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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Die Ortschaft Chia

>> Spaß am Urlaub im Herbst




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Wie heisst das auf Italienisch?
Strada - Strasse
Panoramica - Panoramastrecke
Curve - Kurven
Mare - Meer
Costa - Küste
Capo - Kap
Gita - Ausflug


Der Sarazenenturm von Capo Malfatano


Wichtige Adressen:
Info: Ente Provinciale
per il Turismo EPT

Piazza Deffenu, 9 - Cagliari
Tel.: +39/070/604241 oder 240200

Felsbuchten, Traumstrände und Panoramablicke - an der Küste von Chia bis Porto Teulada entlang

Die Costa del Sud, die "Südküste" Sardiniens, zählt zu den schönsten Küstenstreifen der Insel. Wenige Kilometer entfernt vom Touristenzentrum Pula erstreckt sich die etwa 20 Kilometer lange Panoramastrecke von Chia bis Porto Teulada. An der Küste verläuft eine gut ausgebaute Straße mit zahlreichen Parkbuchten an den schönsten Aussichtspunkten. Der Küstenabschnitt lässt sich auch auf einem nicht markierten Wanderweg entdecken, der allerdings zum Teil an der Straße entlang führt.

Die Panoramastrecke von Chia nach Porto Teulada bietet wunderschöne Ausblicke

Hinter der Traumbucht "Baia Chia" beginnt die malerische Strecke. Bizarre Steilufer wechseln sich mit kleinen Strandbuchten ab, an denen sich auch schon mal eine Herde Kühe in der Sonne räkelt. Die gut ausgebaute, abwechselnd steil aufwärts und wieder abwärts führende Straße hält immer wieder einmalige Ausblicke bereit: hinter einem Hügel eröffnet sich ganz unerwartet der Blick über die zerklüftete Küste, über den feinen Sandstrand von Teuredda und das leuchtend hellblaue Wasser bis hin zum Capo Malfatano, wo überlegen ein alter Sarazenenturm thront, zu dem ein kleiner Pfad führt. Das Hinterland ist von wilder Macchia bewachsen, deren Zistrosen-, Ginster-, Myrten- und Wacholdersträucher im Frühjahr wie auf einer Modelleisenbahnanlage verstreutes Islandmoos wirken. Hinter dem Kap eröffnet sich der Blick auf die Küste zum Capo Teulada, das seit den fünfziger Jahren militärisches Sperrgebiet ist. Hier finden sich auch einige wenige Hotels, wie das im Juni 2001 teilweise abgerissene "Grand'Hotel Baia delle Ginestre". Diese touristischen Zugeständinisse stören jedoch nicht weiter die Postkartenidylle aus Granitlandschaften und kleinen Felsinseln, die sich aus dem türkisblauen Wasser erheben. Die Südküste Sardiniens ist das wärmste Gebiet der Insel - hier ist man Afrika am nächsten. Von dem weniger als 200 Kilometer entfernten Kontinent weht im Sommer der warme und staubige Scirocco ungebremst über die Felsküsten und feinen Sandstrände.


Timo Lutz

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