Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Berchidda - große Weine und guter
Jazz
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> Aggius - schönes Bergdorf
im Herzen der Gallura
>> Il Muto di Gallura - legendärer
Bandit aus Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Neusteinzeit: Li Muri - Arzachena
>> Nuraghe Prisgiona
- Arzachena
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> Parco
Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena
>> La Maddalena
& Caprera - Inseln mit Geschichte
>> Bootsausflug
in das Maddalena-Archipel
>> Umwelt
erleben & erfahren auf Caprera
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> Capo Coda Cavallo
& Tavolara
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele

Das Naturschutzgebiet, das in den Gemeindegebieten von Olbia, Loiri-Porto
San Paolo und San Teodoro liegt, hat nicht nur Sandstrände sondern
auch Küsten mit zackigen rosa Granitfelsen zu bieten
Vino - Wein
Musica Jazz - Jazzmusik
Palco - Bühne
Vigneti - Weingärten
Chiesa - Kirche
Tromba - Trompete
Centro Storico - historischer Ortskern
Olio d'Oliva - Olivenöl

Panorama-Sicht über die üppige Macchia von Coda Cavallo
auf Tavolara
Consorzio di gestione "Area Marina
Protetta Tavolara Punta Coda Cavallo"
via Dante 1, 07026 Olbia (OT)
Telefon: ++39/0789203013
Web: www.amptavolara.it

Stichstraßen führen zu zahlreichen kleinen Buchten Blick von
der Punta Coda Cavallo
|
|
Das Capo Coda Cavallo ist ein einzigartiges Naturparadies zu
Lande und zu Wasser. Die schmale Landzunge, nur wenige Kilometer
südlich von Olbia, ist reich an traumhaften Stränden, einer
einzigartigen Natur und voll toller Ausblicke auf den Meerbusen
von Capo Ceraso bis Capo Coda Cavallo. Der Küstenabschnitt
ist ein streng geschütztes Naturschutzgebiet "Area Marina Protetta
Tavolara Punta Coda Cavallo", in dessen Zentrum der mächtige Bergrücken
der Insel von Tavolara thront.

Das Capo Coda Cavallo verjüngt sich in einem
langen Bogen zu einem dünnen Band aus Granit, hellem Sand und knorrigen
Wacholderbüschen
Den besten Ausblick auf das Kap und die gesamte Bucht hat man
von einem Aussichtspunkt vor dem Villaggio Punta Coda Cavallo:
Der Rundblick umfasst das gesamte Naturschutzgebiet von Tavolara.
Das Pferdeschweif-Kap, so die wörtliche Übersetzung des Namens,
verjüngt sich in einem langen Bogen zu einem dünnen Band aus Granit,
hellem Sand und knorrigen Wacholderbüschen, bevor es in den azurblauen
Fluten des Mittelmeers versinkt.
In das Spekakel aus betörenden Düften und atemberaubenden
Ausblicken auf dem Capo Coda Cavallo reihen sich
eine ganze Zahl von Inseln ein, die weit verstreut in dem breiten
Meerbusen des Naturschutzgebiets liegen. Das größte Eiland ist der
mächtige, zackige Bergkamm der Isola Tavolara,
der sich gewaltig aus dem glasklaren Wasser hervorreckt und die
Nordostküste Sardiniens dominiert.
Seine 565 Meter hohen Spitzen sind bei guter Sicht von der Costa
Smeralda bis nach Siniscola
zu sehen. Tavolara ist heute in Privatbesitz und ein Teil der Insel
ist militärisches Sperrgebiet. Zwei große Funkantennen
zeugen davon, dass von der knapp sechs Quadratkilometer großen,
fast rechteckigen Insel der Langwellen-Funkverkehr der U-Boot-Flotten
der NATO im Mittelmeer koordiniert wird.
Doch auch die nur wenige Quadratkilometer große Molara-Insel
und das winzige, streng geschützte Eiland Molarotto
sowie ein paar Felsriffs und Granitzacken gehören zu der "Area
Marina Protetta Tavolara Punta Coda Cavallo".

Glasklares Wasser am Capo Coda Cavallo
- Den gewaltigen Bergücken der Isola Tavolara immer im Blick
Capo Coda Cavallo ist ein Naturschutzgebiet zu Lande und zu Wasser
– und das aus gutem Grund. Nicht nur die reiche Flora
und Fauna entlang der Küste und in der dichten Macchia,
sondern auch das Leben unter Wasser in der großen Bucht ist
besonders schützenswert.
Kormorane und Sturmtaucher leben und brüten hier ebenso wie
die im Mittelmeer selten gewordenen Seeschwalben und Korallenmöwen.
In den Bergzacken des Karstmassivs von Tavolara ziehen hingegen
Steinadler und Wanderfalken ihre Kreise - und das nur wenige Kilometer
südlich der geschäftigen Hafenstadt Olbia.
Unter Wasser gibt es zahlreiche Spezies, die nur noch hier einen
Habitat finden. An den Granitfelsen und in den großen Seegraswiesen
rund um Capo Coda Cavallo und Tavolara leben so empfindliche Tierarten
wie Meeresschnecken, Steckmuscheln und Bärenkrebse, die zahlreichen
Fischarten locken sogar zahlreiche Delfine, Tümmler und zuweilen
auch Pottwale an.
Rundreise
Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren
Karte anzeigen
Die artenreiche Meeresflora und -fauna ruft auch zahlreiche Schnorchler
und Taucher in die Region.
Einige Schiffswracks, die seit Jahrzehnten zwischen Tavolara una
Molara auf Grund liegen, sind beliebte Reviere für Sporttaucher.
Wer mit Ausrüstung und Sauerstofflasche rund um Coda Cavallo
unterwegs ist, sollte sich aber an die Schutzzonen halten: Das Ostende
von Tavolara und die Felsinsel Molarotto sind für Taucher und
Boote tabu, um die sensible Natur und brütende Zugvögel
nicht zu stören.
Eine etwa fünf Kilometer lange Landstraße führt von der Staatsstraße
S.S. 125 nach Coda Cavallo. Immer wieder zweigen Stichstraßen zu
zahlreichen kleinen Buchten mit feinem Granitsand ab. Überall
rahmen Wildpistazien, Flockenblumen, Erdbeerbäume, Ginster, Wacholder
und Baumheide die kleinen Strände und zackigen Felsufer ein.
Wer im Frühjahr durch die Macchia von Coda Cavallo spaziert, den
betören die intensiven Düfte von Heilkräutern und Gewürzen wie Myrthe,
Thymian, Strohblume und Rosmarin. Inmitten der Macchia
verstecken sich eine immer größer werdende Anzahl von niedriggebauten
Ferienanlagen und Ferienhäusern. Außerdem gibt es auf dem Capo Coda
Cavallo einen Campingplatz und mehrere Restaurants.
Text und Fotos: Timo Gerd Lutz. Letzte
Änderung 21.09.2010
<
zurück
|