Immer wieder Sardinien!
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Pausania
>> Berchidda - große Weine und guter
Jazz
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Olivenbaum bei Lago Liscia
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della Luna bei Aggius
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Capo Testa
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Marinella
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- Arzachena
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Smeralda
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Der Nuraghe Prisgiona wurde erst 2009 der Öffentlichkeit zugängig
gemacht. In manchen alten Karten wird er noch als Nuraghe Capichera
bezeichnet, nach dem gleichnamigen Tal

Der Name Prisgiona bedeutet auf galluresisch
"Gefängnis", da die Finder fälschlischerweise
davon ausgingen, dass es sich bei den Gebäuden um eine urzeitliches
Zuchthaus handelte
Reperti - Fundstücke
Resti - Überreste
Cultura - Kultur
Visita guidata - Führung

In den Gängen des Bronzezeit-Baus
Geseco Srl
Die Ausgrabungsstätte von Prisgiona liegt auf der Landstraße
von Arzachena nach Sant'Antonio di Gallura und ist ab Arzachena gut
ausgeschildert. An der Fundstätte betreut ein Team von Fremdenführern
die Besucher. Die Fundstätte ist von Ende März bis Ende
Oktober täglich von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet und
es werden regelmäßige Führungen angeboten.
Info: +39/393 914 79 98, +39/393 914 79 92, +39/393 914 79 95
Email: prisgiona@hotmail.it
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Mehr als 7000 Nuraghen
gibt es wohl auf Sardinien: Es gibt kaum einen Küstenstreifen,
Hügel oder fruchtbares Tal der Insel, wo man nicht auf Überreste
aus der Bronzezeit
stößt. Viele davon sind noch nicht einmal archäologisch
erforscht, sondern versteckt unter Büschen und Hecken. Einige
wiederum liegen frei zugänglich in der Landschaft. Selten sind
Reste der Urzeit-Sarden allerdings im Nordosten
der Insel rund um die Buchten von Palau
und Arzachena.

Prisgiona ist einer der wenigen
Nuraghenfunde rund um Arzachena
Denn rund um die Gegend der heutigen Costa
Smeralda und Palau haben sich
in der Vorzeit vor allem andere Kulturen breit gemacht: Die rätselhafte
„Kultur von Arzachena“ hat hier mit Feenhäusern,
Gigantengräbern und rätselhaften
Steinkistengräbern ganz andere vorzeitliche Zeichen gesetzt
– sie sind kulturell den südkorsischen
Kulturen von Cauria und Filitosa näher als den typisch
sardischen
Nuraghen.

Rundhütten aus der Bronzezeit:
Bisher wurden nur die Behausungen rund um den Hauptturm des Dorfes
freigelegt, Der größte Teil des Nuraghen-Dorfs liegt
jedoch weiterhin unter dichter Macchia verborgen
Eine Ausnahme in der Gegend von Arzachena bildet das Nuraghendorf
La Prisgiona. Forscher gehen davon aus, dass Prisgiona einst die
bedeutendste Nuraghensiedlung Nordostsardiniens
war. Auch seine Architektur, die so genannte Tholos-Bauweise mit
falschem Gewölbe und präzise gearbeiteten Steinquadern,
ist einmalig in der Gallura. Das Bronzezeitdorf
liegt am Rande des fruchtbaren Tals von Caprichera, in dem heute
exklusive sardische Weine
gedeihen. Die Fundstätte wurde 1959 ausgegraben, aber erst
2009 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Alte Nuragher-Behausungen: rund um
den Zentralbau wurden außerdem mehrere bronzezeitliche Häuser
und Werkstätten freigelegt
Um den Hauptturm des Nuraghen haben die Urzeitsarden mindestens
zwei kleinere Türme sowie eine Bastion gebaut. Um diese Bastion
herum befand sich eine Ringmauer, die wohl nicht nur den Zentralbau,
sondern auch eine Versammlungshalle und einen Brunnen schützen
sollte. Die sieben Meter tiefe Quelle führt noch heute Wasser
und an Ihrem Grund wurden Vasenreste und Schmuckstücke gefunden
– eine religiöse Funktion der Wasserquelle wird deshalb vermutet.
Rund um den Zentralbau wurden außerdem mehrere bronzezeitliche
Häuser und Werkstätten freigelegt. Der größte
Teil des Nuraghen-Dorfs liegt jedoch weiterhin verborgen: Die Macchia-Bäume
und Kräuterbüsche des Tals von Caprichera könnten
also noch so manches bronzezeitliche Geheimnis verbergen.
Rundreise
Gallura: türkisblaues Meer neben Mondlandschaft auf einer größeren
Karte anzeigen
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