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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

>> Villaggio Minerario Ingurtosu
>> Piscinas: Maxi-Dünen und Abraumhalden
>> Klingenrmuseum in Arbus
>> Zwischen Romantik und Kampfgeschwadern - Urlaub an der Costa Verde
>> Montevecchio: Industriearchäologie im Märchenwald
>> Guspini: Hirtenmesser und Basaltsäulen
>>Funtanazza: Abbruchbude in Traumlage
>>Die schönsten Badeziele

Unterkünfte an der Costa Verde
Hotel Le Dune in Piscinas
Ferienhäuser an der Costa Verde
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Unser Tipp:

Ferienwohnungin Torre dei Corsari



Der Pozzo Gal im Besucherbergwerk Ingurtosu e Gennamaria bei Arbus. Foto: Paolo Succu: Industrie-Archäologie auf Sardinien Im Pozzo Gal ist heute ein interaktives Museum zur Geschichte des Bergbaus in Ingurtosu und Gennamari untergebracht



Wie heißt das auf Italienisch?
Ambiente - Umwelt
Dune -
Dünen
Sand - Sabbia
Mare - Meer
Miniera - Bergwerk




Sanddünen von Piscinas in Ingurtosu bei Arbus an der Westküste von Sardinien  Foto: Andrea Behrmann
Die atemberaubenden Dünen von Piscinas d'Ingurtosu: Hier und da liegen verottete Förderwagen verstreut zwischen den goldgelb leuchtenden Sandbergen



Wichtige Adressen:
Comune di Arbus
Via XX Settembre - Arbus
Tel.: +39/070/9759123

Museo del Coltello
Via Roma, 15 - Arbus
Tel.: +39/070/9759220
Web: www.museodelcoltello.it

IGEA SpA
Tel.: +39/0781/491300
Mobil: +39/348.1549556
E-Mail: segr.dir@igeaspa.it
Web: www.igeaspa.it

Die Firma IGEA bietet in den Sommermonaten Führungen in den Bergbaugebieten Ingurtosu, Porto Flavia, Galleria Henry, Serbariu, Monteponi, San Giovanni, Funtana Raminosa und Montevecchio. Besichtigungen außerhalb der Saison auf Anfrage.


Villaggio Minerario di Ingurtosu e Gennamari: Industrie-Archäologie erobert die Westküste

Die Geschichte eines der größten Minendörfer Sardiniens, der Miniera di Ingurtosu e Gennamari, beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Arbeiter und Hilfskräfte, nach genauer Anweisung eines Lord Brassey den Ort Ingurtosu aus dem Boden stampfen und in großem Stil Zink, Blei und Silber abbauen.


Direktionsgebäude der Minen von Ingurtosu und Gennemari an der Costa Verde Sardinien Foto: Francesco Caddeo Das imposante Direktionsgebäude der Minen von Ingurtosu und Gennemari aus dem Jahr 1875 mit Ausblick auf das ganze Ingurtosu-Tal. Von hier oben konnten die Bergwerksdirektoren das voranschreiten der Arbeiten mit einem Blick überprüfen


An den Berghängen bei Arbus, nur wenige Kilometer entfernt von meterhohen Sanddünen und dem blaugrünen Meer lässt der Engländer Brassey später auch Häuser, Geschäfte, Büros, eine Poststelle, eine Schule, ein Krankenhaus mit richtigem OP-Saal und für sich, die Villa Idina errichten. Mitten im Nichts entstand ein Ort in dem später bis zu 1200 Seelen lebten und arbeiteten. Dafür haben die Bergleute ihrem Lord am Eingang der Grubenstadt dann auch eine hohe Stele aus Stein gehauen.


Die Igea Spa bietet Besuchern die Möglichkeit das Direktionsgebäude, den Gal Schacht und das ehemalige Krankenhaus während ihrer Führungen zu besichtigen


Gleich gegenüber thront auf einem Sockel die kleinen Chiesa di Santa Barbara - die Kirche der Grubenarbeiter von Ingurtosu e Gennamari. Die kleine, schmucke Kirche aus Granit stammt aus dem Jahr 1915 und wurde erst vor einigen Jahren renoviert.

Bergwerke, Bergbaugebiete und Minen auf Sardinien auf einer größeren Karte anzeigen


Als die Mineralien nach und nach versiegten und die Arbeit unter Tage Ende der 1960er Jahren eingestellt wurde, machten sich die Grubenarbeiter ernsthaft Sorgen um die Zukunft und verließen den Ort - die Miniera und das Villaggio wurden geplündert und verkamen. Heute, nach mehr als 40 Jahren sieht es im historischen Bergwerk wieder beeindruckend aus: Schmucke Natursteine, getünchte Wände, abgedeckte Schlackehalden. Nach der Restaurierung in den letzten Jahren kann die Grubenstadt in einer Führung erschlossen werden.


Text: Andrea Behrmann, Fotos: Andrea Behrmann, Paolo Succu, Francesco Caddeo. Letztes Update: 22. April 2010


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