Home
  Rundreise
  Baronia
  Barbagia
  Campidano/Cagliari
  Costa del Sud
  Costaverde
  Gallura
  Marghine/ Planargia
  Ogliastra
  Oristanese/ Sinis
  Sarcidano/Marmilla
  Sarrabus/Costa Rei
  Sassarese
  Sulcsis/Iglesiente
 

Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio Pausania
>>
Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
>> S. Teresa di Gallura, Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di Marinella
>> Urlaub in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La Maddalena- Inselparadies mit Geschichte
>> Pisanerkastell, Gigantengrab bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler und VIP-Aperitif
>> Off-Road von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Schmuckdesigner Antonio Ben Chimol
>> Nightlife an der Costa Smeralda
>> Die schönsten Badeziele


Hotels:
www.ferien-in-sardinien.com

Ferienhäuser:
www.ferien-in-sardinien.com




Wie heisst das auf Italienisch?
Spiaggia - Strand
Sabbia - Sand
Scogli - Felsen
Acqua - Wasser
Cristallino - Kristallklar
Alghe - Algen
Conchiglia - Muschel
Onda - Welle
Ombrellone - Sonnenschirm
Sdraio - Liegestuhl
Crema solare - Sonnencreme


Geländer ohne gerade Linien


Wichtige Adressen:
Info
Azienda Autonoma di Soggiorno e Turismo
Piazza - Risorgimento - Arzachena
Tel.: +39/0789/82624
Fax: +39/0789/81090



Wandapplikation



Bilderrahmen


Fenstergitter


Fotos:
Sardiniaproductions Srl
Salvatore Madeddu
Mades66 - Schmiedeeiserne Poesie

Am Rande des Ortskerns von Arzachena, in der kleinen Seitenstrasse Via Salvemini, hat Salvatore Madeddu seine Kunstschmiedewerkstatt. Das schmucklose Standard-Rolltor gibt auf der ganzen Breite den Blick frei in die Welt von klühenden Kohlen und Eisen, lauten Hammerschlägen und filigranen Metall-Objekten in halbfertigem Zustand. Hier kommen sie also her, die inzwischen so hoch geschätzten Werke in Kombinationen aus Schmiedeeisen, Ginepro-Holz und Glas, welche die Kirche Stella Maris in Porto Cervo, das Hotel Cala di Volpe und zahlreiche Luxusvillen an der Costa smeralda zieren.

Salvatore Madeddu:

Schon als kleiner Junge habe ich in Vater's Werkstatt mitgeholfen. Dennoch sehe ich mich als Autodidakt, der vor 7 oder 8 Jahren erst seinen eigenen Stil entdeckt hat. Damals hat mich mal jemand gefragt, ob ich mich von Salvador Dali inspirieren liesse.

Und Salvatore holt sein Fotoalbum aus dem Schrank und zeigt uns die ganze Bandbreite von Objekten, die schon aus seiner Phantasie und Schmiedehand entstanden sind: Da finden sich Geländer, Türen und Tore, Lampen, Wand- applikationen und regelrechte Kunstgegenstände. Und immer ist es ein Design ohne gerade Linien, eine Kombination aus Metall und anderen Werkstoffen.


Salvatore Madeddu: In der Kombination mit Ginepro-Holz, Glas in verschiedenen Qualitäten und Farben, Messing und Kupfer, verliert das geschmiedete Eisen für mich seine Störrigkeit und Kälte. Vorallem macht es das Zusammen- spiel der verschiedenen Werkstoffe möglich, auch eine Art Bild zu kreieren oder das Eisen in grössere Harmonie mit den Räumen, dem Gebäude, und der Natur zu bringen.


Salvatore Madeddu mit Mauro Melani in einer Arbeitsbesprechung

Immer wieder erhält Mades - wie ihn seine Freunde nennen - Anregungen durch seine Zusammenarbeit mit Architekten wie Mauro Milani. Die poetische Schmiedekunst von Salvatore lässt sich immer wieder gut in die Bauprojekte an der Costa Smeralda integrieren. Manche Werke sind allerdings auch schon ins Ausland gegangen, so z.B. nach Marseille.


Salvatore Madeddu: Bei allem Rummel versuche ich allerdings, mit beiden Beinen auf der Erde zu beleiben. Der "Künstler" sollte mir bitte nicht zu Kopf steigen! So sind lange nicht alle meine Aufträge für die Schönen und Reichen. Das Design passt auch ganz vorzüglich z.B. in schlichte Bars, wie die vom Einkaufszentrum hier in Arzachena. Und ich werde mich hüten, zu allen Einweihungen hinzugehen, nur um auch noch Autogramme zu geben.

Und so schwingen wir uns in seinen Pick-up Truck und fahren auf einen Espresso in die grade neueröffnete Bar mit Salvatore's Applikationen an der Teke. Wirklich sehr einladend und gemütlich ist das Ambiente geworden!



Salvatore Madeddu: Mir liegt es völlig fern, mein Schaffen wirklich zu kommerzialisieren. Nein, für die Kreativität brauche ich meinen eigenen Rhythmus, den Krach und die Bewegung in der Werkstatt und die Untermalung mit klassischer Musik. Und eines ist sicher: Mein allererstes Kunstwerk, den Christus, den ich Euch im Werkstattbüro gezeigt habe, werde ich bestimmt nie verkaufen.

Michael Mueller

< zurück

 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung