Immer wieder Sardinien!
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>> Granitstädtchen Tempio
Pausania
>> Ältester
Olivenbaum bei Lago Liscia
>> Valle
della Luna bei Aggius
>> S. Teresa di Gallura,
Capo Testa
>> Urlaub in Golfo di
Marinella
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in Golfo Aranci
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>> Neusteinzeit: Li Muri - Arzachena
>> Nuraghe
Prisgiona - Arzachena
>> Palau: Landschaftlicher Reichtum
>> La Maddalena-
Inselparadies mit Geschichte
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in das Maddalena-Archipel
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und VIP-Aperitif
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von Palau nach Cagliari
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>> Der Architekt M. Scano
>> Schmiedeeiserne Poesie
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>> Nightlife an der Costa
Smeralda
>> Die schönsten Badeziele
Spiaggia
- Strand
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Ombrellone - Sonnenschirm
Sdraio - Liegestuhl
Crema solare - Sonnencreme
Die
Ecke mit dem kleinen Fusionsofen
Info
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Piazza - Risorgimento - Arzachena
Tel.: +39/0789/82624
Fax: +39/0789/81090
Wandlampenapplikation
Glasfragmente
vor der Fusion
Enzo
beim Probelegen
Sardiniaproductions Srl
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Die
Orte an denen Kunstwerke entstehen sind nicht immer romantisch.
Diese Erfahrung bestätigt sich leicht, wenn man durch das Industriegebiet
von Olbia kurvt, um die Werkstatt von Enzo Lizzano zu finden. Aber
das schadet der Passion keineswegs.
Seit 32 Jahren ist Enzo mit dem Werkstoff Glas vertraut und vor
ca. 3 Jahren hat er die "Fusion" entdeckt. Damit erschlossen sich
ungeahnte Möglichkeiten, aus dem transparenten Silizium-Material
Objekte und Kunsgegenstände zu erschaffen.
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Enzo Lizzano:
Glas hat ja eine wunderbare Eigenschaft: Es lässt sich unter
höheren Temperaturen in praktisch jede Form bringen, einzelne
Fragmente verschweissen sich zu einem zusammenhängenden Gebilde.
Während die Glasbläser bei Temperaturen um die 1200 Grad Celsius
mit dem Werkstoff arbeiten, "fusioniere" ich meine Objekte bei
789 Grad.
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Und als erstes
führt uns Enzo daher in die Abteilung in der die Glas-Fusions-Öfen
stehen. Davon hat er zwei: Einen kleinen, der so um die 3kW verbraucht
und einen grossen, der es auf 20kW pro Stunde bringt, wenn er eingeschaltet
ist.
Enzo Lizzano: Der kleinere Fusions-Ofen dient mir oft zum Experimentieren
oder für Einzelstücke, die ganz schnell zwischendurch geliefert
werden müssen. Der andere steht ja manchmal tagelang offen, neue
Stücke werden nach und nach eingelegt. Und erst wenn die maximale
Bestückungsquote erreicht ist, schliessen wir den grossen Ofen.
Und dann läuft der Prozess zwischen 21 und 24 Stunden, bis wir ans
Öffnen gehen können.
Enzo
mit seinem Kollegen am grossen Fusionsofen
Was ist nun eigentlich das Besondere an der Glas-Fusions-Kunst?
Enzo Lizzano: Ausgangspunkt dafür ist natürlich immer der Anwendungsbereich
und die künstlerische Idee. Ein einzelnes Objekt wird prinzipiell
aus mehreren Glasbruchstücken oder sogar vielen Splittern zusammengestellt.
Das ist noch sehr eindrucksvoll an der blauen Sonne zu sehen:
Die zahlreichen Glasfragmente wurden von einem Zentrum ausgehend
im Fusionsofen strahlenförmig neben- und übereinander zusammengelegt,
so dass schon vor der Erwärmung auf fast 800 Grad das beabsichtigte
Resultat im Prinzip vorbestimmt war. Während des Fusionsprozesses
spielt dann aber auch der Zufall mit: Sobald die einzelnen Glasfragmente
im verschlossenen Ofen heiss genug sind, geht ihre Konsistenz vom
harten in den elastischen Zustand über. Die Schwerkraft übernimmt
dabei die Regie, verformt die flexibel gewordenen Splitter je nach
ihrer Lage. Gleichzeitig verschmelzen die einzelnen Bruchstücke
durch die hohen Temperaturen zu einem einzigen Objektkörper. Als
Resultat erhalten wir so stets Unikate und selbst bei 10 Sonnen
in Serie wäre jede unterschiedlich.
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