Investmentobjekt Costa Smeralda dennoch profitabel zu halten,
soll rund um den Hauptort Porto
Cervo in den nächsten Jahren viel investiert werden.

Türkisblaues Wasser, bizarre
Granitfelsen und bezaubernd schöne Landschaft: kleine Bucht
auf der Halbinsel Capriccioli
Der Name "Costa Smeralda" wurde in den Marketingabteilungen
internationaler Investmenthäuser geboren. Bis in die 1950-er
Jahre hieß der Küstenstreifen Monti di Mola ("Mühlstein-Berge"),
gehörte zu den isoliertesten Gebieten Sardiniens und war zum
größten Teil nur auf dem Seeweg erreichbar. Die wenigen
Einwohner waren arme Bauern und Hirten, die von Subsistenzwirtschaft
lebten. Ihnen kam das Angebot einer internationalen Investmentgruppe
um den Ismaeliten-Prinz Karim Aga Khan sehr gelegen: Für Pfennigbeträge
kaufte man ihnen den 55 Kilometer langen vermeintlich wertlosen
Küstenstreifen ab. Später sprach man von Ausverkauf und
von der "costa rubata", der geraubten Küste, weil
an der Costa Smeralda zwar Milliardenbeträge investiert wurden,
die Bevölkerung von diesem Geldfluss aber nur wenig profitierte.
Dieser soziale Zündstoff führte in den 1970-er Jahren
zu mancher Entführung von Reichen und Millionärssöhnen
aus den Luxusresorts. Die meisten Sarden haben sich jedoch heute
mit der Tatsache Costa Smeralda abgefunden. So ist dieser Küstenabschnitt
heute das Sardinien der Postkartenmotive, aber nicht das Sardinien
der Sarden.

Blick auf den Traumstrand
Le Celvia: Nur in der Nebensaison sind die Strände der Costa
noch einsam. Im Sommer werden an den Traumstränden Schirme
und Liegen aufgestellt, Yachten un Segelboote kreuzen durch das
türkisgrüne Wasser
Letzte Änderung: 12.September
2005
Text: Timo Gerd Lutz, Fotos: Timo Gerd
Lutz
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