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Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen. Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
www.ferien-in-sardinien.com
www.ferien-in-sardinien.com
Der
Strand von Torre dei Corsari
Ingresso libero - Eintritt frei
BAmbiente
- Umwelt
Dune - Dünen
Sand - Sabbia
Mare - Meer
Miniera - Bergwerk

Info:
Comune di Arbus
Via XX Settembre - Arbus
Tel.: ++39/070/9759123
Info:
Comune di Guspini
Via Don Minzoni 10 - Guspini
Tel.: ++39/070/97601
Info:
IGEA SpA
Tel.: +39/0781/491300
Mobil: +39/348.1549556
Die Firma IGEA bietet in den Sommermonaten Führungen in den Bergbaugebieten
Porto Flavia, Galleria Henry, Galleria Villamarina, Grotta Santa Barbara,
Funtana Raminosa und Montevecchio; 
Die
hohen Dünen bei "Cala Domestica"
Familie Prinesdom
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Urlaub im Juni - da fielen Alaska
und Irland als Reiseziel aus und Portugal wegen der großen
Distanz. Gut vorbereitet haben Maria und Walter sich also für
Sardinien entschieden und dabei Bekanntschaft mit verrückten
Autofahrern, Schafen, Strandmücken, traumhaften Sonnenuntergängen
und Jagdgeschwadern gemacht.
Auf Entdeckungstour an der "Costa Verde". Von unserem
Ferienhaus in "Torre dei Corsari" fuhren wir nach Funtanazza,
Richtung Strand. Ein verlassenes Hotel direkt an der Küste,
schon leicht verfallen, umgeben von einem halb verwilderten Garten,
rief in mir sofort den Film "Shining" von Stephen King
wach. Unheimlich, bedrohend, beklemmend - trotz Sonnenschein. Ich
stellte mir vor, wie das alles bei Regen, Sturm und Dunkelheit wirken
muss. Also schnell runter zum Strand. Auf den schwarzen Lavafelsen
haben wir uns kurz niedergelassen, dabei aufs noch bewegte Meer
hinausgeträumt, und dem Kampf zwischen den Felsen und dem gepeitschten
Meer zugeschaut. Wie wir später noch erfahren sollten kam der
unangenehme Geruch, der in der Luft hing, von dem verfaulten Seetang.
Die Fischer behaupten, dass das ein Zeichen für fischreiches
Gewässer ist. Etwas unangenehm empfanden wir eine Festveranstaltung
von Sandfliegen, die an diesem Strand offensichtlich eine gröbere
Feier abhielten und uns damit verjagten. Weiter ging’s bis Piscinas.
Irgendwann endete die Asphaltstraße. Von Abenteuerlust gepackt,
beschlossen wir aber der Schotterstrasse zu folgen, egal wo sie
uns hinführt. Durch zwei Wasserfurten hindurch, mitten in die
fünfzig bis hundert Meter hohen Sanddünen hinein. Als
wir schon glaubten, das war’s, öffnete sich vor uns ein sehr
sehr breiter Sandstrand. Ein umgebauter Verladebahnhof für
die nahen, mittlerweile aufgelassenen Bergwerke, wird als Hotel
geführt. Kaum
zu glauben, was sich die Sarden alles einfallen lassen um Ihre Urlauber
zufrieden zu stellen. Nicht nur tolles Wetter, Wärme, Meeresrauschen,
ganz leichter Wind und strahlendblauer Himmel ohne Wolken werden
angeboten. Am darauffolgenden Tag überraschten sie uns mit
Gratisflugvorführungen der italienischen Luftwaffe. Und das
alles zum Nulltarif. Langsam wird uns klar, warum in der Nähe
ein militärisches Sperrgebiet in der Karte eingezeichnet ist.
Zweier- bis Vierer-Staffeln kommen so alle zwei Stunden für
einige Runden vorbei. Angeblich gibt’s während der Sommermonate
ein Flugverbot. Das ist aber für uns momentan nicht sehr tröstlich.
Dafür ist wirklich interessant einmal zuzuschauen, Jets im
Sturzflug und bei Scheinangriffen zu beobachten. Nur jeden Tag ist
schon ein bisschen zuviel. Aber damit wäre auch der einzige
negative Punkt dieses Urlaubs abgehandelt. Nachdem uns der Strand
vom Balkon aus verliebt von links angeglitzert und die Sanddünen
von rechts auch zum Erkunden eingeladen hat, entschieden wir uns
für eine kleine Dünenwanderung. Unbeschreiblich schön,
am einsamen Strand entlangzuwandern, kleine Muscheln und herzförmige,
glatt geschliffene Steine einzusammeln. Das Meer hat sich total
beruhigt, keine Wellen mehr, sanft ganz sanft kriecht das warme
Wasser am Strand entlang. Verführerisch und einladend, ich
kann nicht widerstehen, ich muss hinein. Bis zu den Knien wandere
ich im Wasser den Felsen entgegen. Hand in Hand klettern wir über
die Felsen, von Bucht zu Bucht. Jede für sich eine kleine eigentümlich
bizarr zerklüftete Welt. An der "Punta de S’Aschivoni"
türmt sich ein mächtiger Felsen gegen das Meer. Eigentlich
hatten wir vor bis zu diesem Felsen zu wandern, aber ein hoher Stacheldrahtzaun,
der uns auf ein militärisches Sperrgebiet hinweist, verhindert
dies. Macht auch nichts, zurück Richtung Haus. Wir biegen in
die mächtigen Sanddünen, für die die "Costa
Verde" bekannt ist, ein. Der Sand zum Teil prickelhart, dann
wieder weich wie Treibsand vermittelt uns das Gefühl mitten
in der Wüste zu sein. Die Sonne knallt förmlich auf uns,
kleine Eidechsen von uns aufgescheucht, laufen davon. Die letzte
große mächtige Düne liegt vor uns. Tolles Gefühl
im Sand bergab zu rutschen zu stolpern zu laufen. Der Weg zum Haus
ist erreicht.
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