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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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Ältester Olivenbaum bei Lago Liscia
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Das Schild zum Castello und zum Gigantengrab ist kaum zu übersehen: Auf der Straße von Olbia nach Loiri geht es unweit der Schnellstraßenunterführung rechts ab


 


Der Turm zählte anfangs fünf Stockwerke, von der Aussichtsplattform hatte man gute Sicht auf die Bucht und den Macchiawald in der Umgebung und die Bucht von Olbia.
 

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Ferienhäuser:
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Wie heißt das auf Italienisch?
Torre - Turm
Ponte Levatoio - Fallbrücke
Tomba - Grab, Grabstätte
Roccia - Fels
Reperto - Fund(stück)
Colonna - Säule

 



 

 

 

 

 

 

 

 

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Castello Pedres und Su Monte 'e S'Ape - Pisanisches Wehrkastell und Nuraghen-Grab

Nur wenige Kilometer von Olbia entfernt liegen zwei archäologische Sehenswürdigkeiten, zwischen denen zwitlich Welten liegen: Ein Massengrab der Nuraghenkultur und ein Wehrkastell aus dem Mittelalter sind einen kleinen Zwischenstopp wert.


Zeitreise von der Bronzezeit ins Mittelalter: Die Gigantengräber von Su Monte 'e S'Ape und das Pisanerkastell Pedres (auch Pedreso genannt) liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt







Castello Pedres
Nur etwa dreieinhalb Kilometer von Olbia entfernt auf einem Granithügel thront das Castello Pedres auf einem Granitfelsen über der Bucht von Olbia.
Das ehemalige Wehrkastell ist bis heute wenig erforscht: urkundlich erwähnt wird es zum ersten Mal 1296; der pisanische Stil lässt Baumeister aus der Toskana vermuten.
Das Kastell sollte ursprünglich touristisch erschlossen werden, bisher gibt es aber keine Führungen und das beste: auch keine Ticketschalter. Allerdings ist ein Besuch bei starkem Wind nicht unbedingt empfehlenswert.
Man betritt den Komplex über einen Wehrturm, von dessen ursprünglicher Höhe noch 10 Meter vorhanden sind. Der Eingang befindet sich in 3,75 Metern Höhe und war einst mit einer Zugbrücke versehen, mit der man im Falle eines Angriffs die Burg sichern sollte. Heute kann man die Burg über eine Holztreppe betreten. Um einen Granitfelsen sind zwei mit Wehrmauern versehene Burgplätze angelegt, es gibt mehrere Häuserreste und eine Zisterne zu sehen.






Gigantengräber Su Me 'e S'Ape
Das Gigantengrab Su Monte 'e Su S'Ape liegt zu Füßen des Wehrkastells. Die Grabstätte aus der späten Bronzezeit (ca. 1800-1600 Jahre vor unserer Zeitrechnung) wurde wie auch andere Grabmäler dieser Art auf einem noch viel älteren Massenfriedhof errichtet. Aus dieser überbauten Struktur stammen die Gräben im Inneren der Konstruktion, die von vertikalen Steinplatten eingefasst sind. Eine spätere Nuraghengeneration hat dieses alte Grab einfach mit einem Grabhügel überbaut. Am Eingang der Tomba dei Giganti standen ursprünglich mehrere große Steinstelen, von denen heute nur noch drei an Ort und Stlle stehen. Die Grabkammer wurde mehrfach geplündert und vielleicht auch als Steinbruch benutzt. Nur noch aus einigen wenigen Resten lassen sich die ehemaligen Dimensionen schätzen: Etwa 28 Meter lang und sechs Meter breit war die Grabanlage. Aber nicht nur die Nurgahen nutzen Su Monte 'e Su S'Ape: Fundstücke aus dem 4. Jahrhundert nach Christus weisen auf eine noch viel spätere Nutzung hin.

 

Grundriss der Su Monte 'e Su S'Ape: Im "Korridor" (A) wurden die Toten bestattet. Am Vorplatz des Grabs (B) wurden Opfer dargebracht. Das Bauwerk läuft auf eine Steinstele zu, zu deren Fuß sich eine kleine Tür befand - heute sind von der Stele (D) nur noch Reste zu sehen. Das Grab wurde von Steinen und Erde bedeckt, die von einem Steinkreis (E) eingefasst wurden.

 


Letzte Änderung: 26. Juli 2004


Text: Timo Gerd Lutz, Fotos: Sardiniaproductions Srl

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