Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Die
Torre dell'Elefante im Castello
>> Die Via Roma am Hafen
>> Das Antico Caffé
in der Piazza
>> Costituzione
>> Das römische Amphitheater
>> Der botanische Garten
>> Das
Archäologische Museum
>> Das
Eisenbahnmuseum
>> Die
Galleria Comunale d'Arte
>> Die
Pinacoteca Nazionale
>> Stadtbesichtigung mit der kleinen
Bahn
>> Das
Fest des Sant'Efisio
>> Technische Hilfen für
behinderte
>> Menschen
www.ferien-in-sardinien.com
Wie heisst das auf Italienisch?
Spiaggia
- Strand
Sabbia - Sand
Scogli - Felsen
Acqua - Wasser
Cristallino - Kristallklar
Alghe - Algen
Conchiglia - Muschel
Onda - Welle
Ombrellone - Sonnenschirm
Sdraio - Liegestuhl
Crema solare - Sonnencreme
Holger Böhme,
Paolo Succu, Timo G. Lutz

Vorne schwarz, hinten weiß: Die "Sabbia nera" sorgte
für Aufregung unter den Cagliaritanern
Info
ESIT Cagliari
Via
Mameli - 09100 Cagliari
Telefon: +39/070/60231
Freecall: 800013153 (Nur von Italien)
Servicenummern, die mit der Vorwahl 800 beginnen, sind für die
Anrufer kostenfrei
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Die Cagliaritaner sind
stolz auf ihren kilometerlangen feinen weißen Sandstrand.
Am Wochenende flaniert man an den vielen kleinen "Baretti"
entlang und schaut den Surfern und Seglern zu oder beobachtet die
braungebrannten Badegäste, die sich mit ihren gestählten
Luxuskörpern und engen Bikinis zu überbieten versuchen.
Am südlichen Ende des Poetto thront die "Sella del Diavolo"
- ein Berg, der seiner Form wegen von den Einheimischen "Teufelssattel"
genannt wird. Ihm zu Füßen liegt der kleine Yachthafen
"Marina Piccola", der allabendlich zur Flaniermeile wird.
Sonne, Sand und Sonnenschirm: der längste Sandstrand einer
europäischen Großstadt überhaupt ist Dreh- und Angelpunkt
des cagliaritanischen Lifestyle
Den schönsten Blick auf den Strand hat,
wer sich ihm tagsüber mit dem Flugzeug nähert, wenn die
Luft klar ist wie Glas und die Sonne scheint. Nur von oben kann
man sehen, wie endlos lang der
Poetto ist. Keine gewaltigen Appartement- und
Hotelanlagen stören das Bild. Am schönsten ist der Strand
in der Vor- und Nachsaison, dann gehört er nämlich den
Cagliaritanern und den nur wenigen Besuchern. In der Saison ist
er hingegen vollkommen überlaufen. Um das tägliche Verkehrschaos
zu mildern, wurden in jüngster Zeit Parkplätze neu angelegt
und die Hauptstraße verlegt und ausgebaut. In den letzten
Jahren hat die Beach-Kultur des Poetto einen Aufschwung erlebt.
Man begann mit sportlichen Aktivitäten und Veranstaltungen
aller Art - heute ist der Poetto trendy - für Familien mit
brüllenden und schmollenden Kids, für Horden von Jugendlichen,
für Liebespaare, für Aktiv-Sportler, für schrille
Typen und für ältere Menschen, die nur beim Zuschauen
schon eine Verjüngungskur erleben.
Abends ist der Poetto trotz fehlender Strandpromenade eine Flaniermeile.
Die Massen pendeln von einer Strandkneipe zur anderen: In fast jedem
der "Baretti" wird abends Livemusik zum Besten gegeben.
Und gerade darum werden die Cagliaritaner beneidet: um ihr Nachtleben
und ihren Lifestyle, der sich im Sommer hier abspielt.
In den letzten Jahren sind die riesigen Dünen und die kunterbunten
Badehäuser, die den Poetto einst schmückten, verschwunden.
Die Badehäuser wurden auf Beschluss der Gemeinde abgebaut,
die Dünen hat der Wind unberechenbar auf die angrenzende Straße
gefegt. Zeit zum Eingreifen, dachte sich die Verwaltungsspitze und
hat im Frühjahr 2002 angeordnet, neuen Sand am Poetto anzuhäufen.
Mit einem holländischen Sandbagger wurden 350 Tausend Kubikmeter
Sand auf den zur Gemeinde Cagliari gehörenden Strandabschnitt
geladen. Die Folgen sind verheerend: Der aufgeschüttete Sand
ähnelt eher Kies, ist durchsetzt von Steinen und hat eine grau-schwarze
Farbe. Nur noch am Abschluss des jetzt doppelt so breiten Strandes
ist zu sehen, wie der Poetto vorher war: heller weicher Pulversand.
Natürlich gingen die Cagliaritaner auf die Barrikaden: mit
Protesten, Petitionen und Prozessen wird versucht, das Unmögliche
doch noch möglich zu machen: dem Poetto seinen alten Sand wieder
zurückzugeben.
bearbeitet von Timo G. Lutz
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