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Sightseeing in Cagliari
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Rundgang durchs Castello-Viertel
Fotogalerie: Impressionen aus Castello
Das Antico Caffé in der Piazza Costituzione: wo sich Herr Dottore und Touristen treffen
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Palazzo Boyl: Herrenhaus und Kanonenkugeln
Torre dell'Elefante und Torre S. Pancrazio: Pisanische Militärarchitektur
Dom Santa Maria di Castello: Stilmix und zersägte Kanzel
Palazzo di Città: Das ehemalige Rathaus der Stadt
Palazzo Viceregio: Fresko durch die sardische Geschichte
Das römische Amphittheater: Platz für ganz Cagliari!
Der botanische Garten: Oase der Ruhe
Piazza Yenne: Carlo Felice und Cappuccino
   


 



Neu eröffnet hat das kleine Dommuseum neben dem Dom in der Via Fossario. In 5 Sälen werden einige Objekte aus dem Domschatz (Gemälde, Silberschmuck, sakrale Gegenstände) präsentiert. Außerdem finden wechselnde Ausstellungen statt. Allerdings wird das Museum in den Wintermonaten 2005/2006 wegen Bauarbeiten geschlossen sein. Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 13.00 Uhr und 16.30 - 19.30 Uhr










Dom Santa Maria di Castello: Stilmix und zersägte Kanzel


Der Dom wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert von den Pisanern im pisanischen Stil errichtet. Die Kirche stellt ein Konglomerat aus zahlreichen Um- und Ausbauten dar, denn bereits im 14. Jahrhundert erfolgten an der Außenfront Umbauten im katalanisch-gotischen Stil. Danach errichteten die Spanier eine barocke Fassade (von der noch Reste hinter dem Dom-Museum gelagert sind). Diese wurde schließlich 1933 abgerissen und wieder nach den alten pisanischen Plänen hergerichtet, das heißt die heutige Fassade ist nicht antik. Original erhalten sind hingegen die Portale der Seitenschiffe (links pisanisch, rechts gotisch) und der Campanile (Glockenturm). Über dem Türsturz des Hauptportals ist ein römischer Sarkophag eingemauert.




Dom Santa Maria di Castello: Stilmix verschiedener Epochen


Das Innere des Doms überwältigt mit üppigem Barock. Neben dem kunstvoll gefliesten Boden aus Buntmarmor, dem Altar mit Steinintarsien, den Deckengemälden und sakralen Skulpturen sind vor allem das Altarbild „Retablo della Crocifissione“ mit einer Darstellung der Kreuzigung und der thronenden Madonna von 1528/ 30 sowie die Marmorkanzel des Bildhauermeisters Guglielmo aus der Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnenswert. Letztere stand ursprünglich im Dom zu Pisa und wurde im 14. Jahrhundert als Geschenk der Pisaner für den Dom nach Cagliari gebracht. Die in zwei Teile gesägte Kanzel mit Szenen aus dem Leben Jesu gilt als eines der herausragendsten Werke pisanischer Kunst auf Sardinien. Vier steinerne Löwen, die ursprünglich die Kanzel trugen, flankieren nun den Hauptaltar.
Erwähnenswert ist auch die Krypta. Das Gewölbe ist mit 600 Rosetten verziert, keine gleicht der anderen. Es beherbergt Grabkammern mit den Überresten von fast 300 Toten, die im 17. Jahrhundert von der Kirche Basilica di San Saturno in die Krypta umgebettet wurden.







 

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