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Neu eröffnet hat das kleine Dommuseum neben dem Dom in der Via Fossario.
In 5 Sälen werden einige Objekte aus dem Domschatz (Gemälde, Silberschmuck,
sakrale Gegenstände) präsentiert. Außerdem finden wechselnde Ausstellungen
statt. Allerdings wird das Museum in den Wintermonaten 2005/2006 wegen
Bauarbeiten geschlossen sein. Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 13.00
Uhr und 16.30 - 19.30 Uhr
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Der Dom wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert von den Pisanern
im pisanischen Stil errichtet. Die Kirche stellt ein Konglomerat
aus zahlreichen Um- und Ausbauten dar, denn bereits im 14. Jahrhundert
erfolgten an der Außenfront Umbauten im katalanisch-gotischen
Stil. Danach errichteten die Spanier eine barocke Fassade (von der
noch Reste hinter dem Dom-Museum gelagert sind). Diese wurde schließlich
1933 abgerissen und wieder nach den alten pisanischen Plänen
hergerichtet, das heißt die heutige Fassade ist nicht antik.
Original erhalten sind hingegen die Portale der Seitenschiffe (links
pisanisch, rechts gotisch) und der Campanile (Glockenturm). Über
dem Türsturz des Hauptportals ist ein römischer Sarkophag
eingemauert.

Dom
Santa Maria di Castello: Stilmix verschiedener Epochen
Das Innere des Doms überwältigt mit üppigem
Barock. Neben dem kunstvoll gefliesten Boden aus Buntmarmor, dem
Altar mit Steinintarsien, den Deckengemälden und sakralen Skulpturen
sind vor allem das Altarbild „Retablo della Crocifissione“ mit einer
Darstellung der Kreuzigung und der thronenden Madonna von 1528/
30 sowie die Marmorkanzel des Bildhauermeisters Guglielmo aus der
Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnenswert. Letztere stand ursprünglich
im Dom zu Pisa und wurde im 14. Jahrhundert als Geschenk der Pisaner
für den Dom nach Cagliari gebracht. Die in zwei Teile gesägte
Kanzel mit Szenen aus dem Leben Jesu gilt als eines der herausragendsten
Werke pisanischer Kunst auf Sardinien. Vier steinerne Löwen,
die ursprünglich die Kanzel trugen, flankieren nun den Hauptaltar.
Erwähnenswert ist auch die Krypta. Das Gewölbe ist mit
600 Rosetten verziert, keine gleicht der anderen. Es beherbergt
Grabkammern mit den Überresten von fast 300 Toten, die im 17.
Jahrhundert von der Kirche Basilica di San Saturno in die Krypta
umgebettet wurden.
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