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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Der "Matrimonio Selargino"
>> Das Eisenbahnmuseum in Monserrato



Unterkünfte im Campidano:
Ferienwohnung Rosa bei Quartu
B&B Villa Maria in Cagliari
Villen in Torre delle Stelle

Unser Tipp:

Ferienwohnung Egidiana bei Cagliari


Sardinien, Boomtown  Quartu Sant'Elena Foto: Paolo Succu
Boomtown Quartu Sant'Elena



Wie heißt das auf Italienisch?
Sobborgo - Vorstadt
Abitanti - Einwohner
Artigianato -
Handwerk
Museo -Museum
Casa - Haus
Loggiato - Laubengang

Wichtige Adressen:
Comune di Quartu S. Elena
Via Eligio Porcu - 09045 Quartu S.E.
Tel.: ++39/070/86011

Quartu S. Elena - drittgrößte Stadt der Insel

Die meisten Touristen haben die nordöstlich von Cagliari gelegene Stadt nie gesehen. Quartu Sant'Elena ist sicherlich nicht atemberaubend, dem flüchtigen Besucher zeigt sie die Scheußlichkeiten des sardischen Städtebaus aus den 1970-er und 1980-er Jahren.
Die Stadt hat in den letzten Jahren einen unberechenbaren Zuwachs an Einwohnern aus der Umgebung erlebt. Doch um einiges kann man Quartu beneiden: um das angenehm mediterrane Klima, den langen weißen Sandstrand, den exquisiten Wein, das Kunsthandwerk und das idyllische Hinterland mit dem Parco dei Sette Fratelli.
Der Name Quartu erinnert einen übrigens daran, wo man ist: vier römische Meilen entfernt von der Inselhauptstadt Cagliari.


Sardinien, die Sa Domu de Farra in Quartu Sant'Elena Foto: Paolo Succu
Die Sa Domu de Farra in Quartu Sant'Elena


Eine historische Tour durch die Boomtown sollte umbedingt zu Sa Domu de Farra in der Via Eligio Porcu führen. Das Haus, wo früher das gemahlene Korn verarbeitet wurde, ist heute in ein privates Museum umgewandelt worden. Antike Werkzeuge und vieles mehr gibt es hier zu sehen.
Doch Quartu hat noch mehr schöne Seiten. Hier läuft man an den typisch sardischen Häusern vorbei, den Case Campidanesi. Viele dieser Häuser haben noch den alten Laubengang Sa Lolla, eine Art spanischer Patio am Ende des rechteckigen Hofes. Die Ornamentik und Blumenpracht lassen leicht vergessen, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch heute noch nicht reich ist. Arbeit ist knapp: Sardinien hat kaum Industrie.
Sehenswert sind außerdem die Pfarrkirche von Sant'Elena im Stadtzentrum, die Kapuzinerkirche aus dem 11. - 13. Jahrhundert und die Friedhofskirche aus dem 13. Jahrhundert.
Doch am verlockendsten ist das Hinterland, abseits der Touristenpfade: auf dem Monte dei Sette Fratelli gibt es inmitten der Eichenwäldchen noch immer einsame Stellen und Wege auf denen man seltene Pflanzen und Tiere bewundern kann.
Dicht an Quartu Sant'Elena und Cagliari grenzen noch andere, wenn auch kleinere Vororte an: Pirri, Quartucciu, Selargius und Monserrato.
Beim Schlendern durch schmale Seitenstraßen, fällt dem Besucher auf, dass die ehemaligen Bauerndörfer trotz zunehmender Entwicklung ihre archaische Vergangenheit noch nicht losgeworden sind. In Selargius findet alljährlich im September der Matrimonio Selargino statt, da kann man beste sardische Tradition genießen.
Und in Monserrato gibt es ein kleines Eisenbahnmuseum, da können sich Bahnfreunde über die Anfänge der sardischen Schmalspurbahn dokumentieren.

Text: Andrea Behrmann. Foto: Paolo Succu


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