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Wie
heißt das auf Italienisch?
Spiaggia
- Strand
Sabbia - Sand
Scogli - Felsen
Acqua - Wasser
Cristallino - Kristallklar
Alghe - Algen
Conchiglia - Muschel
Onda - Welle
Ombrellone - Sonnenschirm
Sdraio - Liegestuhl
Crema solare - Sonnencreme

Divana surft seit elf Jahren und
kennt fast alle Spots der Insel
Info
ESIT Cagliari
Via
Mameli - 09100 Cagliari
Telefon: +39/070/60231
Freecall: 800013153 (Nur von Italien)
Servicenummern, die mit der Vorwahl 800 beginnen, sind für die
Anrufer kostenfrei
Sonnenstühle unter Wasser an der Twist-Bar
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Anfang Dezember 2003
in Cagliari: Starker Scirocco-Wind bläst über den Süden
der Insel. In Böen fegt die afrikanische Luftströmung
mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde durch Cagliari. Entwurzelte
Bäume und losgerochene Äste auf den Hauptstraßen
verursachen Schäden und sorgen für chaotische Verkehrsverhältnisse.
Am Poetto, dem Hausstrand der Inselhauptstadt, hat die starke Brandung
ganze Strandabschnitte unter Wasser gesetzt. Die hohen Wellen reichen
bis an die Strandpromenade.
Einen Tag später: Die Schäden des Unwetters sind noch
in der ganzen Stadt zu sehen, doch das Wetter hat ins andere Extrem
umgeschlagen: Sonnenschein und Temperaturen um die zwanzig Grad.
Und beste Bedingungen für Wassersportler. Am noch immer überschwemmten
Poetto tummeln sich schon in den frühen Morgenstunden die Wellenreiter
der Stadt. Es ist windstill, doch die See ist noch unruhig, Wellen
brechen drei bis vier Mal, bevor sie an den zehn Kilometer langen
Strand donnern.
Poetto im Dezember: Der anspruchsvolle Wellengang ist nichts für
Anfänger
"Die
Brandung ist ganz schön schwierig heute", meint der 15-jährige
Marco aus Cagliari. "Man muss sich schon eine flache Stelle
suchen, um da überhaupt rein zu kommen" befürchtet
er und stürzt sich in die Fluten. Auf seinem gelben Surfbrett
paddelt er an einer flachen Stelle in Richtung Wellen. Die starke
Strömung treibt ihn innerhalb von Sekunden mehrere Hundert
Meter weiter in die Brandung. "Dort brechen die Wellen am besten"
meint sein Kumpel Stefano und genießt lieber ein paar Sonnenstrahlen.
"Mir ist das heute aber zu gefährlich. Ich surfe noch
nicht so lange und warte lieber ob die Wellen morgen schwächer
sind". Die beiden schwänzen heute die Schule, um von dem
starken Wellengang an dem sonst recht ruhigen Poetto zu profitieren.
Auch die 32-jährige Cagliaritanerin Divana müsste eigentlich
arbeiten. "Normalerweise surfe ich immer woanders, mein Lieblings-Spot
ist zum Beispiel im Golf von Oristano. Aber wenn hier solche Wellen
sind, muss man das ja ausnutzen", rechtfertigt die einzige
weibliche Wellenreiterin, warum den Tag heute freigenommen hat.

Jingle
Bells und Sonnenschein: Vorweihnachtliche Ferienstimmung am Poetto
Die Besitzer der Strandkiosks müssen heute gleich mehrere Dinge
gleichzeitig erledigen. Verbogene und zerrissene Sonnenschirme einsammeln,
Berge von Sand nach draußen schaufeln, den der starke Scirocco
in ihre Buden gepustet hat und gleichzeitig den Barbetrieb aufrecht
erhalten. Denn auch Nicht-Sportler tummeln sich Tag nach dem Unwetter
am Poetto. Die Cagliaritaner wollen sich ansehen, was das Unwetter
des Vortags angerichtet hat. Sie kommen, staunen, schauen bei einem
Cappuccino im Sonnenstuhl den Surfern zu, die in ihren Neoprenanzügen
durch die Wasserpfützen waten oder spazieren in dicken Jacken
am Strand entlang. Die Radios in den Strandbars spielen 'Jingle
Bells'. Vor wenigen Tagen fiel im Gennargentu, dem Gebirge im Zentrum
Sardiniens, der erste Schnee. In Deutschland erreichen die Temperaturen
Maximalwerte von acht Grad Celsius. Denn in drei Tagen ist schon
der zweite Advent.
Timo Gerd Lutz
letzte Änderung: 06. Dezember
2003
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