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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

>> Villaggio Minerario Ingurtosu
>> Piscinas: Maxi-Dünen und Abraumhalden
>> Klingenrmuseum in Arbus
>> Zwischen Romantik und Kampfgeschwadern - Urlaub an der Costa Verde
>> Montevecchio: Industriearchäologie im Märchenwald
>> Guspini: Hirtenmesser und Basaltsäulen
>>Funtanazza: Abbruchbude in Traumlage
>>Die schönsten Badeziele



Unterkünfte an der Costa Verde
Hotel Le Dune in Piscinas
Ferienhäuser an der Costa Verde
Hotel an der Costa Verde

Unser Tipp für Arbus:

Bed & Breakfast Il Quinto Moro

Die Dünenlandschaft von Piscinas Costa Verde Sardinien
Die Dünenlandschaft von Piscinas


Dünen in Piscinas, Cosat Verde Sardinien Foto
Der wunderschöne knapp sieben Kilometer lange Sandstrand von Piscinas


Wie heißt das auf Italienisch?
Ambiente - Umwelt
Dune -
Dünen
Sand - Sabbia
Mare - Meer
Miniera - Bergwerk




In den ehemaligen Zink- und Bleilagerhallen am Strand von Piscinas ist heute das Hotel Le Dune untergebracht





Abraumhalden am Rio Piscinas Sardinien Foto
Abraumhalden am Rio Piscinas bei Arbus an der wunderschönen Costa Verde


Abraumhalden am Rio Piscinas Sardinien Foto Costa Verde
Mit den Aufschüttungen entledigte man sich des wertlosen Materials aus dem Tagebau Ingurtosu und Gennamarie

Wichtige Adressen:
Comune di Arbus
Via XX Settembre - Arbus
Tel.: +39/070/9759123

Museo del Coltello
Via Roma, 15 - Arbus
Tel.: +39/070/9759220
Web: www.museodelcoltello.it

IGEA SpA
Tel.: +39/0781/491300
Mobil: +39/348.1549556
E-Mail: segr.dir@igeaspa.it
Web: www.igeaspa.it

Die Firma IGEA bietet in den Sommermonaten Führungen in den Bergbaugebieten Ingurtosu, Porto Flavia, Galleria Henry, Serbariu, Monteponi, San Giovanni, Funtana Raminosa und Montevecchio. Besichtigungen außerhalb der Saison auf Anfrage.
Dune di Piscinas d'Ingurtosu: Goldgelbe Dünen und Abraumhalden

Bei Arbus entlang der Costa Verde erstrecken sie sich die Dune di Piscinas d'Ingurtosu: Goldgelb leuchtende Sandberge, die bis ins Unendliche zu reichen scheinen. Verstreute Wacholderbüsche krallen sich mit ihren Wurzeln in die Sandberge. Nur sie haben den langsam wandernden Dünen etwas entgegenzusetzen, denn der vor allem im Winter treibt der hier kräftig wehende Mistralwind die Sandkolosse langsam aber sicher in Richtung Land. Im Windschatten der uralten Wacholdersträucher gedeihen noch ein paar einzelne Mastix- und Ginsterbüsche - sonst gibt es nur Sand weit und breit.

Maxi-Düne an der Costa Verde Piscinas Foto Atemberaubende Dünenlandschaft bei Arbus an der wunderschönen Costa Verde


Zwei kleine Bachläufe graben ihren beschwerlichen Weg durch die Dünenlandschaft: Der Rio Piscinas und der Rio Naracauli sind die einzigen Wasserquellen der Gegend. Ansonsten ernähren sich die Pflanzen vor allem von der Luft, die der feuchte Mistralwind vom Meer in die Dünen treiben und deren Wassertropfen auf den Blättern der Büsche kondensieren.
Die Dünen von Ingurtosu reichen bis an das tiefblaue Meer heran und bilden einen der schönsten Strände der Insel. An dem knapp acht Kilometer langen Sandstrand von Piscinas findet man selbst im Hochsommer ein einsames Plätzchen und eine Düne für sich. Doch auch die Zivilisation hat hier Einzug gehalten: Zwei Strandbars und ein gebührenpflichtiger Parkplatz stehen für die Besucher bereit.



Die Dünen von Piscinas gehören zu den höchsten Dünen Europas

Früher war der Spiaggia di Piscinas aber auch Endstation für Erze und Bodenschätze aus dem Bergwerk von Ingurtosu und Gennamari. Heute zeugen nur noch ein verwitterter Kai, ein paar Bahngleise mit Lohren und das ehemalige Lagerhaus von der bewegten Vergangenheit von Piscinas als Warenumschlagplatz. In den sandfarbenen Gebäuden direkt am Strand wurde Blei- und Zinksulfit gelagert, bis es mit Transportschiffen in alle Welt verschifft wurde.


Verlassene Zink- und Bleiminen im Tal des Rio Piscinas
Die alte Waschanlage des ehemaligen Bergwerkes von Ingurtosu und Gennamari im Tal des Rio Piscinas


Die ehemaligen Lagerstätten am Meer sind nicht die einzigen Spuren der langen Bergbaugeschichte dieses Gebietes. Im Tal des Rio Piscinas, dessen Wasser sich heute noch manchmal von Mineralien und Metallstaub rostrot färbt, stehen die Skelette der einstigen Industrieanlagen: Blei- und Zinkminen, Fördertürme und -bänder, riesige, verfallene Industriehallen mit romanisch inspirierten Rundbögen, einsam in den Himmel ragende Essen und graue Abraumhalden sind ein Musterbeispiel sardischer Industriearchitektur.
Die Region Sardinien und das Kulturministerium in Rom wollen die alten Industrieanlagen als Denkmäler erhalten: Bereits 2006 hat Italien die Aufnahme der Überreste des sardischen Bergbaus im Sulcis-Iglesiente und an der Costa Verde in die UNESCO-Welterbeliste beantragt, in die nur Stätten aufgenommen werden, die herausragende universelle Bedeutung aus historischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen haben.


Sardinien: Costa Verde - die schönsten Strände und Badeziele auf einer größeren Karte



Text: Andrea Behrmann, Timo G. Lutz. Fotos: Timo G. Lutz. Zuletzt aktualisiert: 28. April 2010


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