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Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen. Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
Parco Geominerario:
Industrie-Archäologie
Ambiente - Umwelt
Dune - Dünen
Sand - Sabbia
Mare - Meer
Miniera - Bergwerk

Info:
Comune di Arbus
Via XX Settembre - Arbus
Tel.: ++39/070/9759123
Info:
Comune di Guspini
Via Don Minzoni 10 - Guspini
Tel.: ++39/070/97601
Info:
IGEA SpA
Tel.: +39/0781/491300
Mobil: +39/348.1549556
Die Firma IGEA bietet in den Sommermonaten Führungen in den Bergbaugebieten
Porto Flavia, Galleria Henry, Galleria Villamarina, Grotta Santa Barbara,
Funtana Raminosa und Montevecchio;
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Viel Lärm um leere Gebäude und eingekrachte Schächte.
In der Industrie-Archäologie floriert das Geschäft mit
alten Bergwerken und verfallenen Orten. Bisweilen verwahrlost, meist
aber malerisch schön liegen die verlassen Stätten an der
Westküste - zwischen Guspini, Arbus und Fluminimaggiore. Eines
der größten Minendörfer, das "Villaggio Minerario
di Ingurtosu" wurde restauriert. Die Geschichte der "Miniera
di Ingurtosu" beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,
als Arbeiter und Hilfskräfte, nach genauer Anweisung eines
Lord Brassey den Ort Ingurtosu aus dem Boden stampfen und in großem
Stil Zink, Blei und Silber abbauen. An den Berghängen, nur
wenige Kilometer entfernt von meterhohen Sanddünen und dem
blaugrünen Meer lässt der Engländer Brassey später
auch Häuser, Geschäfte, Büros, eine Poststelle, eine
Schule, ein Krankenhaus mit richtigem OP-Saal und für sich
die „Villa Idina“ errichten. Mitten im Nichts entstand Ingurtosu,
ein Ort in dem später bis zu 1200 Seelen lebten und arbeiteten.
Dafür haben die Bergleute ihrem Lord dann auch eine hohe Stele
aus Stein gehauen.
Als die Mineralien nach und nach versiegten und die Arbeit unter
Tage in den 70er Jahren eingestellt wurde, machten sich die Grubenarbeiter
ernsthaft Sorgen um die Zukunft und verließen den Ort - die
"Miniera" und das "Villaggio" wurden geplündert
und verkamen. Heute, nach 30 Jahren sieht es in dem Ort wieder beeindruckend
aus: schmucke Natursteine, getünchte Wände, abgedeckte
Schlackehalden - alles sehr frisch! Es scheint, dass das Großprojekt
"Parco Geominerario" der Westküste nun endlich anläuft.
Das imposante Direktionsgebäude der Minen von
Ingurtosu und Gennemari aus dem Jahr 1875 mit Ausblick auf das ganze
Ingurtosu-Tal. Von hier oben konnten die Bergwerksdirektoren das
voranschreiten der Arbeiten mit einem Blick überprüfen.
Foto: Francesco Caddeo
In Arbus, dem nächstgelegenen eigentlich schmucklosen Städtchen
lockt ein Museum mit einer ganz besonderen Schau. Es ist das "Museo
del Coltello". Meisterwerke der sardischen Messerschmiede und
ein 295-Kilo-Schwert stehen im wirklich schön restaurierten
Museum. Wer sich die Klingen mit krummen Griff mal anschauen möchte,
kann das hier tun: Vier Ausstellungshallen warten auf Besucher und
Bewunderer.
Costa
Verde: Traumhaftes Naturparadies für Groß und Klein auf einer
größeren Karte anzeigen
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