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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es
hier Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
Im Pozzo
Gal ist heute ein interaktives Museum zur Geschichte des Bergbaus
in Ingurtosu und Gennamari untergebracht
Ambiente - Umwelt
Dune - Dünen
Sand - Sabbia
Mare - Meer
Miniera - Bergwerk

Die atemberaubenden Dünen von Piscinas d'Ingurtosu:
Hier und da liegen verottete Förderwagen verstreut zwischen den
goldgelb leuchtenden Sandbergen
Comune di Arbus
Via XX Settembre - Arbus
Tel.: +39/070/9759123
Museo
del Coltello
Via Roma, 15 - Arbus
Tel.: +39/070/9759220
Web: www.museodelcoltello.it
IGEA SpA
Tel.: +39/0781/491300
Mobil: +39/348.1549556
E-Mail:
segr.dir@igeaspa.it
Web: www.igeaspa.it
Die Firma IGEA bietet in den Sommermonaten Führungen in den Bergbaugebieten
Ingurtosu, Porto Flavia, Galleria Henry, Serbariu, Monteponi, San
Giovanni, Funtana Raminosa und Montevecchio. Besichtigungen außerhalb
der Saison auf Anfrage.
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Die Geschichte eines der größten Minendörfer Sardiniens,
der Miniera di Ingurtosu e Gennamari, beginnt in
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Arbeiter und Hilfskräfte,
nach genauer Anweisung eines Lord Brassey den Ort Ingurtosu
aus dem Boden stampfen und in großem Stil Zink, Blei und Silber
abbauen.
Das imposante Direktionsgebäude der Minen von
Ingurtosu und Gennemari aus dem Jahr 1875 mit Ausblick auf das ganze
Ingurtosu-Tal. Von hier oben konnten die Bergwerksdirektoren das
voranschreiten der Arbeiten mit einem Blick überprüfen
An den Berghängen bei Arbus, nur wenige Kilometer
entfernt von meterhohen Sanddünen
und dem blaugrünen Meer lässt der Engländer Brassey
später auch Häuser, Geschäfte, Büros, eine Poststelle,
eine Schule, ein Krankenhaus mit richtigem OP-Saal und für
sich, die Villa Idina errichten. Mitten im Nichts entstand
ein Ort in dem später bis zu 1200 Seelen lebten und arbeiteten.
Dafür haben die Bergleute ihrem Lord am Eingang der Grubenstadt
dann auch eine hohe Stele aus Stein gehauen.
Die Igea Spa bietet Besuchern die Möglichkeit
das Direktionsgebäude, den Gal Schacht und das ehemalige Krankenhaus
während ihrer Führungen zu besichtigen
Gleich gegenüber thront auf einem Sockel die kleinen Chiesa
di Santa Barbara - die Kirche der Grubenarbeiter von Ingurtosu
e Gennamari. Die kleine, schmucke Kirche aus Granit stammt
aus dem Jahr 1915 und wurde erst vor einigen Jahren renoviert.
Bergwerke,
Bergbaugebiete und Minen auf Sardinien auf einer größeren Karte
anzeigen
Als die Mineralien nach und nach versiegten und die Arbeit unter
Tage Ende der 1960er Jahren eingestellt wurde, machten sich die
Grubenarbeiter ernsthaft Sorgen um die Zukunft und verließen
den Ort - die Miniera und das Villaggio
wurden geplündert und verkamen. Heute, nach mehr als 40 Jahren
sieht es im historischen Bergwerk wieder beeindruckend aus: Schmucke
Natursteine, getünchte Wände, abgedeckte Schlackehalden.
Nach der Restaurierung in den letzten Jahren kann die Grubenstadt
in einer Führung erschlossen werden.
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Andrea Behrmann,
Paolo Succu, Francesco Caddeo. Letztes Update: 22. April 2010
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