Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum
Beispiel:
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Das Städtchen Pula
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Sagra di S. Efisio
Scavo
- Ausgrabung
Porto - Hafen
Colonna - Säule
Foro - Forum
Tempio - Tempel
Capo - Kap
Gita - Ausflug

Mosaikdetail
in Nora
Info:
Ausgrabungsstätte
Nora
Cop.Tur
Corso Vittorio Emanuele - Pula
Tel.: +39/070/9209610 oder 9209138
Info:
Laguna di Nora
Tel.: +39/070/9209544
E-Mail: lagunanora@tiscalinet.it
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Eine der größten Attraktionen von Pula ist die außerhalb des Dorfes
gelegene antike Stadt Nora, die mit den Stadtbuslinien 1 und 2 leicht
zu erreichen ist und auch über genügend Parkplätze verfügt. Auf
einer schmalen Halbinsel gelegen, sind Teile der antiken Siedlung
im Meer versunken. Aus der phönizischen Gründungszeit der Stadt
um das 9. Jahrhundert v.Chr. ist nicht viel erhalten geblieben.
Das berühmteste Zeugnis dieser Zeit ist die "Stele von Nora": auf
ihr wird zum ersten Mal der Name "Sardinien" erwähnt. Die Säule
steht heute im Nationalmuseum in Cagliari.
Auch aus der Zeit der karthagischen Besiedlung der Stadt ist nur
wenig bekannt. Die meisten Relikte, die heute in Nora zu sehen sind,
stammen aus der Zeit der Römer, die die Stadt ab 238 v. Chr. besetzten
und sie zum Sitz des römischen Statthalters in Sardinien machten
- nicht ohne die alte Stadt fast vollständig zu überbauen. Die Wellen
des Meeres reichen bis an die antiken Thermen heran und holen sich
bis heute noch Teile der antiken Hinterlassenschaften.

Säulen
auf der Aussgrabungsstätte Nora
Übriggelassen haben sie unter anderem ein Theater sowie Tempel,
Thermen und Privatvillen mit gut erhaltenen Mosaikfußböden. Immer
wieder ragt eine antike Säule empor, und unter den Pinienbäumen
an der Ausgrabungsstelle kann man sich von der Sonne erholen.
Größere Kartenansicht
Über der antiken Stadt erhebt sich, an der Spitze der Halbinsel,
ein Sarazenenturm aus dem 16. Jahrhundert, der auf den Resten der
phönizischen Akropolis steht. Vermutlich waren es die Vandalen,
die Nora im 6. Jahrhundert besetzten und den raschen Niedergang
der Stadt auslösten. Erst 1889 wurden die Überreste von einer Springflut
an der Küste der Halbinsel freigelegt. Unweit der archäologischen
Ausgrabungsstätte lädt der Strand von Nora zum Baden mit Blick auf
die antiken Steinhaufen ein.
Text: Andrea Behrmann, aktualisiert von Timo
Lutz. Fotos: Paolo Succu
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