Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Olbia, die größte Stadt der Gallura
>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
>> Urlaub
in Golfo Aranci
>> Costa Smeralda
>> Porto Cervo: Meer und VIP-Reservat
>> Neusteinzeit: Li Muri - Arzachena
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La Maddalena-
Inselparadies mit Geschichte
>> Bootsausflug
in das Maddalena-Archipel
>> Pisanerkastell, Gigantengrab
bei Oblia
>> San Pantaleo: Künstler
und VIP-Aperitif
>> Off-Road
von Palau nach Cagliari
>> Der Architekt Mauro Milani
>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
>> Glaskunst und Architektur
>> Nicola Filia - Ceramista
>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele
Spiaggia
- Strand
Sabbia - Sand
Scogli - Felsen
Acqua - Wasser
Cristallino - Kristallklar
Alghe - Algen
Conchiglia - Muschel
Onda - Welle
Ombrellone - Sonnenschirm
Sdraio - Liegestuhl
Crema solare - Sonnencreme
Geländer
ohne gerade Linien
Info
Azienda
Autonoma di Soggiorno e Turismo
Piazza - Risorgimento - Arzachena
Tel.: +39/0789/82624
Fax: +39/0789/81090
Wandapplikation
Bilderrahmen
Fenstergitter
Sardiniaproductions Srl
Salvatore Madeddu
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Am
Rande des Ortskerns von Arzachena, in der kleinen Seitenstrasse
Via Salvemini, hat Salvatore Madeddu seine Kunstschmiedewerkstatt.
Das schmucklose Standard-Rolltor gibt auf der ganzen Breite den
Blick frei in die Welt von klühenden Kohlen und Eisen, lauten Hammerschlägen
und filigranen Metall-Objekten in halbfertigem Zustand. Hier kommen
sie also her, die inzwischen so hoch geschätzten Werke in Kombinationen
aus Schmiedeeisen, Ginepro-Holz und Glas, welche die Kirche Stella
Maris in Porto Cervo, das Hotel Cala di Volpe und zahlreiche Luxusvillen
an der Costa smeralda zieren.
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Salvatore Madeddu:
Schon als kleiner Junge habe ich in Vater's Werkstatt mitgeholfen.
Dennoch sehe ich mich als Autodidakt, der vor 7 oder 8 Jahren
erst seinen eigenen Stil entdeckt hat. Damals hat mich mal jemand
gefragt, ob ich mich von Salvador Dali inspirieren liesse. |
Und Salvatore
holt sein Fotoalbum aus dem Schrank und zeigt uns die ganze Bandbreite
von Objekten, die schon aus seiner Phantasie und Schmiedehand entstanden
sind: Da finden sich Geländer, Türen und Tore, Lampen, Wand- applikationen
und regelrechte Kunstgegenstände. Und immer ist es ein Design ohne
gerade Linien, eine Kombination aus Metall und anderen Werkstoffen.
Salvatore Madeddu:
In der Kombination mit Ginepro-Holz, Glas in verschiedenen Qualitäten
und Farben, Messing und Kupfer, verliert das geschmiedete Eisen
für mich seine Störrigkeit und Kälte. Vorallem macht es das Zusammen-
spiel der verschiedenen Werkstoffe möglich, auch eine Art Bild zu
kreieren oder das Eisen in grössere Harmonie mit den Räumen, dem
Gebäude, und der Natur zu bringen.

Salvatore Madeddu mit Mauro Melani in einer Arbeitsbesprechung
Immer wieder erhält Mades - wie ihn seine Freunde nennen - Anregungen
durch seine Zusammenarbeit mit Architekten wie Mauro
Milani. Die poetische Schmiedekunst von Salvatore lässt sich
immer wieder gut in die Bauprojekte an der Costa Smeralda integrieren.
Manche Werke sind allerdings auch schon ins Ausland gegangen, so
z.B. nach Marseille.
Salvatore Madeddu:
Bei allem Rummel versuche ich allerdings, mit beiden Beinen auf
der Erde zu beleiben. Der "Künstler" sollte mir bitte nicht zu Kopf
steigen! So sind lange nicht alle meine Aufträge für die Schönen
und Reichen. Das Design passt auch ganz vorzüglich z.B. in schlichte
Bars, wie die vom Einkaufszentrum hier in Arzachena. Und ich werde
mich hüten, zu allen Einweihungen hinzugehen, nur um auch noch Autogramme
zu geben.
Und so schwingen
wir uns in seinen Pick-up Truck und fahren auf einen Espresso in
die grade neueröffnete Bar mit Salvatore's Applikationen an der
Teke. Wirklich sehr einladend und gemütlich ist das Ambiente geworden!

Salvatore Madeddu: Mir liegt es völlig fern, mein Schaffen wirklich
zu kommerzialisieren. Nein, für die Kreativität brauche ich meinen
eigenen Rhythmus, den Krach und die Bewegung in der Werkstatt und
die Untermalung mit klassischer Musik. Und eines ist sicher: Mein
allererstes Kunstwerk, den Christus, den ich Euch im Werkstattbüro
gezeigt habe, werde ich bestimmt nie verkaufen.
Michael Mueller
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