Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum
Beispiel:
>> Die Ortschaft Chia
Wie heißt
das auf Italienisch?
Strada
- Strasse
Panoramica - Panoramastrecke
Curve - Kurven
Mare - Meer
Costa - Küste
Capo - Kap
Gita - Ausflug

Der
Sarazenenturm von Capo Malfatano
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Die Costa del
Sud, die "Südküste" Sardiniens, zählt zu den schönsten
Küstenstreifen der Insel. Wenige Kilometer entfernt vom Touristenzentrum
Pula erstreckt sich
die etwa 20 Kilometer lange Panoramastrecke von Chia
bis Porto Teulada.
An der Küste verläuft eine gut ausgebaute Straße
mit zahlreichen Parkbuchten an den schönsten Aussichtspunkten.
Der Küstenabschnitt lässt sich auch auf einem nicht markierten
Wanderweg entdecken, der allerdings zum Teil an der Straße
entlang führt.
Die
Panoramastrecke von Chia nach Porto Teulada bietet wunderschöne
Ausblicke
Hinter der Traumbucht Baia Chia beginnt die malerische
Strecke. Bizarre Steilufer wechseln sich mit kleinen Strandbuchten
ab, an denen sich auch schon mal eine Herde Kühe in der Sonne
räkelt. Die gut ausgebaute, abwechselnd steil aufwärts
und wieder abwärts führende Straße hält immer
wieder einmalige Ausblicke bereit: hinter einem Hügel eröffnet
sich ganz unerwartet der Blick über die zerklüftete Küste,
über den feinen Sandstrand
von Teuredda und das leuchtend hellblaue Wasser
bis hin zum Capo Malfatano, wo überlegen ein
alter Sarazenenturm thront, zu dem ein kleiner Pfad führt.
Größere Kartenansicht
Das Hinterland ist von wilder Macchia bewachsen, deren Zistrosen-,
Ginster-, Myrten- und Wacholdersträucher im Frühjahr wie
auf einer Modelleisenbahnanlage verstreutes Islandmoos wirken. Hinter
dem Kap eröffnet sich der Blick auf die Küste zum Capo
Teulada, das seit den 1950-er Jahren militärisches
Sperrgebiet ist. Hier finden sich auch einige wenige Hotels. Diese
touristischen Zugeständinisse stören jedoch nicht weiter
die Postkartenidylle aus Granitlandschaften und kleinen Felsinseln,
die sich aus dem türkisblauen Wasser erheben. Die Südküste
Sardiniens ist das wärmste Gebiet der Insel - hier ist man
Afrika am nächsten. Von dem weniger als 200 Kilometer entfernten
Kontinent weht im Sommer der warme und staubige Scirocco ungebremst
über die Felsküsten und feinen Sandstrände.
Text: Timo Lutz. Fotos: Paolo Succu
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